Wirtschaft in NRW

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Gespeichert von Mareike Sassens... am 18. November 2016

Wirtschaft in NRW

Hochwertige Gewerbeflächen, gute Infrastruktur, qualifizierte Arbeitskräfte: NRW bietet bedeutende Standortvorteile

Nordrhein-Westfalen ist das wirtschaftlich stärkste Land der Bundesrepublik: Im Jahr 2015 erzielte NRW ein Bruttoinlandsprodukt von nahezu 650 Milliarden Euro. Als eigenständiger Staat würde das Land unter den größten Wirtschaftsnationen an 19. Stelle stehen.

Ein bedeutender Faktor für den Erfolg des Standorts NRW ist seine geografisch günstige Lage. Hier kreuzen sich die beiden großen europäischen Verkehrsrouten: die Nord-Süd-Achse zwischen Südwestengland und Norditalien sowie die West-Ost-Achse zwischen Rotterdam und den dynamischen Ländern Osteuropas. Im Umkreis von 500 Kilometern um die Landeshauptstadt Düsseldorf leben 140 Millionen Menschen – das entspricht fast 30 Prozent der Verbraucher der Europäischen Union. Darüber hinaus bietet NRW weitere bedeutende Standortvorteile, zum Beispiel eine gute Infrastruktur, qualifizierte Arbeitskräfte und hochwertige Gewerbeflächen.

Wachsende Dienstleistungsbranche

NRW hat seine starke wirtschaftliche Position über viele Jahrzehnte ausgebaut. Das ist nicht selbstverständlich, denn seit Beginn der sechziger Jahre befindet sich das Land in einem Strukturwandel: Mit mehr als sechs Millionen Erwerbstätigen arbeiten heute etwa doppelt so viele Personen im Dienstleistungssektor wie 1970. Im selben Zeitraum hat sich die Zahl der Beschäftigten im Produktionssektor nahezu halbiert: Nur noch 2,1 Millionen Menschen sind heute in diesem Wirtschaftsbereich tätig.

Doch nicht nur die Größenverhältnisse der Sektoren haben sich verändert – die verschiedenen Wirtschaftsbereiche greifen auch immer stärker ineinander. Beispielsweise haben sich in NRW zahlreiche produktions- und produktbezogene Dienstleistungen etabliert. Dazu gehören Arbeitsbereiche wie Design, Entwicklung, Wartung und Entsorgung. Wissen und Information spielen dabei eine entscheidende Rolle – entsprechend steigen die Investitionen in Forschung, Software und Marketing.

Wissensfabrik NRW

Für neues Know-how sorgen in NRW zahlreiche Forschungsstätten. In keiner anderen Region Europas gibt es so viele wissenschaftliche Einrichtungen auf so engem Raum. Dazu zählen unter anderem 67 Hochschulen, 14 Institute der Frauenhofer-Gesellschaft, 12 Max-Planck-Institute und etwa 100 an den Hochschulen angesiedelte Forschungsinstitute. Die Hochschulen in NRW bilden derzeit 490.000 Studierende aus und zählen mit rund 120.000 Mitarbeitern zu den größten Arbeitgebern des Landes. Grunddaten zu Außenwirtschaft, Unternehmensstruktur und anderen Themen finden Sie unter Daten und Fakten.

Unterstützung für Unternehmen

Das Land NRW bietet zahlreiche Förderangebote für Unternehmen - ob bei der Gründungsphase, bei der Markteinführung von Produkten, für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), bei der Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen, für Energieeffizienz oder Elektromobilität und vieles mehr. Das breit gefächerte Angebot der landeseigenen NRW.BANK finden Sie in der "Produktsuche". 

Wirtschaftsspionage und Plagiate

Immer öfter stehen Unternehmen vor der Situation, dass Fälschungen ihrer Produkte in Umlauf gebracht werden. Waren in der Vergangenheit vor allem Luxusgüter Ziel der Produktpiraten, so sind zunehmend auch Investitionsgüter, gerade von deutschen Unternehmen hergestellte Technologiegüter wie Motorsägen, Autoersatzteile, komplette Maschinen oder sogar ganze Industrieanlagen betroffen. Um diese Entwicklung effektiv zu bekämpfen und den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen zu stärken, hat die Landesregierung eine "Vereinbarung über die Sicherheitspartnerschaft Nordrhein-Westfalen gegen Wirtschaftsspionage und Wirtschaftskriminalität" geschlossen.

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