Studie „B2B-Plattformen in Nordrhein-Westfalen“: Land ist Vorreiter im Bereich digitaler Marktplätze

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Gespeichert von Frederic Paul am 14. Dezember 2020
14. Dezember 2020

Studie „B2B-Plattformen in Nordrhein-Westfalen“: Land ist Vorreiter im Bereich digitaler Marktplätze

Minister Pinkwart: Unser Land hat beste Voraussetzungen, um die Vorreiterrolle weiter auszubauen

Ob beim Handel mit Chemiegütern oder bei Dienstleistungen in der Logistik: Nordrhein-Westfalen ist Vorreiter im Bereich sogenannter B2B-Plattformen – digitaler Marktplätze, auf denen Waren, Dienstleistungen oder Informationen zwischen Unternehmen gehandelt werden. Die zwei Standortvorteile Nordrhein-Westfalens sind dabei der starke industrielle Sektor und die vielen internationalen Messen.

 

Das ist das Ergebnis einer Studie der DICE Consult GmbH. Autor ist der renommierte Wettbewerbsökonom Prof. Dr. Justus Haucap, Gründungsdirektor des Düsseldorf Institute for Competition Economics (DICE) und ehemaliger Vorsitzender der Monopolkommission.

Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart:

Schon heute haben wir 66 B2B-Plattformen in Nordrhein-Westfalen – damit sind wir deutschlandweit an der Spitze. Die Studie der DICE Consult zeigt einmal mehr: Unser Land hat die besten Voraussetzungen, um die Vorreiterrolle für B2B-Plattformen weiter auszubauen.

Prof. Dr. Justus Haucap:

Gerade die nordrhein-westfälischen Messen können für neue Unternehmen aus der digitalen Wirtschaft wichtige Kontakte im B2B-Umfeld herstellen. Die Verbindung dieses Standortvorteils mit dem starken industriellen Sektor ist ein Alleinstellungsmerkmal für die Wirtschaft Nordrhein-Westfalens.

Die Studie mit dem Titel „B2B-Plattformen in Nordrhein-Westfalen: Potenziale, Hemmnisse und Handlungsempfehlungen“ wurde von der DICE Consult GmbH im Auftrag des Wirtschafts- und Digitalministeriums erstellt. Die wichtigsten Ergebnisse sind:

  • B2B-Plattformen unterscheiden sich von B2C-Plattformen, die Endkunden adressieren: Insbesondere sind B2B-Plattformen häufig hoch spezialisiert. Zudem spielt das Vertrauen der Unternehmen gegenüber der Plattform im B2B-Geschäft eine viel größere Rolle als im B2C-Bereich.
  • Folgende Branchen sind besonders aussichtsreich für den Aufbau erfolgreicher B2B-Plattformen in Nordrhein-Westfalen: verarbeitendes Gewerbe (Maschinenbau, Chemische Industrie, Stahl-/Metallerzeugung/-verarbeitung), Möbelindustrie, Logistik, Handel, Gesundheitswesen, Entsorgungsbranche.
  • Insbesondere bei kleineren und mittleren Unternehmen sollte ein stärkeres Bewusstsein für die Potenziale von B2B-Plattformen geschaffen werden. Es bietet sich an, dass mehrere Unternehmen gemeinsam eine Plattform aufbauen.
  • Es wird geraten, die Messegesellschaften stärker mit Plattformgründern und innovativen Start-ups zusammenzubringen.
  • Die Studie geht auch auf die regulatorischen Rahmenbedingungen ein, die für die Plattformökonomie auf Bundesebene mit der 10. Novelle des GWB-Digitalisierungsgesetzes und auf EU-Ebene mit dem Digital Services Act und dem Digital Market Act deutlich verändert werden. Erwartet wird, dass sich diese Anpassungen positiv auf die Entwicklung von B2B-Plattformen auswirken werden.

Prof. Dr. Justus Haucap wird die Studie am 16. Dezember ab 10:30 Uhr öffentlich vorstellen und im Anschluss mit Branchen-Experten diskutieren. Eine Anmeldung zur Online-Veranstaltung des Digital Innovation Hub Düsseldorf/Rheinland ist hier möglich.

Die komplette Studie gibt es zum Download hier.

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