Stahlgipfel Nordrhein-Westfalen

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Gespeichert von Mareike Sassens... am 9. Juli 2018
9. Juli 2018

Stahlgipfel Nordrhein-Westfalen mit Unternehmen, Betriebsräten, Verbänden und Gewerkschaften

Pinkwart: Wir arbeiten für eine moderne, klimaschonende Stahl-industrie in Nordrhein-Westfalen, die europaweit an der Spitze steht

Auf Einladung von Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart sind Vorstände und Betriebsräte führender Unternehmen, Vertreter von Gewerkschaften und Verbänden sowie Wissenschaftler und Abgeordnete zum Stahlgipfel zusammengetroffen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Vereinbarkeit von Klimaschutz und industrieller Wettbewerbsfähigkeit, die Sicherung einer bezahlbaren Energieversorgung, der Erhalt der Arbeitsplätze und Herausforderungen wie der Handelskonflikt mit den Vereinigten Staaten.

 

Andreas Pinkwart: „Der Gipfel hat gezeigt: Arbeitnehmer, Unternehmer, Wissenschaftler und Politik ziehen an einem Strang, um den Stahlstandort Nordrhein-Westfalen innovativ und klimaschonend weiterzuentwickeln. Voraussetzungen dafür sind eine sichere Energieversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen und faire Lösungen im Handelskonflikt der Europäischen Union mit den USA. Für diese Interessen werden wir gemeinsam in Berlin und Brüssel eintreten.“

Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl:
„Die Stahlindustrie in Nordrhein-Westfalen durchlebt herausfordernde Zeiten. Der protektionistische Kurs in den USA sowie die staatskapitalistische Industriepolitik in China verzerren den internationalen Wettbewerb und bei der Energie- und Klimapolitik drohen weitere Belastungen. Die Stahlindustrie braucht auch in Brüssel eine starke industriepolitische Stimme. Daher begrüßen wir ausdrücklich, dass sich das Wirtschaftsministerium in Nordrhein-Westfalen als ein Treiber beim Engagement der Stahlregionen Europas für ihre Industrien versteht."

Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall NRW: „Damit in Nordrhein-Westfalen weiterhin ein Herz aus Stahl schlägt, müssen dringend Investitionsentscheidungen getroffen werden. Investitionen in Mitarbeiter, in Anlagen sowie die CO2-Reduzierung. Dafür braucht es gute politische Rahmenbedingungen in Europa, die auf realistischen technischen Möglichkeiten fußen. Für diese wird die IG Metall sich weiter mit großem Engagement einsetzen. Wir setzen dabei auf die Zusammenarbeit mit der Landesregierung und dem Branchenverband. In diesem Sinne war der Stahlgipfel gut für den Stahlstandort Nordrhein-Westfalen.“

Die Gemeinsame Erklärung enthält folgende Schwerpunkte:

  • Internationaler Handel: Angesichts der Strafzölle muss sich die EU als handlungsfähig erweisen und die Stahlindustrie durch Schutzklausel-Maßnahmen (Safeguards) solange schützen, wie Handelsumlenkungen in die EU drohen.
  • Energie, Klimaschutz: Beim geplanten Kohleausstieg muss die Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ die internationale Wettbewerbsfähigkeit der energieintensiven Industrie in hohem Maße berücksichtigen. Zudem müssen drohende Mehrkosten durch den CO2-Emissionsrechtehandel kompensiert werden.
  • Forschung und Entwicklung: Um Technologien zur CO2 - armen Stahlerzeugung zu erforschen, zu entwickeln und umzusetzen, setzen sich die Partner bei Bund und EU für eine Förderung von Projekten ein. Mit einer Studie will das Wirtschaftsministerium erkunden, wie die Wertschöpfungsnetzwerke der Stahlindustrie – zum Beispiel auch durch Digitalisierung - gestärkt und weiterentwickelt werden können.
  • Kreislaufwirtschaft: Nordrhein-Westfalen soll Musterland der Kreislaufwirtschaft werden. Hier gilt es, die Potenziale des Stahls zu heben, etwa beim Ökodesign und der Steigerung der Ressourceneffizienz.
  • Allianz der Stahlregionen: Nordrhein-Westfalen setzt sich für eine Allianz der europäischen Stahlregionen ein. Das Wirtschaftsministerium wird dazu im Herbst Vertreter aus Deutschland und Europa zum Thema „Forschung und Innovation beim Stahl“ nach Brüssel einladen. 

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Resolution des Stahlgipfels „Herausforderungen und Perspektiven der Stahlindustrie in NRW“

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