Landesregierung fördert vier Netzwerke für die Digitale Wirtschaft

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21. November 2017

Landesregierung fördert vier Netzwerke für die Digitale Wirtschaft in Mönchengladbach, Lippstadt, Leverkusen und Rhein-Erft-Kreis

Gründer brauchen Netzwerke vor Ort, in denen sie sich mit anderen Unternehmern, Investoren und Kooperationspartnern austauschen können. Die Landesregierung unterstützt deshalb mit insgesamt rund 810.000 Euro Netzwerk-Projekte, um die Digitale Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen weiter zu stärken. In der zweiten Runde des Förderwettbewerbs „DWNRW-Networks“ hat eine unabhängige Jury vier Projekte zur Förderung empfohlen. Sie entstehen im Rhein-Erft-Kreis, Mönchengladbach, Lippstadt und Leverkusen.

 

Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Start-ups und etablierte Unternehmen bringen jeder für sich viele Kompetenzen mit. Dieses Wissen müssen wir vernetzen. Mit den Plattformen der ‚DWNRW-Networks‘ setzen wir die richtigen Rahmenbedingungen, um Synergie-Effekte für die Digitale Wirtschaft zu schaffen.“

Das Förderprogramm soll den Austausch zu allen wichtigen Themen der Digitalisierung in den Regionen ermöglichen. Die Projekte arbeiten ergänzend zu und in Zusammenarbeit mit den sechs DWNRW-Hubs des Landes. Dabei dienen die Netzwerke unter anderem als Anlaufstelle für konkrete Beratungs- und Finanzierungsfragen und zum offenen Gedankenaustausch.

Im Jahr 2018 folgen noch zwei weitere Aufrufe, mit denen kleinere Projekte und Events unterstützt werden sollen. Beantragt werden kann eine Fördersumme zwischen 50.000 und 200.000 Euro. Vorgesehen ist ein Gesamt-Fördervolumen von 500.000 Euro pro Jahr.

Interessierte können ihre Projektideen ab sofort bis zum 15. Februar 2018 beim Projektträger Jülich (PtJ) einreichen. Informationen zum Ausschreibungsverfahren finden Sie unter: www.ptj.de/dwnrw-networks

Die geförderten Vorhaben:

1. „ARCANUS - Das Digital Network für Entrepreneurship im Bereich Kritischer Infrastrukturen“ – Eclou GmbH und digitalbynature GmbH, Elsdorf-Heppendorf

Das Stromversorgungssystem wird durch die Energiewende dezentraler. Dadurch haben Energieversorger, vor allem Stromverteilnetzbetreiber, einen stetig wachsenden Bedarf an innovativen Digitalisierungs- und Vernetzungslösungen. Mit ARCANUS wird ein Netzwerk aufgebaut, in dem mittelständische Unternehmen der kritischen Infrastrukturen
(z.B. Energie- und Wasserversorgung) mit Start-ups zusammengebracht werden, um vertrauensvoll miteinander zu arbeiten und gemeinsame Wertschöpfungsketten zu entwickeln.

2. „Experimentierräume Mönchengladbach“ – Wirtschaftsförderung Mönchengladbach

Mit zwei Innovationsräumen im Gründerzentrum Blauschmiede auf dem Hochschulcampus und im Start-up-Center WESTEND.MG soll in Mönchengladbach das digitale Transformationspotenzial des Mittelstandes mit Hilfe von Start-ups gehoben werden. Ein Community Manager begleitet den Prozess. Die Mitglieder der DigitalCommunity MG werden eng in die Entwicklung der Experimentierräume eingezogen und sichern so den Ausbau und die Festigung des Innovationsnetzwerkes.

3. „Digitales Netzwerk Mittelstand (DNM)“ – CARTEC Technologie- und Entwicklungs-Centrum Lippstadt GmbH

Mit dem „Digitalen Netzwerk Mittelstand“ (DNM) soll ein digitales und regionales Netzwerk aufgebaut werden, in dem Unternehmen ihre individuelle Digitalisierungsstrategie erarbeiten können. Dazu stellt das DNM für die Unternehmen Netzwerk, Prozesse und Methoden zur Verfügung. Es soll aus Unternehmen, Digitalisierungsexperten, Hochschulen, bereits bestehenden Netzwerken und Initiativen bestehen. Ziel ist es, Digitalisierungshemmnisse im Mittelstand zu beseitigen und einen digitalen Leitgedanken für den Kreis Soest und Lippstadt zu schaffen.

4. „Network Probierwerk“ – Wirtschaftsförderung Leverkusen

Das „Network Probierwerk“ soll an das geplante Kreativ- und Gründerzentrum „Projekt Probierwerk“ in Leverkusen andocken und in erster Linie dazu dienen, Veranstaltungen zu organisieren und ein Netzwerk mit Partnerinstitutionen aufzubauen. Dabei entsteht ein Zusammenschluss aus Akteuren der Bereiche Startups, Unternehmen, Schülerschaft und Ehrenamt. Ein offenes FabLab (Fabrication Laboratory) sowie Beratungs- und Vernetzungsformate adressieren insbesondere Startups mit Geschäftsideen im Bereich Additive Fertigung. Auch Schüler sollen das FabLab nutzen können und so für MINT-Berufe begeistert werden.

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