NRW begrüßt Erhöhung des Bundes-Umweltbonus und konzentriert sich auf weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur

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Gespeichert von Kirstin Mouseck am 19. Februar 2020
19. Februar 2020

Nordrhein-Westfalen begrüßt Erhöhung des Bundes-Umweltbonus und konzentriert sich künftig auf weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge

Minister Pinkwart: Intelligente Ladesäulen und Speicher können Erneuerbare Energien noch besser nutzen

Seit dem Start der E-Fahrzeugförderung vor einem Jahr hat die Landesregierung den Ausbau der Elektromobilität deutlich vorangetrieben: In den vergangenen zwölf Monaten hat das Land rund 6000 E-Fahrzeuge gefördert.

 

Mit der nun in Kraft getretenen Erhöhung des Bundes-Umweltbonus von 4.000 auf 6.000 Euro wird sich die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen künftig vor allem auf die Förderung der Ladeinfrastruktur und von Nutzfahrzeugen ab 2,3 Tonnen konzentrieren, um Doppelförderung zu vermeiden. Dazu gehören insbesondere die stark gefragten Zuschüsse für Ladepunkte („Wallbox“) und Ladesäulen. Außerdem plant die Landesregierung noch in diesem Sommer eine Erweiterung der Förderrichtlinie „Emissionsarme Mobilität“. Dabei geht es unter anderem um die Nutzung intelligenter Ladeinfrastruktur. Künftig sollen zudem auch Batteriespeicher gefördert werden. Vor Ort erzeugter Sonnen- oder Windstrom kann so gespeichert und flexibel für das E-Fahrzeug genutzt werden.

Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart:

Durch die Förderung von Elektro-Pkw in Unternehmen, die wir vor einem Jahr gestartet haben, konnten wir einen spürbaren Anschub leisten. Jetzt, da der Bund die Pkw-Förderung deutlich erhöht hat, lenken wir unsere Förderschwerpunkte auf die intelligente Einbindung von Ladeinfrastruktur in das Stromnetz sowie die ortsnahe und klimafreundliche Erzeugung des benötigten Ladestroms. Intelligente Ladesäulen können von den Netzbetreibern oder von Energiemanagementsystemen direkt angesteuert werden. Ladevorgänge können dann gestartet werden, wenn viel erneuerbar erzeugter Strom zur Verfügung steht. Dadurch können Erneuerbare Energien deutlich besser genutzt werden. Das ist ein wichtiger Beitrag für den Klimaschutz.

Unterstützungsangebote im Überblick:

Mit Erhöhung des Bundes-Umweltbonus fällt die Landesförderung für die Anschaffung von Elektro-Pkw in Unternehmen weg. Eine Doppelförderung von Land und Bund würde zu einer Überförderung von E-Autos führen. Die Förderung für Elektronutzfahrzeuge ab 2,3 Tonnen in Höhe von 8.000 Euro wird jedoch ebenso fortgeführt wie die Möglichkeit, sich bei guter Bonität von der NRW.BANK ein E-Auto zum Nullzinssatz finanzieren zu lassen.

Alle Informationen zu den aktuellen Förderungen des Landes Nordrhein-Westfalen und des Bundes für die Elektromobilität finden Sie unter: http://www.elektromobilitaet.nrw.de

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