Pinkwart: Innovationskraft des Handwerks herausstellen

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Gespeichert von Mike Raschke am 25. November 2019
25. November 2019

Erstmalige Verleihung des Innovationspreis Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen an vier Handwerksunternehmen

Vier herausragende Handwerksunternehmen hat Wirtschafts- und Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart mit dem ersten Innovationspreis Handwerk 2019 ausgezeichnet: Der Preis würdigt Handwerksbetriebe, die nicht nur technologisch innovative Neuerungen umsetzen, sondern auch für neue Verfahren und Lösungsstrategien in sämtlichen ökonomischen oder sozialen Bereichen stehen.

 

Düsseldorf. Vier herausragende Handwerksunternehmen hat Wirtschafts- und Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart mit dem ersten Innovationspreis Handwerk 2019 ausgezeichnet: Der Preis würdigt   Handwerksbetriebe, die nicht nur technologisch innovative Neuerungen umsetzen, sondern auch für neue Verfahren und Lösungsstrategien in sämtlichen ökonomischen oder sozialen Bereichen stehen.

Minister Pinkwart: „Weil so viele herausragende Projekte eingereicht wurden, haben wir uns entschieden, in diesem Jahr vier statt wie ursprünglich vorgesehen zwei Gewinner auszuzeichnen. Die vier Preisträger zeigen eine enorme Qualität von Innovationen, die von unserem heimischen Handwerk erzielt wird. Es steckt viel Erfinder- und Unternehmergeist und technologische Kompetenzen in den Betrieben. Das trägt ganz wesentlich zur Zukunftsfähigkeit bei.“

Hans Hund, Präsident des Westdeutschen Handwerkskammertag e.V.: „Das Handwerk bringt viel mehr Innovationen hervor, als allgemein bekannt ist. Durch die tägliche Arbeit mit individuellen Kundenproblemen entstehen Lösungen, die der Handwerksbetrieb selbst, die ganze Branche oder die gesamte Wirtschaft nutzen können. Es ist wichtig, die Innovationskraft des Handwerks herauszustellen, damit auch junge Leute erkennen, welche beruflichen Chancen unsere Betriebe bieten.“
Eine vom Wirtschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Westdeutschen Handwerkskammertag (WHKT) eingesetzte Jury vergibt den Preis künftig alle zwei Jahre. Vergeben wurden die Preise in zwei Kategorien an Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern (Kategorie A) und Unternehmen mit mindestens zehn Mitarbeitern (Kategorie B). Die Preisträger 2019 sind:

Kategorie A:

FORMOTiON GmbH aus Wilnsdorf
Im Rahmen des Umzugs an einen neuen Standort wurde der komplette Workflow in Prozesse überführt, die automatisierbar sind. Durch die neuen und verbesserten Organisationsmethoden konnten die Geschäftsprozesse neu aufgestellt und verbessert werden.
Preisgeld: 10.000 Euro

Profi Metall & Technik GmbH aus Stadtlohn
Das Projekt WERSTEPLift erleichtert den Transport von schweren Lasten auf Groß- und Tagesbaustellen des Bau- und Ausbaugewerbes. Der WERSTEPLift ist von einer ungeübten Person in wenigen Minuten aufgebaut und betriebsbereit. Mit dieser technischen und innovativen Erneuerung wird dank der Kippstifte für die Montage kein Werkzeug benötigt. Preisgeld: 10.000 Euro

Kategorie B:

Jüke Systemtechnik GmbH aus Altenberge
Mit Chronect Quantos Es wurde ein automatisiertes System zur Umweltanalytik, Lebensmittelkontrolle, Medikamentenentwicklung, Drogenanalyse sowie dem präzisen Handhaben giftiger oder teurer Substanzen im Labor entwickelt. Diese technologische Neuheut verbindet eine exakte Dosier- und Wägetechnologie mit einer automatischen Probenvorbereitung und ist über einen 3-dimensional arbeitenden Roboter zu einem autonomen Gesamtsystem verknüpft. Das Produkt ist in Kooperation mit der Axel Semrau GmbH aus Sprockhövel und dem Duisburger Institut für Energie- und Umwelttechnik entstanden.
Preisgeld: 10.000 Euro
 
Ulrich Rotte Anlagenbau und Fördertechnik GmbH aus Salzkotten
Es wurde ein flexibler Werkstückträger entwickelt, der sich selbstständig individuellen Produkteigenschaften wie Form, Gewicht und Steifigkeit anpasst und somit Zeit und Kosten einspart. Die Basis ist eine energieeffiziente Kraft-Weg-Regelung, welche die automatische Rekonfiguration ermöglicht. Diese Innovation entwickelte die Firma gemeinsam mit dem Fraunhofer IEM, MSF-VATHAUER Antriebstechnik und der Universität Paderborn.
Preisgeld: 10.000 Euro

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