Papierindustrie

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Gespeichert von Mareike Sassens... am 15. Oktober 2019

Papierindustrie

Die deutsche Papierindustrie gehört weltweit zu den größten Erzeugern von Papier, Karton und Pappe. Innerhalb Deutschlands nimmt Nordrhein-Westfalen die Spitzenstellung ein. Die hohe Produktivität ist in der kapitalintensiven Papiererzeugung, die zu den fünf energieintensivsten Branchen zählt, ein bedeutender Erfolgsfaktor.

Der Papiermarkt in Europa stagniert; die weltweite Nachfrage verschiebt sich nach Asien und in die endverbrauchenden Schwellenländer. Papier ist ein traditionelles, aber auch innovatives Produkt. Ca. 3000 Papiersorten werden zu verschiedensten Produkten weiterverarbeitet. Verpackungspapiere stellen inzwischen das größte Segment der Papiererzeugung dar – bei weltweit zunehmender Nachfrage. Der steigende Online-Handel und der wachsende Welthandel tragen maßgeblich zu dieser Entwicklung bei.

Erfolgreiche Unternehmen befinden sich in Marktnischen (z.B. technische und Spezialpapiere) mit hochwertigen Produkten. Bei Standardpapieren ist Kostenführerschaft und Flexibilität von entscheidender Bedeutung. Die Branche ist sowohl auf einen sicheren Rohstoffzugang als auch auf eine sichere Energieversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen angewiesen. Energie einzusparen ist daher nicht nur ein ökologisches Gebot, sondern auch ökonomisch notwendig.

Die Papiererzeugung gehört zu den Branchen, die den technischen Fortschritt über innovative Produktionsanlagen „internalisieren“. Altpapier ist heute der mengenmäßig bedeutendste Rohstoff für die Papiererzeugung. Zu den großen Vorteilen des Papierstandorts Deutschlands gehört auch, dass branchenbezogene Maschinen- und Anlagenbauer in internationaler Spitzenstellung mit der Papiererzeugung einen Cluster bilden.

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