Handel

Bild des Benutzers Mareike Sassenscheidt
Gespeichert von Mareike Sassens... am 15. März 2016

Handel

Nordrhein-Westfalen – Handelsstandort Nummer eins in Deutschland

Der Handel ist eine wichtige Säule für die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen. Mit rund zwölf Prozent trägt die Handelsbranche zur Bruttowertschöpfung des Landes bei. NRW ist mit seinen zahlreichen Handelsunternehmen bundesweit der bedeutendste Standort. So beheimatet Nordrhein-Westfalen als größtes deutsches Handelszentrum zwölf der 40 umsatzstärksten Handelsunternehmen Deutschlands. Gleichsam sorgt der Handel für Arbeits- und Ausbildungsplätze. 2014 waren in NRW 1.647.819 Personen im Handel beschäftigt.

Die Branche des Handels setzt sich zusammen aus drei Wirtschaftszweigen: dem Einzelhandel (ohne Handel mit Kraftfahrzeugen), dem Großhandel und dem Kfz-Handel (einschl. Instandhaltung und Reparatur von Kfz).

Allgemeine Strukturmerkmale
Betriebe 131.908
Beschäftigte 1.647.819
Umsatz in Mrd. EUR 49,0

Quelle: Information und Technik NRW, 2014, jährliche Strukturstatistiken im Handel und Gastgewerbe (basieren auf repräsentativen Stichproben)

Einzelhandel in NRW – Drei Dimensionen für die Bürgerinnen und Bürger

Mit einem Jahresumsatz von rund 93 Milliarden Euro und über 700.000 Beschäftigten zählt der Einzelhandel zu den größten Branchen Nordrhein-Westfalens. Dabei ist der Einzelhandel vor allem durch drei Dimensionen bedeutsam für NRW:

  1. Durch seine Versorgungsfunktion mit Waren und Gütern für die Bürgerinnen und Bürger
  2. Durch seine ökonomische Bedeutung für die Wirtschaft
  3. Durch seine gesellschaftliche Wichtigkeit für das Gemeinwohl (u. a. Attraktivität von Innenstädten oder lokales Engagement in Form eines Sponsorings)

Der Einzelhandel ist somit Taktgeber und Motor unserer Zentren. Denn: je stärker er ist, desto attraktiver ist in der Regel auch die Stadt – in allen drei Dimensionen.

NRW Einzelhandel: Umsatz gestiegen

Die Umsätze im nordrhein-westfälischen Einzelhandel waren im September 2016 real, also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung, um 1,1 Prozent höher als im September 2015. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, erhöhten sich die Umsätze nominal um 1,7 Prozent. Für die ersten drei Quartale diesen Jahres ermittelten die Statistiker für den NRW-Einzelhandel eine reale Umsatzsteigerung von 2,7 Prozent; nominal stiegen die Umsätze gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 2,8 Prozent.

Wirtschaftszweig Umsatz
nominal (in jeweiligen Preisen)
  September 2016 Januar bis September 2016
Einzelhandel (ohne Handel mit Kfz) 109,6 108,4
darunter    
Einzelhandel in Verkaufsräumen 109,3 108,1
Einzelhandel an Verkaufsständen und auf Märkten 100,4 101,6
Versand- und Internet-Einzelhandel 122,2 125,0

Quelle: Information und Technik NRW, Düsseldorf, 2016

Quelle: Information und Technik NRW, Düsseldorf, 2016

Digitale Transformation im Handel

Der Handel wird zunehmend digitalisiert, so dass der eCommerce zum Wachstumstreiber für die ganze Branche geworden ist. Daneben führen weitere neue Technologien zu einer zunehmenden Digitalisierung der internen Unternehmensprozesse, die wiederum Chancen eröffnen.

Die Digitalisierung ist vor allem in dem Vertrieb bzw. in der Kundenkommunikation spürbar. Hier profitiert der stationäre Handel durch Multi-Channel Konzepte (stationärer Handel gekoppelt mit Online-Handel), die derzeit als zentrale Konzepte für einen langfristigen Erfolg gesehen werden. Darüber hinaus entstehen reine Online-Geschäftsmodelle in der Handelsbranche. Angefangen von in NRW ansässigen, international agierenden Händlern, die nur über den Absatzkanal Internet vertreiben, bis hin kleinen Startups, die in speziellen Nischen der Branche tätig sind. Auch diese neuen Unternehmen tragen zum Umsatz und zur Beschäftigung der Branche bei.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen