Steinkohlenbergbau in NRW

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Steinkohlenbergbau in NRW

Gemäß der zwischen Bund, Nordrhein-Westfalen, Saarland und RAG geschlossenen Rahmenvereinbarung vom 14. August 2007 ist der subventionierte Steinkohlenbergbau Ende 2018 ausgelaufen. Damit haben auch die beiden letzten Bergwerke Prosper-Haniel und Ibbenbüren die Steinkohlengewinnung eingestellt.

Im Jahr 2015 haben die drei Bergwerke in Nordrhein-Westfalen 6,2 Millionen Tonnen Steinkohle gefördert. In Deutschland lag der Anteil der heimischen Steinkohle an der Primärenergiegewinnung im Jahr 2015 bei 4,6 Prozent. Die Beschäftigtenzahl im Steinkohlenbergbau NRW lag Ende 2015 bei 10.000 (davon 464 Auszubildende).

Im Zuge der Stilllegung des Steinkohlenbergbaus sind durch die Bergbehörde vermehrt Abschlussbetriebsplanverfahren durchzuführen, um eine zügige Wiedernutzbarmachung der bergbaulich in Anspruch genommenen Flächen sicherzustellen und Folgenutzungen wie u. a. Windkraftanlagen auf Halden, Wärmegewinnung aus Grubenwasser oder Gewerbeansiedlungen zu ermöglichen.

Prüfung möglicher Umweltauswirkungen durch den Einsatz von Abfall- und Reststoffen zur Bruch-Hohlraumverfüllung und durch den PCB-Einsatz in Steinkohlenbergwerken

Im Zusammenhang mit der Modifikation der Grubenwasserhaltung im Steinkohlenrevier des Ruhrgebiets nach Ende des aktiven Bergbaus 2018 gilt es den über einige Jahre praktizierten Untertageversatz mit bergbaufremden Reststoffen und den ebenfalls länger zurückliegenden Einsatz PCB-haltiger Hydraulikflüssigkeiten untertage zu bewerten. Das Wirtschaftsministerium und das Umweltministerium haben daher gemeinsam ein Gutachten zur Prüfung möglicher Umweltauswirkungen durch den Einsatz von Abfall- und Reststoffen zur Bruch-Hohlraumverfüllung und durch den PCB-Einsatz in Steinkohlenbergwerken in Nordrhein-Westfalen beauftragt. Neben der Untersuchung möglicher Umweltauswirkungen soll der gegebenenfalls bestehende Handlungsbedarf aufgezeigt werden. Dabei sollen insbesondere mit Blick auf die Planungen zur Grubenwasserhaltung Empfehlungen für ein Monitoring der Belastung von Gruben- und Oberflächengewässern erarbeitet werden.

Der Stand der Untersuchungen und vorliegende Ergebnisse, Protokolle und Dokumente der Sitzungen des die Gutachtenerstellung begleitenden Arbeitskreises und Unterlagen, die Grundlage für die Gutachtenerarbeitung sind, können auf der Projekt-Homepage zur Gutachtenerarbeitung eingesehen werden: www.umweltauswirkungen-utv.de

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