Referatsleitung (m/w/d) im Referat II B 2

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Gespeichert von Frederic Paul am 14. Februar 2020

Referatsleitung (m/w/d) im Referat II B 2 "E-Verwaltungsarbeit"

 

Beim Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE) ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt in der Abteilung II "Digitalisierung der Landesverwaltung" die Stelle der

Referatsleitung (m/w/d)
im Referat II B 2 „E-Verwaltungsarbeit"

zu besetzen.
 
Die Eingruppierung von Tarifbeschäftigten erfolgt außertariflich analog Besoldungsgruppe A 16 LBesO A NRW. Bei Vorliegen der laufbahnrechtlichen Voraussetzungen ist auch die Fortführung eines Beamtenverhältnisses bis zur Besoldungsgruppe B 2 LBesO B NRW möglich. Bewerberinnen und Bewerber, die sich bereits in einem Beamtenverhältnis befinden, müssen mindestens ein Amt der Besoldungsgruppe A 15 LBesO A NRW innehaben.

Aufgabengebiet

Der Aufgabenbereich des Referates umfasst die Steuerung und Koordinierung infrastruktureller und innovativer Maßnahmen zur Digitalisierung der Landesverwaltung.  Der Schwerpunkt liegt im Bereich „E-Verwaltungsarbeit“. Das Referat beschäftigt sich mit der Digitalisierung der Landesverwaltung, insbesondere durch die Einführung einer elektronischen Akte und einer elektronischen Laufmappe für die Unterstützung der Vorgangsbearbeitung sowie durch den Aufbau einer Infrastruktur für das Ersetzende Scannen, bei dem Papierdokumente beweiswerterhaltend gescannt werden. Von dieser Herausforderung sind mindestens 80.000 Arbeitsplätze in der Landesverwaltung betroffen. Das Referat bedient sich im Rahmen der E-Verwaltungsarbeit zur Umsetzung konkreter technischer Lösungen des IT-Dienstleisters IT.NRW und privater Unternehmen.

Zu den Aufgaben zählen im Wesentlichen:

  • Leitung des Referates II B 2 im Sinne von § 8 GGO,
  • inhaltliche und administrative Planung, Steuerung und
  • Kontrolle der Aufgabenerledigung,
  • Bereitstellung und Weiterentwicklung der Elektronischen Akte und
  • der E-Laufmappe,
  • Strategische Planung und Konzeption des Ersetzenden Scannens,
  • Weiterentwicklung der Langzeitspeicherung für Elektronische Signaturen,
  • Planung und Koordinierung von Projekten zur Migration von E-Aktensystemen und zur Elektronischen Altaktenaussonderung,
  • Ressortabstimmungen und Gremienarbeit auf Landesebene in den
  • Aufgabenbereichen des Referates,
  • Vertretung des Landes und Mitwirkung in Ebenen-übergreifenden Gremien,
  • die in die fachliche Zuständigkeit des Referates fallen,
  • Koordinierung und Bearbeitung von Kabinett-, Landtags-, Bundesrats- und
  • vergleichbaren Angelegenheiten, die fachlich in den Aufgabenbereich
  • des Referates fallen,
  • Übernahme von Auftraggeberrollen und fachliche Mitwirkung im
  • Programm Digitale Verwaltung NRW,
  • Steuerung der Entwicklung und des Betriebes von ausgewählten
  • zentralen Fachverfahren und
  • Initiierung und Koordinierung von innovativen Projekten, die auf
  •  neuen technologischen Möglichkeiten basieren.

Fachliches Anforderungsprofil

Gesucht werden Bewerberinnen und Bewerber die über ein informationstechnisches, naturwissenschaftliches oder mathematisches Hochschulstudium an einer wissenschaftlichen Hochschule, Universität oder Gesamthochschule (Master/ Diplom) verfügen.
 
Vorausgesetzt wird ein ausgeprägtes Interesse an den Herausforderungen der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung und deren technischen, organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen.
 
Bewerberinnen und Bewerber müssen über Kenntnisse der organisatorischen und informationstechnischen Strukturen und Abläufe der Landesverwaltung sowie der Bund-Länder-Ebene mit dem IT-Planungsrat und der kommunalen Ebene verfügen.
 
Erfahrungen aus Projekten und aus dem Produktivbetrieb der Informationstechnik in der öffentlichen Verwaltung sowie aus dem Architekturmanagement sind von Vorteil. Zudem sind Kenntnisse der aktuellen Trends in der Informationstechnologie wünschenswert.
 
Führungskenntnisse sind von Vorteil.
 
Gemäß § 29 LVO können leitende Funktionen an obersten Landesbehörden auf Dauer nur an Beamtinnen und Beamte übertragen werden, wenn der Beamte / die Beamtin nach Ernennung auf Probe grundsätzlich

  • mindestens zwei Jahre bei einer anderen Behörde oder bei einem Gericht eines Landes und
  • als Referent / Referentin oder in einer gleichwertigen Funktion in mindestens zwei Verwendungsbereichen eingesetzt war.

 § 29 LVO findet auf Beschäftigte entsprechend Anwendung.

Persönliches Anforderungsprofil

Erwartet werden

  • Durchsetzungsfähigkeit und sicheres Auftreten bei der Vertretung des Referates,
  • hohe soziale Kompetenz und Motivationsvermögen,
  • Fähigkeit, strategisch-konzeptionelle Fragen in den Blick zu nehmen, absehbare wirtschafts- und gesellschaftspolitische Schwerpunktsetzungen aufzugreifen und unterschiedliche Interessen zu moderieren und auszugleichen,
  • hohe schriftliche und mündliche Kommunikations- und Koordinationskompetenz,
  • sehr gute Organisationskompetenz und
  • hohe Belastbarkeit.

Was bieten wir?

Neben einem attraktiven beruflichen Umfeld bieten wir Ihnen auch einen aktiven Entwicklungsprozess. Mit einem strukturierten Fortbildungskonzept werden Sie für zukünftige Führungsaufgaben vorbereitet. Flexible Arbeitszeiten, eine moderne Arbeitsplatzausstattung sowie weitreichende Möglichkeiten der mobilen Arbeit unterstützen Sie dabei, Ihr Berufs- und Privatleben optimal zu vereinen.

Als attraktiver und familienbewusster Arbeitgeber verstehen wir Vereinbarkeit von Familie und Beruf umfassend: Wir wollen ein Umfeld bereitstellen, das allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Work-Life-Balance ermöglicht, in der Freiräume für die berufliche Entwicklung bestehen und dabei die unterschiedlichen Lebenssituationen und familiären Verpflichtungen berücksichtigt werden. Mit vielfältigen Angeboten wollen wir ein verträgliches Verhältnis zwischen beruflichen und familiären Anforderungen für Mütter, Väter und Angehörige bei der häuslichen Pflege schaffen. Für unsere flexible und familienorientierte Personalpolitik wurden wir im Jahr 2012 als familienfreundliche Behörde ausgezeichnet und 2015 und 2018 rezertifiziert.
 
Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. In den Bereichen, in denen Frauen noch unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.
 
Im Ministerium werden Stellenbesetzungen grundsätzlich auch in Teilzeit vorgenommen, soweit nicht im Einzelfall zwingende dienstliche Gründe entgegenstehen.
 
Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Menschen und diesen Gleichgestellten im Sinne von § 2 SGB IX sind erwünscht.
 
Die Ausschreibung wendet sich ausdrücklich auch an Menschen mit Migrationshintergrund.                                          
 
Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, richten Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe des Aktenzeichens I.3 – Referatsleitung II B 2

bis zum 28.02.2020
an karriere@mwide.nrw.de.

 
Hierbei ist zu beachten, dass die elektronische Bewerbung in einer zusammenhängenden pdf.Datei übermittelt wird.
 
Bewerbungsunterlagen, die in anderen Dateiformaten übersandt werden, können leider ebenso wenig berücksichtigt werden wie nach Ablauf der Frist eingehende Bewerbungen.
 
Für fachliche Fragen zum Aufgabengebiet steht Ihnen Herr Dr. Brakmann (0211/61772-518) gerne zur Verfügung. Personalrechtliche Fragen beantwortet Ihnen Herr Köppen (0211/61772- 238).

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