Treibhausgasneutrale Industrie

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Gespeichert von Mareike Sassens... am 7. Juni 2019

Treibhausgasneutrale Industrie

Nordrhein-Westfalen ist ein innovatives und starkes Industrieland in Europa. 350 Milliarden Euro setzten die hier ansässigen produzierenden Unternehmen im Jahr 2017 um. Die Industrie mit ihren Wertschöpfungsketten und Arbeitsplätze ist für Nordrhein-Westfalen enorm wichtig. Gleichzeitig trägt der Sektor „Industrie“ mit einem Anteil von rund 19 Prozent zu den nordrhein-westfälischen Treibhausgasemissionen bei. Er trägt damit eine besondere Verantwortung im Klimaschutz.

Vor dem Hintergrund des Pariser Klimaabkommens muss auch die Industrie – ebenso wie die anderen Sektoren – perspektivisch bis zum Jahr 2050 weitestgehend treibhausgasneutral sein. Dies bedeutet, Produktionsprozesse zum Teil grundlegend zu verändern, auf Erneuerbare Energien umzustellen oder CO2 als Rohstoff weiter zu nutzen, etwa in Form von Produkten oder synthetischen Kraftstoffen. Auch der Einsatz von Wasserstoff spielt eine zentrale Rolle.

Für die konkrete Etablierung einer treibhausgasneutralen Industrie sind noch erhebliche Forschungsanstrengungen notwendig. Auch bedarf es einer geeigneten Infrastruktur und notwendiger Rahmenbedingungen, die solche Entwicklungsprozesse auch wirtschaftlich und gesellschaftlich darstellbar machen. Um diese Aufgaben gemeinsam mit Industriepartnern und wissenschaftlichen Partnern anzugehen, hat das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen die Initiative IN4climate.NRW ins Leben gerufen.

Im Rahmen von IN4climate.NRW werden Lösungen und Strategien für eine treibhausgasneutrale Industrie erarbeitet mit dem Ziel, den Industriestandort NRW unter Beibehaltung der Wettbewerbsfähigkeit in eine THG-neutrale Zukunft zu begleiten.

Mehr unter www.in4climate.nrw

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