Urbane Energielösungen für die Metropolregion – Wie gestalten wir die Energiewende und den Klimaschutz?

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Gespeichert von Moritz Mais am 25. Januar 2019

Themenforum – Urbane Energielösungen für die Metropolregion: Wie gestalten wir die Energiewende und den Klimaschutz?“

Die Herausforderungen der Energiewende konzentrieren sich in Städten auf engstem Raum. Eine nachhaltige Energieversorgung und wirtschaftliche Erreichung der Klimaschutzziele in Städten erfordert deshalb urbane Energielösungen im Quartier. Hier können lokale Energiequellen und Erneuerbare Energien genutzt werden und Effizienzpotenziale und Flexibilisierungsoptionen ausgeschöpft werden. Dadurch vermindert sich auch der Ausbau zusätzlicher Erzeugungs- und Netzinfrastrukturen. Die ganzheitliche Optimierung des Energiesystems auf Ebene des Quartiers ermöglicht die emissionsarme, bezahlbare und lebenswerte Stadt der Zukunft. Unter der Leitfrage „Wie gestalten wir die Energiewende und den Klimaschutz?“ werden die Akteure des Themenforums insbesondere diskutieren, wie urbane Energielösungen in der Metropole Ruhr aussehen und konkrete Projekte gemeinsam vorangebracht werden können. Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Dr. Johannes Teyssen, Vorsitzender des Vorstands von E.ON, werden diese Fragen gemeinsam mit den Akteuren des Metropole Ruhr erörtern.

 

Ziel des Themenforums

Urbane Energielösungen zeichnen sich durch ein integriertes wie intelligentes Zusammenspiel der Sektoren Strom, Wärme, Kälte und Mobilität, Technologieoffenheit, sowie Transparenz für Energieerzeuger und -verbraucher aus. Ziel ist es, Projekte zu identifizieren, zu vernetzen und zu wirkungsvollen, effizienten und beispielgebenden Maßnahmen für die Region Ruhr weiter zu entwickeln. Die Projekte sollen über den Stand der Technik hinausweisen, Kooperationen vertiefen und Potenziale in der Metropolregion erschließen.     

Aufbau der Veranstaltung

Das Themenforum besteht aus zwei Veranstaltungen. In der ersten Veranstaltung werden ausgewählte Fachleute und Stakeholder der Metropole Ruhr intensiv diskutieren, wie urbane Energielösungen aussehen können und wie die zentralen Akteure Projekte vorantreiben können. Expertenbeiträge und regionale Beispiele sollen die Teilnehmerinnen und teilnehmer inspirieren und die die Umsetzung von urbanen Energielösungen anschaulich machen. Am 4. Juli 2019 werden Minister Prof. Dr. Pinkwart und Dr. Teyssen die zweite, für alle Stakeholder und interessierten Teilnehmer offene Veranstaltung leiten. Hier sollen die Ergebnisse der ersten Veranstaltung verdichtet werden. Dazu werden erste urbane Energielösungen vorgestellt und weitere Maßnahmen der Landesregierung und anderer Akteure der Metropole Ruhr diskutiert. 

Moderation der Veranstaltungen

Wirtschafts- und Energieminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Mit der Digitalisierung durchläuft die Metropolregion Ruhr einen erneuten grundlegenden Wandel. Dieser durchdringt alle Lebens- und Wirtschaftsbereiche und eröffnet der Region die Chance, neue Potentiale zu erschließen und noch bestehende Schwächen in Stärken zu verwandeln. Dazu gehört der für die Ruhr-region besonders wichtige Energiesektor, der sich im Zuge der Energiewende neu erfinden muss und dazu in der Digitalisierung geeignete Werkzeuge einer zunehmend dezentralen, intelligenten Energieversorgung findet. Hier freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit Dr. Johannes Teyssen, einem der führenden Köpfe und mutigen Erneuerer der europäischen Energiewirtschaft.“
   
Dr. Johannes Teyssen, Vorstandvorsitzender E.ON: „Der Erfolg der Energiewende entscheidet sich in den Städten. Emissionsfreie Elektromobilität, klimafreundliche Energie aus Wärmepumpen und die intelligente Vernetzung von Erzeugern und Verbrauchern sind dabei Schlüsselt-hemen. Innovative Quartierslösungen mit diesen Schwerpunkten schaffen schon heute eine lebenswertere und nachhaltigere Zukunft für die Menschen. Mit der Ruhr-Konferenz wollen wir das Wissen und Können der gesamten Metropolregion Ruhr erschließen, um solche Quartierslösungen zu urbanen, städteübergreifenden Zukunftsmodellen weiterzuentwickeln, die Region voranzubringen und das Leben der Menschen weiter zu verbessern."

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