11.02.2022

Nordrhein-Westfalen stärkt Cybersicherheit in den Kommunen mit neuem Warn- und Informationsdienst

Minister Pinkwart: Land und Kommunen verbessern mit IT-Sicherheitskooperation den Schutz sensibler Daten und erhöhen so das Vertrauen in digitale Verwaltungsleistungen

Um Kommunen und kommunale Rechenzentren noch widerstandsfähiger gegen Cyberrisiken wie Hackerangriffe zu machen und sensible Daten besser zu schützen, startet das Land einen neuen Kommunalen Warn- und Informationsdienst (KWID). Darüber können Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen sämtliche IT-Sicherheitshinweise abrufen, die auch die Landesverwaltung selbst erhält.

Damit legen Land und Kommunen den Grundstein für eine langfristige IT-Sicherheitskooperation. Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart schaltete das für die Kommunen kostenlose Angebot, das die Landesregierung gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden und dem Dachverband der kommunalen IT-Dienstleister (KDN) erarbeitet hat, jetzt frei.
 
Minister Pinkwart: „Eine moderne Verwaltung muss digital und sicher sein. Deshalb ist es wichtig, dass Land und Kommunen beim Schutz sensibler Daten und der Bekämpfung von Cyberbedrohungen eng zusammenarbeiten. Mit dem Kommunalen Warn- und Informationsdienst stärken wir die digitale Widerstandskraft der Städte und Gemeinden und erhöhen somit das Vertrauen von Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen in die Sicherheit von Online-Verwaltungsleistungen.“
 
Der neue Warn- und Informationsdienst wird vom Beauftragten der Landesregierung für Informationstechnik (CIO), Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, verantwortet und über den Landesbetrieb IT.NRW durch das Computer Emergency Response Team (CERT NRW) betrieben. CIO Meyer-Falcke: „Ich freue mich, dass wir mit dem Kommunalen Warn- und Informationsdienst den Grundstein einer langfristigen IT-Sicherheitskooperation zwischen dem Land und den Kommunen in Nordrhein-Westfalen gelegt haben. Das Land wird seine Angebote für die Kommunen im Bereich der IT-Sicherheit weiter ausbauen und sie somit bei einer grundlegenden Aufgabe entlasten. Die Vernetzung verbessert zudem die gemeinsamen Bemühungen zur Abwehr von Cyberbedrohungen. Davon profitieren beide Partner.“
 
Nordrhein-Westfalen treibt die digitale Verwaltung mit Nachdruck voran. Die Kommunen setzen die Digitalisierung einer Vielzahl von Verwaltungsservices mit Unterstützung des Landes vor Ort um. Aktuell beläuft sich die Anzahl der mindestens lokal angebotenen Online-Dienste für Einzelleistungen in den Städten und Gemeinden von NRW auf 2282.