Steine/Erden

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Gespeichert von Mareike Sassens... am 15. März 2016
15. März 2016

Steine/Erden

Nordrhein-Westfalen ist ein für Kies, Sand oder Kalkstein und andere Festgesteine rohstoffreiches Land. Die hier ansässige leistungsfähige Baustoff- und Rohstoffindustrie hat überregionale Bedeutung und stellt einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar. Als innovativer Industriezweig steht die Rohstoffindustrie am Anfang vieler Wertschöpfungsketten.

 

Nordrhein-Westfalen ist ein für Kies, Sand oder Kalkstein und andere Festgesteine rohstoffreiches Land. Die hier ansässige leistungsfähige Baustoff- und Rohstoffindustrie hat überregionale Bedeutung und stellt einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar. Als innovativer Industriezweig steht die Rohstoffindustrie am Anfang vieler Wertschöpfungsketten.

Die hohe Bevölkerungs-, Siedlungs- und Infrastrukturdichte in NRW erzeugt einen beträchtlichen Eigenbedarf; eine sichere Marktversorgung kann hier durch den Zugriff auf die eigenen, verbrauchsnahen Rohstoffvorkommen gewährleistet werden.
NRW verfolgt den Nachhaltigkeitsaspekt auch im Umgang mit den heimischen Rohstoffen. Dies bedeutet, die ökonomischen, ökologischen und sozialen Erfordernisse bei der Gestaltung des Abgrabungsgeschehens angemessen zu berücksichtigen.
Ein besonderes Konfliktpotenzial ergibt sich aus der Konkurrenz der Rohstoffgewinnung mit vielen anderen und ebenso berechtigten Raumnutzungsansprüchen.

Die Gewinnung von Rohstoffen führt unweigerlich zu Eingriffen in Natur und Landschaft – auch wenn diese nur vorübergehend sind. Rekultivierung und Renaturierung von Abbaustätten sind daher wesentliche Verpflichtungen der Industrie gegenüber der Gesellschaft. Schon in Zusammenhang mit der Abgrabungsgenehmigung wird so die Folgenutzung des Geländes rechtsverbindlich festgelegt. Schon heute renaturiert die Branche abgrabungsbegleitend mit erheblichen finanziellen Aufwendungen rund die Hälfte aller stillgelegten Abbauflächen in Form hochwertiger Biotope, die andere Hälfte geht in forstliche, landwirtschaftliche und andere Folgenutzungen.

So wandeln sich - ausgelöst durch den Gewinnungsprozess - Flächen mit einem meist niedrigen Naturschutzwert in Zonen von hohem ökologischem Wert, die zur Biodiversität beitragen

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