Stahl und Metalle

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Gespeichert von Mareike Sassens... am 12. August 2019

Stahl und Metalle

Die Wertschöpfungsketten der Stahlunternehmen in Nordrhein-Westfalen bilden das Rückgrad der Industrie in unserem Land. Der größte Stahlstandort Europas befindet sich in Duisburg.

Stahlindustrie

Die Stahlindustrie ist einer der wichtigsten Werkstofflieferanten der deutschen Industrie. Ihre Innovationskraft und die enge Zusammenarbeit mit den stahlverarbeitenden Branchen sind eine entscheidende Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg von Industriebereichen wie der Automobilindustrie, des Maschinen- und Anlagenbaus, der Stahl- und Metallverarbeitung, der Elektrotechnik und des Bauhauptgewerbes.

Die Stahlunternehmen in NRW sind in komplexe Wertschöpfungsketten eingebettet, die das Rückgrat der nordrhein-westfälischen Industrie bilden. Die Stahlindustrie ist ein unverzichtbarer Baustein der nordrhein-westfälischen Wirtschaft und ein Motor des Fortschritts. Für den Industriestandort Nordrhein-Westfalen spielt die Stahlindustrie eine sehr bedeutende Rolle. Die Produktion von 16 Millionen Tonnen Rohstahl – 38 Prozent der gesamten Produktion in Deutschland – und fast 45.500 Beschäftigten – 54 Prozent der Stahlbelegschaften in Deutschland – stehen für die Stahlindustrie in Nordrhein-Westfalen. In Duisburg befindet sich der größte Stahlstandort Europas.

Nichteisen-Metallwirtschaft (NE)

Die NE-Metallindustrie gliedert sich nach Metallen in die Bereiche Leichtmetalle, Buntmetalle, Edelmetalle und Seltenmetalle sowie Produktionsstufen wie die Erzeugung, die erste Bearbeitung, die Weiterverarbeitung sowie den Guss. Eine große Zahl von Werkstoffen und Produkten, geschlossene Wertschöpfungsketten, große unternehmerische Vielfalt und die enge Vernetzung mit anderen Industriezweigen formen ein unverwechselbares Branchenbild der NE-Metalle. Deutschland ist weltweit einer der größten Hersteller und Verwender von NE-Metallerzeugnissen. Die NE-Metallindustrie liefert Vorprodukte aus Metallen und Metalllegierungen für Investitions- und Konsumgüter.

Zu ihren Kunden gehören die Fahrzeugindustrie, die Elektrotechnik, die Bauwirtschaft, die Luft- und Raumfahrtindustrie, der Maschinen- und der Schiffbau, die feinmechanische und die optische Industrie, der Verpackungssektor und die chemische Industrie.

Die Branche trägt insbesondere durch das Recycling wesentlich zur Ressourceneffizienz und Rohstoffsicherheit bei.

654 Unternehmen mit rd. 111.000 Beschäftigten erwirtschafteten in Deutschland im Jahr 2018 Umsätze von über 52 Milliarden Euro. Der nordrhein-westfälische Anteil an diesen Kennzahlen macht jeweils knapp ein Viertel aus (Quelle der Zahlen: Geschäftsbericht der WVMetalle).

Stahl- und Metallverarbeitung

5.200 überwiegend familiengeführte Unternehmen mit rund 500.000 Beschäftigten gehören zur Stahl- und Metallverarbeitenden Industrie in Deutschland. Fast die Hälfte der Betriebe der Branche produziert in Nordrhein-Westfalen. Produkte und Leistungen sind neben verschiedener Dienstleistungen, wie die mechanische Bearbeitung von Stahl- und Aluminiumteilen und deren spezielle Oberflächenbehandlung, klassische Konsumgüter, Investitionsgüter aber vor allem Produkte, die als Zulieferungen unmittelbar in die Produktion nachgelagerter Industriebereiche eingehen.

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