Kreativwirtschaft

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Gespeichert von Mareike Sassens... am 12. Februar 2016

Kreativwirtschaft

Rund 300.000 Beschäftigte, 50.000 Unternehmen in Nordrhein-Westfalen – die Kreativwirtschaft ist ein wichtiger Arbeitgeber in NRW und ein wesentlicher Faktor für wirtschaftliches Wachstum. Mit ihren innovativen Ideen sorgt sie an den Schnittstellen zu anderen Branchen für neue Impulse, neue Produkte und Dienstleistungen.

Die Kreativbranche besteht aus elf Teilmärkten: Musik, Design, Buchmarkt, Filmwirtschaft, Rundfunk, Architektur, Pressemarkt, darstellende Kunst, Kunstmarkt, Werbewirtschaft und Software/Gamesindustrie. Umfassendes Zahlenmaterial, Daten und Fakten zur Kreativwirtschaft enthält der Kreativ-Report Nordrhein-Westfalen.

Um die Kreativwirtschaft in NRW optimal zu unterstützen, hat das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium das Kompetenzzentrum CREATIVE.NRW  gegründet. CREATIVE.NRW bietet ein umfangreiches Serviceangebot; es vernetzt Kreative und informiert über Veranstaltungen, Wettbewerbe, Förderung, Qualifizierung und vieles mehr. Das Kompetenzzentrum vermittelt Kontakte und schlägt Brücken zu anderen Branchen, zum Beispiel zur Gesundheits- und Tourismuswirtschaft oder zum Maschinenbau.  

Für die Entwicklung der Kreativwirtschaft in Nordrhein-Westfalen nutzt die Landesregierung Mittel des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). Bis zum Jahr 2020 stehen EU-Mittel in Höhe von insgesamt 40 Millionen Euro für den Leitmarktwettbewerb CreateMedia.NRW zur Verfügung.

Die Kreativwirtschaft treibt den digitalen Wandel in Nordrhein-Westfalen enorm voran. Sie liefert sowohl kleinen und mittleren Unternehmen als auch großen Unternehmen Input für die Digitalisierung; viele Innovationen werden gemeinsam mit Hochschulen entwickelt. Die Kreativwirtschaft produziert Inhalte, ohne die Plattformen im Netz oder innovative Startups vielfach nicht denkbar wären.

Die Landesregierung sieht die Kreativwirtschaft als Querschnittsbranche mit hohem Innovationspotential, die es zu fördern und zu nutzen gilt – vor allem auch, um den digitalen Wandel in NRW erfolgreich zu gestalten.

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