WIRTSCHAFT.NRW
INDUSTRIE.KLIMASCHUTZ.ENERGIE

25.01.19

Wirtschaftstreffen von Unternehmen aus NRW und Großbritannien

Firmenvertreter aus Nordrhein-Westfalen und Großbritannien haben sich in Birmingham getroffen, um sich über weitere Formen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit – auch mit Rücksicht auf den bevorstehenden Brexit – auszutauschen. Themen waren unter anderem die Kooperationsmöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen und Zusammenarbeit im Technologiebereich. Britische Firmen hatten außerdem die Gelegenheit, sich über den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen zu informieren.

Minister Pinkwart: „Wir sehen, dass die Unternehmen unsere Informationsangebote und auch die der Kammern annehmen. Eine solche Vorbereitung ist wichtig, um den Wirtschaftsbeziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und dem Vereinigten Königreich konkrete Perspektiven zu geben. Deswegen wollen wir die Zusammenarbeit stärken und Unternehmen aus beiden Ländern zusammenbringen. Denn schon jetzt hat der Brexit wirtschaftliche Folgen für Nordrhein-Westfalen: So ist Großbritannien in der Rangliste der wichtigsten Handelspartner von Platz vier auf Platz acht gerutscht. Ich hoffe deshalb sehr, dass wir zu Regelungen kommen, die möglichst geringe Handelshemmnisse mit sich bringen, so dass wir die intensiven wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern weiterentwickeln können."

 

Neben deutschen und britischen Firmen nahmen auch Vertreter von Kammern sowie aus Hochschulen beider Länder teil. Das Wirtschaftsministerium und die IHK Nord Westfalen (stellvertretend für die Industrie- und Handelskammern NRW) hatten zu dem in Zusammenarbeit mit NRW.INVEST, NRW.International und der Deutsch-Britischen Handelskammer organisierten Treffen in Großbritannien eingeladen.

Minister Pinkwart wird Anfang März zu Gesprächen nach London reisen. Dabei stehen insbesondere Themen der stärkeren bilateralen Zusammenarbeit auf dem Programm.