Gründungen in der Metropolregion Ruhr erleichtern

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Gespeichert von Volker Stößel am 14. Februar 2018

Gründungen in der Metropolregion Ruhr erleichtern

Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart sprach beim sozialpolitischen Aschermittwoch der Kirchen im "Bergmannsdom" in Essen-Katernberg.

Junge Menschen, die gute Ideen haben, müssen als Gründerinnen und Gründer im Ruhrgebiet gehalten werden – das ist nach den Worten von Minister Pinkwart eine wichtige Chance für die Weiterentwicklung der Region. Das Ruhrgebiet beschrieb er als moderne Industrie- und Dienstleistungsregion mit Stärken in der digitalen Infrastruktur und Schwerpunkt im Wissenschaftsbetrieb.

Da die Zahl der Unternehmensgründungen in Nordrhein-Westfalen unter dem Bundesdurchschnitt liegt, regte Pinkwart an, bereits an den Universitäten ein Lernumfeld für künftige Gründerinnen und Gründer mit entsprechenden Praxisübungen zu gestalten. Zusätzlich müsse mehr „Wagniskapital“ nach Nordrhein-Westfalen geholt werden, um Unternehmensneugründungen wirtschaftlich zu unterstützen.

Der Minister sagte: "Wir haben in der Landesregierung bisher zwei Entfesselungspakete verabschiedet. Dahinter steht die grundsätzliche Überzeugung, dass der seine Bürgerinnen und Bürger nicht maßregelnd bevormunden, sondern vielmehr als gleichwertige Partner bei der innovativen Gestaltung der Zukunft unseres Landes zu begreifen. 

Wenn wir mehr Spielräume für Eigenengagement schaffen, Gründungsprozesse erleichtern und neue Kreativräume ermöglichen, dann werden neue Ideen, Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsprozesse im Zeichen einer digitalen Gesellschaft entstehen.

Das hat uns etwa Berlin gelehrt, aber es spricht nichts dagegen, dass wir in NRW zukünftig die Hauptstadt, aber auch München überholen können. Nicht zuletzt die Metropole Ruhr spielt hierbei eine entscheidende Rolle."

Sozialpolitischer Aschermittwoch der Kirchen

Seit 1998 laden das Ruhrbistum und die rheinische Kirche jährlich zum Sozialpolitischen Aschermittwoch der Kirchen nach Essen.  Die Veranstaltung findet jährlich wechselnd in einer katholischen und einer evangelischen Kirche statt. Gastgeber des diesjährigen sozialpolitischen Aschermittwochs der Kirchen waren Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck und Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland.

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