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28.11.18

Minister Pinkwart spricht mit Beraterkreis über die Folgen des Brexit

Nach dem Beschluss des Europäischen Rates zum Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union ist Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart zum dritten Mal mit seinem Brexit-Beraterkreis zusammengekommen.

 An dem Workshop nahmen Vertreter der Industrie- und Handelskammern NRW, von unternehmer nrw, des Westdeutschen Handwerkskammertags, der Gewerkschaften und der Wissenschaft teil.

„Das Austrittsabkommen ist ein Meilenstein auf dem Weg zu konstruktiven zukünftigen Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien. Seit langem gibt es enge und gute Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen britischen und nordrhein-westfälischen Unternehmen. Es bleibt zu hoffen, dass der Prozess nun besonnen zu Ende gebracht wird, damit wir die guten Verbindungen weiterentwickeln können“, sagte Minister Pinkwart.
 
Themen des Gesprächs waren der Stand der Vorbereitungen der Unternehmen, ein Informationsaustausch mit Vertretern der britischen Botschaft und dem Repräsentanten von NRW.INVEST, Andrew Harfoot, sowie der Stand der Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln über die Perspektiven für die NRW-Wirtschaft im Binnenmarkt nach einem Austritt Großbritanniens aus der EU.
 
In der im September begonnenen Expertise beleuchtet das IW Chancen und Risiken für den Standort, unter anderem durch eine gemeinsam mit den Industrie- und Handelskammern NRW durchgeführte Unternehmensbefragung. Die Ergebnisse sollen im Frühjahr vorliegen.