Unternehmenssicherung

Unternehmenssicherung

Je eher sich Unternehmen zur Vorbeugung einer Krise um Unterstützung und Beratung bemühen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass betriebswirtschaftliche Umstrukturierungs- und Sanierungsmaßnahmen erfolgreich umgesetzt werden können. Selbst bei einer akuten Unternehmenskrise und einer drohenden Insolvenz bietet das deutsche Insolvenzrecht – insbesondere seit der Einführung des reformierten Insolvenzrechts (ESUG) im Jahr 2012 – Möglichkeiten für eine Sanierung und Fortführung des Unternehmens, beispielsweise durch ein Insolvenzplanverfahren, eine Insolvenz in Eigenverwaltung oder eine übertragende Sanierung.

Landesweites Netzwerk Unternehmenssicherung

Das Netzwerk Unternehmenssicherung Nordrhein-Westfalen umfasst die regionalen Akteure aus Kammern und Wirtschaftsförderungseinrichtungen, die in dem Bereich Unternehmenssicherung tätig sind. Die Netzwerkpartner übernehmen eine wichtige Moderatoren- und Vermittlerfunktion und können einen ersten Überblick über weitere Schritte und Hinweise zu Beratungs- und Förderprogrammen geben. Die Ansprechpartner in Ihrer Region finden Sie hier.

RWP-Beratung für KMU

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) kümmern sich häufig zu spät um notwendige betriebswirtschaftliche Umstrukturierungen. Die Beratungsförderung im Rahmen des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms (RWP) dient der Krisenprophylaxe von kleinen und mittleren Unternehmen, die älter als fünf Jahre sind. Durch externe Berater wird in einer betriebswirtschaftlichen Analyse ein kurzfristiger Maßnahmenplan entwickelt, der auf vorhandene Stärken des Unternehmens aufbaut und dessen zukünftige positive Entwicklung ermöglichen soll.

Durch die externe Beratung besteht zudem die Möglichkeit, Unternehmen bei Vorhaben im Zusammenhang mit (Landes-)Bürgschaften oder den Erwerb bzw. den Verkauf des Unternehmens durch Dritte zu unterstützen. Belegschaftsinitiativen können bei der geplanten Übernahme des Unternehmens ebenfalls beraten werden. Zentrales Ziel der Beratungsförderung ist die Sicherung von Arbeitsplätzen.

In zwei Beratungsphasen können insgesamt bis zu acht Tage bezuschusst werden. Kleine und mittlere Unternehmen werden anteilig mit bis zu 50 Prozent der anfallenden Beratungskosten gefördert, Belegschaftsinitiativen zu 80 Prozent. Die Bemessungsgrundlage beträgt maximal 1250 Euro pro Tagewerk. Anträge und weitere Informationen finden Sie bei der NRW.BANK.

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