Wasserstoffpreis NRW verliehen

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Gespeichert von ivica stankovic am 30. November 2017
30. November 2017

Staatssekretär Dammermann überreicht Forschungspreis Wasserstoff.NRW

„Die Preisträger zeigen die innovative Kraft und Zukunft des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandortes Nordrhein-Westfalen.“

Zum zweiten Mal vergibt die Landesregierung den „Forschungspreis Wasserstoff.NRW“. Staatssekretär Dammermann prämierte die sechs besten Abschlussarbeiten der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie mit insgesamt 14.000 Euro. Schwerpunkt der Arbeiten war die Energiespeicherung.

 

„Nordrhein-Westfalen bringt alle Voraussetzungen mit, um Vorreiter beim Ausbau der Elektromobilität zu sein. Wenn wir die Themen Elektromobilität, Energie- und Speichertechnologien zusammendenken, kann unser Land zum Energie- und Mobilitäts-Drehkreuz von Europa werden“, sagte Christoph Dammermann, Staatssekretär im Wirtschafts- und Digitalministerium, beim Jahrestreffen des Netzwerks Brennstoffzelle und Wasserstoff, Elektromobilität NRW (NBWE). Diese Einrichtung der EnergieAgentur.NRW unterstützt die Entwicklung neuer Technologien für Verkehr und Energieversorgung. 
 
Staatssekretär Dammermann: „Die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik ist sehr weit entwickelt und hat viele marktreife Anwendungen hervorgebracht. Dennoch sind weiterhin Forschung und Entwicklung zur technischen Optimierung und Kostensenkung notwendig. Um Studierende auf Wasserstoff als Energieträger, Kraftstoff und Rohstoff aufmerksam zu machen, vergibt die Landesregierung den Forschungspreis Wasserstoff.NRW. Wir freuen uns, dass das erfolgreiche Netzwerk Brennstoffzelle und Wasserstoff, Elektromobilität NRW den Wettbewerb mit dem Cluster EnergieForschung.NRW organisiert hat. Besonders herausragend ist die hohe Zahl der diesjährigen Preisträger. Sie zeigt die innovative Kraft und Zukunft des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandortes Nordrhein-Westfalen."
 
Dr. Thomas Kattenstein, Leiter des Netzwerkes Brennstoffzelle und Wasserstoff, Elektromobilität NRW der EnergieAgentur.NRW: „In der Tat benötigen wir den wissenschaftlichen Nachwuchs, um erneuerbare Energien, Speichertechnologien und Elektromobilität weiterzuentwickeln. Daher freue ich mich, dass der Forschungspreis.Wasserstoff.NRW sehr gut angenommen wird. Mit der Erweiterung der Netzwerkthemen auf das gesamte Spektrum der Elektromobilität mit Batterie- und Brennstoffzellenfahrzeugen können wir Energie und Mobilität nun ganzheitlich betrachten. Die Rekordbeteiligung mit 300 Teilnehmern am Jahrestreffen zeigt, dass wir damit den Nerv unserer Mitglieder und Partner im Land getroffen haben.“
 
Das Netzwerk Wasserstoff und Brennstoffzelle, Elektromobilität NRW ist europaweit mit 450 Mitgliedern und 100 Projektpartnern führend. Es hat im Bereich Wasserstoff und Brennstoffzelle 125 Projekte initiiert, die Nordrhein-Westfalen inklusive Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit 140 Mio. Euro bei einem Gesamtbudget von 220 Mio. Euro gefördert hat. Im Bereich Modellregion Elektromobilität NRW wurden rund 80 Projekte mit einer Förderung des Bundesverkehrsministeriums von 56 Mio. Euro angeschoben.
 
Die Umsetzung der Brennstoffzellen- und Wasserstoff- sowie der Batterietechnologie in marktfähige Lösungen erfordert interdisziplinäre Forschung und Entwicklung. Hier setzt EnergieForschung.NRW an: Der Cluster will technologische und sozioökonomische Erkenntnisse schneller zur Anwendung bringen und initiiert Forschungs- und Entwicklungs-projekte von Wissenschaftseinrichtungen mit der Wirtschaft.

Die Preisträger:

Bachelor:                 Laurens Löbberding
Master:                    Fritz Thomas Carl Röben, Natalie Jessica Ebersbach
Dissertationen:        Dr. Cornelius M. Berger, Dr. Martin Robinius, Dr. Félix Urbain
 
Dr. Berger studierte an der Ruhr-Universität Bochum, alle anderen studierten an der RWTH Aachen.
 
Im Beisein von Staatssekretär Dammermann unterzeichneten die Geschäftsführer der H2 MOBILITY GmbH und der StreetScooter GmbH, Nikolas Iwan und Prof. Dr. Achim Kampker, außerdem eine Absichtserklärung für die zukünftige Wasserstoff-Mobilität im Nutzfahrzeug-Sektor. Die 500 StreetScooter Brennstoffzellen-Fahrzeuge, die ab Mitte 2018 die Fahrzeugflotte der Deutschen Post DHL ergänzen sollen, werden künftig an insgesamt 15 öffentlichen Wasserstoff-Stationen der H2 MOBILITY tanken können.

Weitere Informationen: www.forschungspreis-wasserstoff-nrw.de, www.energieagentur.nrw, www.cef.nrw.de
 

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