OUT OF THE BOX.NRW

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Gespeichert von Mareike Sassens... am 4. Dezember 2019

OUT OF THE BOX.NRW

Mit dem Wettbewerb belohnt das nordrhein-westfälische Wirtschafts- und Digitalministerium digitale Start-ups aus Nordrhein-Westfalen, die „OUT OF THE BOX“ denken.

Der Wettbewerb

Jede und jeder kann ein Start-up, das ein digitales Geschäftsmodell verfolgt, für OUT OF THE BOX.NRW nominieren. Bis zum 08. März 2021 können Vorschläge über die Website eingereicht werden.

OUT OF THE BOX.NRW ist aber nicht nur online unterwegs: Der Wettbewerb reist bald wieder durch Nordrhein-Westfalen. An mehreren Stationen macht eine begehbare Box Halt und bietet Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, ihre Nominierung direkt vor Ort abzugeben. Die Termine werden via Twitter, Facebook und auf der Internetseite angekündigt.

Nimmt das Start-up die Herausforderung an, ist es im Rennen und kann ab Mitte März 2021 versuchen, so viele Votes wie möglich auf www.outofthebox.nrw zu sammeln.Die Anzahl der Stimmen entscheidet neben dem Juryvotum darüber, welche zehn Start-ups sich auf dem PIRATE Summit im Juni 2021 präsentieren – nicht nur vor einer hochkarätig besetzten Jury, sondern auch vor einem hochvernetzen und kontaktfreudigen Publikum aus Investoren, Corporates, Entrepreneuren und Top-Entscheidern. Der erste Platz nimmt 25.000 Euro, der zweite 15.000 und der dritte 10.000 Euro mit nach Hause – und die Gewissheit, dass mit dem Preis nunmehr viele Türen offenstehen.

Der PIRATE Summit gilt als außergewöhnlichste Start-up-Konferenz in Deutschland. Die mehr als 1.000 Teilnehmer sind vor allem Early-Stage-Start-ups sowie viele hochkarätige Investoren und Unternehmen. Ziel ist, über Experten-Sessions, Workshops und Pitches kreative Köpfe zusammenzubringen, Wissen zu vermitteln und das Unternehmertum zu feiern.

Rückblick OOTB 2020

Für den OUT OF THE BOX.NRW 2020 hat die Community mehr als 100 Start-ups nominiert. Eine Fachjury und ein paralleles Online-Voting mit 6.000 Teilnehmern legte daraus zwölf Finalisten fest, die zum Pitch-Finale live im Rahmen des PIRATE Summit 2020 antraten. Hier konnten die Motion Miners GmbH aus Dortmund, die ViSenSys GmbH aus Dortmund und die ForkOn GmbH aus Köln überzeugen und so die Plätze eins bis drei belegen.

Weitere Informationen zu den 12 Finalisten

MotionMiners GmbH aus Dortmund (1. Platz OOTB 2020)
Das Start-up hat zum Ziel, das führende Analysewerkzeug für manuelle Arbeitsprozesse zu entwickeln. Die Gründer Sascha Feldhorst, Rene Grzeszick und Sascha Kaczmarek setzen auf Wearables und Beacons, um Aktivitäten und Prozessschritte anonymisiert aufzuzeichnen und mit Hilfe Künstlicher Intelligenz automatisiert zu analysieren. Basierend auf dieser Technologie bietet die MotionMiners GmbH Dienstleistungen sowie eine Analyseplattform für die Prozessanalyse von manuellen Leistungsprozessen in der Industrie 4.0 an.

ViSenSys GmbH aus Dortmund (2. Platz OOTB 2020)
Das Start-up entwickelt intelligente Beobachtungssysteme, die zum Beispiel Fahrgäste im öffentlichen Verkehr zählen. Der Gründer Dr.-Ing. André Ibisch legte die Grundlagen für das Start-up im Rahmen seiner Promotion an der Ruhr-Universität Bochum. Einsatzmöglichkeiten der Automation der menschlichen Beobachtung sind dabei nicht nur auf den öffentlichen Personennahverkehr begrenzt, sondern können beispielsweise auch im verarbeiteten Gewerbe zur Qualitätskontrolle eingesetzt werden.

ForkOn GmbH aus Köln (3. Platz OOTB 2020)
Das Start-up bietet eine cloud-basierte Software-Lösung zur zentralen Verwaltung und Optimierung von Gabelstaplerflotten. Die Gründer Tim Klauke, Nils Herzing, Dennis Röhner und Tim Stollberg sehen großes Verbesserungspotenzial bei der Steuerung großer Staplerflotten. Intelligente Algorithmen werten die Daten der Gabelstapler herstellerübergreifend aus, schaffen Transparenz, geben konkrete Handlungsempfehlungen und optimieren dadurch deren Einsatz.

AISportsWatch GmbH aus Essen (Finalist): Das Start-up hat ein vollautomatisches Kamerasystem entwickelt, das mit künstlicher Intelligenz Live-Sportübertragungen für den Amateursport ermöglicht. Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz stehen den Sportlern und Trainern zugleich umfangreiche Spielanalysen sowie den Vereinen Einnahmemöglichkeiten zur Verfügung.
baufinovo e.K. aus Kaarst (Finalist): Das Start-up verfolgt das Ziel, sämtliche Prozesse der Baufinanzierung – vom ersten Kundenkontakt über die Beratung bis hin zur Vertragsunterzeichnung – zu digitalisieren. Beratungsgespräche erfolgen 24/7 per Telefon, Mail oder Videocall. Hierzu vergleicht baufinovo automatisiert die Angebote von über 400 Banken.

bee smart city GmbH aus Mülheim an der Ruhr (Finalist): Das Start-up bietet eine Plattform zur Vernetzung von Lösungen, Wissen und Akteuren im Bereich Smart Cities, um den Einsatz von Best-Practice-Lösungen und Erfahrungen zur Umsetzung von Smart City Projekten weltweit zu erleichtern. Ergänzend entwickelt das Start-up eine Software-as-a-Service Anwendung gemeinsam mit und für Kommunen, um Städte im Projekt- und Prozessmanagement der digitalen Transformation zu unterstützen.

DroidDrive GmbH aus Aachen (Finalist): Das Logistik Start-up bietet mit dem Ducktrain ein umweltfreundliches und intelligentes Fahrzeugsystem für die Logistik auf der letzten Meile. Der elektrische Antrieb trägt zur Reduktion von CO2-Emissionen bei, während die Automatisierung die Wirtschaftlichkeit sicherstellt. Die sogenannten Ducks können einzeln oder als Zug gekoppelt direkt bis vor die Haustür des Kunden fahren.

FURTHRresearch GmbH & Co. KG aus Aachen (Finalist): Das Start-up bietet eine Software zum strukturierten Management von Forschungsdaten an. Mit der Softwarelösung FURTHRmind sollen Forscher und Forscherinnen mit intelligentem Datenmanagement, durch die Automatisierung von Auswertungen und die Weiterverarbeitung mit Hilfe von künstlicher Intelligenz Zeit einsparen und schneller zu Forschungsergebnissen kommen.

getbaff GmbH aus Düsseldorf (Finalist): Das Start-up verbindet Marken und deren Botschaften mit Konsumenten in ihrem alltäglichen Leben. Analoge Oberflächen, beispielsweise Verpackungen oder Flyer, werden mit Hilfe des Smartphones und einer Augmented Reality App virtuell zum Leben erweckt.

Myster GmbH aus Dortmund (Finalist): Mit dem Start-up wird Renovierung zu einem eCommerce-Thema. Das Unternehmen setzt dabei auf innovative Technik und smarte Prozesse, basierend auf Künstlicher Intelligenz: So können Renovierungskunden Handwerkerleistungen und Material einfach online und zum Festpreis beauftragen. Myster agiert dabei im Schulterschluss mit Herstellern und Handwerkern und schafft Synergien für alle Beteiligten.

Planbar GbR aus Bocholt (Finalist): Das Start-up hilft Handwerksbetrieben mittels einer digitalen Plantafel bei der Auftragsplanung. Das Unternehmen sieht Potenzial darin, die althergebrachte Planung mit Magnetwänden, Excel-Listen oder E-Mails zu professionalisieren. Durch ihre einfache Handhabung ermöglicht die digitale Plantafel eine effiziente Planung von Aufträgen, Personal und Geräten, außerdem bietet sie eine Zeiterfassung und vollständige Dokumentation der Baustelle.

Senseering GmbH aus Köln (Finalist): Das Start-up entwickelt intelligente Systeme zur Digitalisierung und Vernetzung von Industrie- und Produktionsanlagen. Die Gründer arbeiten an einer Machine Economy, in der Maschinen weltweit einfach, sicher und stabil verschlüsselte Daten austauschen können. So entsteht ein digitaler Marktplatz für Maschinendaten, digitale Zwillinge und datenbasierte Lösungen. 

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