Erneuerbare Energien

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Gespeichert von Mareike Sassens... am 8. Dezember 2017

Erneuerbare Energien

Mit der Energiewende sollen zwei große Ziele erreicht werden: Klimaschutz und der Ausstieg aus der Atomenergie. Bis 2025 sollen 40 bis 45 Prozent und bis 2050 mindestens 80 Prozent der Energie deutschlandweit aus regenerativen Quellen kommen. Dazu muss die Energieversorgung grundlegend umgestellt werden: von einer hauptsächlich auf nuklearen und fossilen Brennstoffen basierenden Energieversorgung hin zu erneuerbaren Energien.

Mit seiner hohen Bevölkerungsdichte, seiner Bedeutung als Industriestandort, dem hohen Anteil flexibler fossiler Kraftwerkskapazitäten und energieintensiver Unternehmen ist Nordrhein-Westfalen als Beispiel für die erfolgreiche Umstellung des Energiesystems von großer Bedeutung.

Mittlerweile (2016) werden rund 20 Terrawattstunden Strom aus erneuerbaren Energien in Nordrhein-Westfalen produziert. Mit diesen absoluten Zahlen steht NRW bei der Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien und bei der installierten Leistung auf Platz 3 im Bundesländerranking.

Der Anteil der einzelnen Erneuerbaren Energien an der Bruttostromerzeugung verteilt sich dabei wie abgebildet.

Insbesondere im Wind und Photovoltaik-Bereich verfügt das Land noch über  weitere Potenziale für einen zukünftigen Ausbau.

Weitere Informationen zum aktuellen Bestand und den Potenzialen der Erneuerbaren Energien in Nordrhein-Westfalen finden Sie im Energieatlas.

Allerdings stößt besonders der Ausbau der Windenergie in Teilen des Landes zunehmend auf Vorbehalte in der Bevölkerung. Die Landesregierung hat sich von daher zum Ziel gesetzt, die Energiewende zukunftsfähig und verlässlich zu gestalten, in einem Marktumfeld, das Systemstabilität, Versorgungssicherheit auf hohem Niveau und international wettbewerbsfähige Strompreise gewährleistet. Sie soll technologieoffen betrieben werden, zu einer effizienten Vernetzung eines zunehmend von Erneuerbaren Energien geprägten Gesamtsystems führen und einen angemessenen Anwohner-, Landschafts- und Naturschutz beim Ausbau der Windenergie gewährleisten. Auch die Entwicklung von Speichertechnologien hat einen hohen Stellenwert, um auch bei höheren Anteilen an fluktuierenden Erneuerbaren Energien die Versorgungsicherheit gewährleisten zu können.

Die Nutzung von Batteriespeichern ist insbesondere zur Erhöhung des lokalen Eigenverbrauchs von Photovoltaik-Anlagen interessant. Über das Förderprogramm "progres.nrw-Markteinführung" können elektrische Energiespeicher in Verbindung mit Photovoltaik-Anlagen gefördert werden.

Weiterführende Informationen:

  • Erneuerbarer Energien Atlas des LANUV: Der Energieatlas NRW bietet umfangreiche Informationen zu den Erneuerbaren Energien in Nordrhein-Westfalen. Der Atlas wurde 2017 aktualisiert und enthält nun neben den neuen Karten zum Bestand, den Planungskarten zu Windenergie, Solarenergie und Bioenergie auch ein Wärmekataster, ein Tool zur Berechnung von Windenergieerträgen, neue Windkarten in den Nabenhöhen der neusten Windenergieanlagengenerationen sowie eine Übersicht der Elektrotankstellen.
  • Potenzialstudien des LANUV: Die Potenzialstudien des LANUV analysieren die Potenziale für die Erneuerbaren Energien in NRW. Es sind Potenzialstudien zu Windenergie, Solarenergie, Biomasse, Wasserkraft, Pumpspeichern und Geothermie vorhanden: www.energieatlas.nrw.de/site/service/download
  • Energie Agentur NRW
  • Förderrichtlinie progres.nrw - Markteinführung: Im Programmbereich Markteinführung der Förderrichtlinie progres.nrw sind Fördermöglichkeiten elektrische Energiespeicher in Verbindung mit PV-Anlagen und für Wasserkraftanlagen enthalten. Die Richtlinie wird von der Bezirksregierung Arnsberg betreut: www.bezreg-arnsberg.nrw.de/themen/f/foerderpro_progres_nrw
  • Entwurfsfassung Windenergieerlass

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