Breitband in NRW

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Gespeichert von Mareike Sassens... am 17. Februar 2016

Breitbandausbau in Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen stellt die Weichen für den Aufbruch in die Gigabit-Gesellschaft

Mit der „Gigabit-Strategie“ wurde das ambitionierte Ziel definiert, NRW als erstes Bundesland bis zum Jahr 2026 flächendeckend mit Glasfasernetzen auszustatten.

Erste Stufe dieser Strategie ist die flächendeckende Versorgung des Landes mit mindestens 50 Mbit/s bis 2018. Dazu gehört, die Versorgungslücken im ländlichen Raum unter besonderer Berücksichtigung der Schulen zu schließen sowie sämtliche Gewerbegebiete ans Glasfasernetz zu bringen. Dabei ist Nordrhein-Westfalen auf einem guten Weg: 82,2 Prozent der Haushalte können Breitbandanschlüsse von mindestens 50 Mbit/s nutzen. Damit steht NRW an der Spitze der Flächenländer.

In der zweiten Stufe soll dann die Breitbandversorgung in NRW bis 2026 flächendeckend über Glasfasernetze gewährleistet werden.

Förderung des Breitbandausbaus

Für Nordrhein-Westfalen hat der marktgetriebenen Ausbau der Breitbandnetze durch die Telekommunikationsunternehmen oberste Prioritär. Nur wo das nicht rentierlich möglich ist, kann das Land mit seiner Förderung helfen.  Die Landesregierung  wird bis 2018 rund 500 Mio. Euro an Landesmittel für kommunale Breitbandprojekte  bereitstellen.

Förderschwerpunkte sind:

Neben der monetären Förderung des Breitbandausbaus ergänzen Information und Kommunikation die Agenda der Breitbandpolitik des Landes.

Kompetenz- und Innovationszentrum Breitband.NRW

Mit Breitband.NRW stellt das Land vorrangig den Kommunen und Kreisen einen starken Partner für alle Fragen rund um den Breitbandausbau zur Verfügung.  Durch Information und Vernetzung der Akteure wird der Breitbandausbau in NRW maßgeblich vorangebracht.

Auf der Internetplattform www.breitband.nrw.de  finden sich alle relevanten Informationen zum Thema Breitbandausbau, wie z.B. Förderung und Finanzierung, Technik, Veranstaltungen, Geschäftsmodelle, Breitbandatlas NRW, Best Practise.

Sonderprogramm des Bundes mit über 350 Millionen Euro für Gewerbegebiete gestartet

Das Land stellt Kofinanzierung für die vom Bund geförderten Breitbandausbauprojekte aus NRW bereit.

Mit dem Sonderprogramm des Bundes sollen unterversorgte Gewerbe- und Industriegebiete sowie Häfen an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Bei der Antragstellung ist Schnelligkeit gefragt: Die Bundesförderung von 350 Millionen Euro wird im Windhundverfahren vergeben.

Beratung und die Kofinanzierung sind in NRW gesichert. Mit der Bundesförderung und der Ko-Finanzierung des Landes ist eine Förderung von 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben möglich, in bestimmten Fällen (Kommunen im Haushaltssicherungsverfahren) auch bis 100 Prozent.
 
Weitere Informationen und Beratung finden Sie unter www.breitband.nrw.de oder bei den zuständigen Bezirksregierungen. Weitere Informationen des Bundes zum "Sonderprgramm Gewerbegebiete".

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