Breitband in NRW

Bild des Benutzers Mareike Sassenscheidt
Gespeichert von Mareike Sassens... am 17. Februar 2016

Breitbandausbau in Nordrhein-Westfalen

Damit Nordrhein-Westfalen die Chancen des digitalen Zeitalters nutzen kann, muss der Ausbau einer hochleistungsfähigen digitalen Infrastruktur beschleunigt werden.

Zwar ist Nordrhein-Westfalen als Flächenland an der Spitze der Breitbandversorgung mit einem Versorgungsgrad von 96 Prozent der Haushalte mit 50 MBit/s (Quelle: GigabitAtlas, Stand: Mitte 2018). Aber bei der Versorgung mit Glasfaseranschlüssen liegt Nordrhein-Westfalen nur im Mittelfeld. Hier gibt es erheblichen Nachholbedarf: Bisher haben lediglich rund neun Prozent der Haushalte und circa 16 Prozent der Schulen (Quelle: Abfrage bei den Schulträgern, Stand: Anfang 2019) in Nordrhein-Westfalen einen Glasfaseranschluss mindestens in der Straße. Erst neun Prozent der Gewerbegebiete sind vollständig mit Glasfaser erschlossen, weitere 16 Prozent immerhin teilweise (Quelle: Abfrage bei den Kreisen und kreisfreien Städten). Hier gibt es noch viel zu tun.
Die Landesregierung verfolgt ehrgeizige Ziele:

  • Bis 2025 soll Nordrhein-Westfalen über flächendeckende, konvergente Gigabit-Netze verfügen.
  • Schulen und Gewerbegebiete sollen bereits bis Ende 2022 erschlossen sein.
  • Bei allen öffentlichen Fördermaßnahmen und entsprechenden Ausschreibungen verfolgen wir einen „Glasfaser-first“-Ansatz.

Durch die laufenden Förderprojekte und eigenwirtschaftlichen Maßnahmen der Netzbetreiber werden wir bereits gut elf Prozent der Haushalte, knapp 60 Prozent der Schulen und knapp 40 Prozent der Gewerbegebiete mit Glasfaser mindestens in der Straße versorgen.

Förderung des Breitbandausbaus

Der eigenwirtschaftliche Ausbau der Breitbandnetze durch die Telekommunikationsunternehmen hat den Vorrang und in Nordrhein-Westfalen eine große Bedeutung. Das Land unterstützt mit seiner Förderung nur dort, wo der Ausbau einer leistungsfähigen Netzinfrastruktur sich für die Unternehmen nicht wirtschaftlich darstellen lässt. Insgesamt sollen bis 2025 fünf Milliarden Euro zusätzlich mobilisiert werden und in den Ausbau gigabitfähiger digitaler Infrastrukturen fließen.
Unsere Förderschwerpunkte sind:

Ansprechpartner

Die Landesregierung hat ein vielfältiges Beratungsangebot aufgebaut, das sowohl den eigenwirtschaftlichen als auch den geförderten Ausbau unterstützt.

  • Mit dem Kompetenzzentrum Gigabit.NRW stellt das Land vorrangig den Kommunen und Kreisen einen starken Partner für alle Fragen rund um den eigenwirtschaftlichen Breitbandausbau zur Verfügung. Durch Information und Vernetzung aller Akteure bringt das Kompetenzzentrum den Breitbandausbau in NRW maßgeblich voran. Das Kompetenzzentrum unterstützt das Land mit dem GigabitAtlas.NRW.
  • Für die Beratung zur Förderung und die Begleitung der Projekte stehen die Geschäftsstellen Gigabit in den Bezirksregierungen Arnsberg, Detmold, Düsseldorf, Köln und Münster zur Verfügung.
  • Die Gigabitkoordinatoren sind das Bindeglied zwischen Land und Kommune. Sie steuern den Ausbau auf lokaler Ebene.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen