7. Kompetenztreffen "Elektromobilität in Nordrhein-Westfalen"

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Gespeichert von Kirstin Mouseck am 19. November 2019
19. November 2019

Kompetenztreffen mit führenden Köpfen der Elektromobilität

Pinkwart: Hot Spot für eine innovative und klimafreundliche Mobilität – Saubere und smarte Fahrzeuge schnell auf die Straße bringen

Nordrhein-Westfalen setzt auf eine digitale, vernetzte und klimagerechte Mobilität. Elektromobilität ist dabei eine wichtige Säule. Beim 7. Kompetenztreffen „Elektromobilität in Nordrhein-Westfalen“ in Essen diskutierten Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Batterieforscher Prof. Dr. Martin Winter (MEET in Münster), e.Go-Gründer Prof. Dr. Günter Schuh und Jörg Beyer, Leiter der Produktentwicklung von Ford Europa, über Chancen für den Elektromobilitätsstandort Nordrhein-Westfalen.

 

Rund 500 Gäste besuchten den vom Kompetenzzentrum ElektroMobilität NRW und der EnergieAgentur.NRW organisierten Branchentreff.

Minister Pinkwart:

Nordrhein-Westfalen ist im Bereich der Elektromobilität führend. Wir haben innovative Forschungseinrichtungen und Unternehmen, die mit Know-how und guten Ideen für neue Produkte und Dienstleistungen eine sauberere und smartere Mobilität vordenken und auf die Straße bringen. Wir wollen unser bundesweit einzigartiges Elektromobilitätsnetzwerk von exzellenter Forschung, Herstellung und Anwendung weiterentwickeln.

Das Land Nordrhein-Westfalen ist mit seinem Know-how – etwa bei der Entwicklung und Herstellung von E-Nutzfahrzeugen und E-Kleinwagen – zu einem Hot Spot für eine innovative und klimafreundliche Mobilität geworden, der große Akteure der Automobilbranche anlockt. Mercedes-Benz wird seinen E-Sprinter am Standort Düsseldorf produzieren. Ford bündelt die Entwicklung europäischer Elektro-Pkw am Standort Köln. 65 Prozent der in Deutschland hergestellten E-Nutzfahrzeuge rollen in Nordrhein-Westfalen vom Band. „Nordrhein-Westfalen fährt hier buchstäblich vor“, sagte Minister Pinkwart. Automobilzulieferer aus Nordrhein-Westfalen werden auch von der Ansiedlung Teslas in Brandenburg profitieren.

Seit Beginn der Fahrzeugförderung für Unternehmen im Februar 2019 wurden in Nordrhein-Westfalen Anträge für rund 5.500 E-Fahrzeuge bewilligt. Bis zu 8.000 Euro Zuschuss erhalten Unternehmen, die sich für ein E-Fahrzeug entscheiden, zusätzlich zum Bundesumweltbonus. Zudem hat das Land nach aktuellen Zahlen seit Ende 2017 rund 8.100 private, betriebliche und öffentlich zugängliche Ladepunkte bezuschusst. Mitte September waren es 7.600 Ladepunkte. Insgesamt 40 Millionen Euro an Fördermitteln stehen im Rahmen des Programms „Emissionsarme Mobilität“ allein im Jahr 2019 zur Verfügung.

Beim 7. Kompetenztreffen „Elektromobilität in NRW“ mit rund 500 Gästen aus Wirtschaft, Forschung & Entwicklung, Politik und Gesellschaft präsentierten sich erstmals auch 15 Start-ups mit ihren Ideen für die Mobilität von morgen.

Hintergrund
ElektroMobilität NRW ist die Dachmarke des NRW-Wirtschaftsministeriums unter der sämtliche Aktivitäten des Landes Nordrhein-Westfalen in Sachen Elektromobilität gebündelt werden. Unter diesem Dach arbeiten das Kompetenzzentrum ElektroMobilität NRW und die EnergieAgentur.NRW im Auftrag des Wirtschaftsministeriums an der Fortentwicklung der Elektromobilität in Nordrhein-Westfalen.

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