Wirtschafts-ministerium fördert Circular Valley mit rund 3,6 Millionen Euro

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1. Juni 2021

Wirtschaftsministerium fördert Circular Valley mit rund 3,6 Millionen Euro

Pinkwart: Region Rhein-Ruhr hat beste Voraussetzungen für nachhaltige Transformation

Die Region Rhein-Ruhr soll in den nächsten Jahren zu einem weltweiten Zentrum für die Zirkuläre Wertschöpfung („Circular Valley“) werden. Um dieses Ziel zu erreichen, haben Wirtschafts- und Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Birgitta Radermacher, Regierungspräsidentin der Bezirksregierung Düsseldorf, einen Zuwendungsbescheid über fast 3,6 Millionen Euro an Dr. Carsten Gerhardt, Initiator des Circular Valley und Vorstand der Circular Valley Stiftung, überreicht.

 

Minister Pinkwart: „Die Projektinitiatoren haben sich das ambitionierte Ziel gesetzt, das Circular Valley zur international führenden Region für die Zirkuläre Wertschöpfung zu machen – so wie es das Silicon Valley für die digitale Wirtschaft geworden ist. Mit seinen zahlreichen Weltmarktführern, Start-ups und einer einzigartigen Wissenschaftslandschaft hat die Region Rhein-Ruhr dafür die besten Voraussetzungen.“

Regierungspräsidentin Radermacher: „Großartig ist der Ansatz der Wuppertaler Initiatoren, auch die Bürger vor Ort einzubinden und mit ihnen den direkten Austausch über Projekte zu suchen. Auf diese Art und Weise rückt das Thema Ressourcen, das zentral für unsere Zukunft ist, in das Bewusstsein der breiten Bevölkerung.“

Im Mittelpunkt des Projektes steht der Aufbau eines Akzelerators am Standort Wuppertal, in dem Start-ups, etablierte Unternehmen aus der Region und die Wissenschaft neue Lösungen für Fragen des Ressourceneinsatzes erarbeiten. Es haben sich bereits zahlreiche Jungunternehmen mit nationalem und internationalem Hintergrund um die Aufnahme in das Programm beworben. Die erste Kohorte startet im Juni - zunächst noch rein virtuell.
Die Zirkuläre Wertschöpfung ist das Verständnis eines Wirtschaftssystems, in dem Kreisläufe geschlossen werden: Produkte und Prozesse sollen so ausgestaltet sein, dass Ressourcen möglichst immer wieder genutzt werden können.
Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und Landesmitteln gefördert. Der EFRE stellt für Nordrhein-Westfalen in der aktuellen Förderperiode 1,4 Milliarden Euro zur Verfügung für Innovationen, kleine und mittlere Unternehmen, Maßnahmen in Klimaschutz und Stadtentwicklung sowie für die Bekämpfung der Folgen der COVID19-Pandemie.

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