Energieeffizienz von der Räucherkammer bis zur Werksbahn

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4. September 2018

Energieeffizienz von der Räucherkammer bis zur Werksbahn

Staatssekretär Dammermann ehrt die Preisträger des EnergieInnovationsPreis.NRW 2018

Fünf Unternehmen wurden heute in Düsseldorf mit dem EnergieInnovationsPreis.NRW 2018 der EnergieAgentur.NRW ausgezeichnet. Gewertet hat die Jury in den zwei Kategorien „Abwärmenutzung in Unternehmen“ und „Energieeffizienz“ (Wärme, Kälte, Mobilität und Strom). Die Preise gingen an Unternehmen in Harsewinkel, Lindlar, Augustdorf im Kreis Lippe, Warendorf und Duisburg.

 

„Nichts wirkt so gut wie das durchdachte, funktionierende Beispiel“, lobte Christoph Dammermann, Staatssekretär des Wirtschafts- und Energieministeriums. „Das gilt auch für die kluge, weil ökonomischere Energieverwendung. Die Bandbreite der preiswürdigen Projekte war bei diesem Wettbewerb sehr groß. Die Gewinner zeigen eindrucksvoll, wie viele Möglichkeiten Unternehmen im effizienten Umgang mit Energie haben.“
 
Der Preis wurde 2018 zum zweiten Mal verliehen, um herausragende Beispiele für die Einsparung von Energie in Unternehmen bekannt zu machen. „Wir setzen mit unserer Auszeichnung auf den Effekt, dass Erfolgsbeispiele viele Nachahmer finden“, sagte Lothar Schneider, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW. „So können wir die enormen Möglichkeiten, die das Industrieland Nordrhein-Westfalen bei der Energieeffizienz hat, noch besser nutzen.“
 
Die Preisträger des EnergieInnovationsPreis.NRW 2018 im Überblick: 

  • In der Kategorie Abwärmevermeidung und -nutzung ging der erste Preis mit einem Preisgeld von 12.500 Euro an die Fleischwarenfabrik Windau GmbH & Co. KG für ein Projekt zur energieeinsparenden Beheizung der Klimarauch- und Nachreifekammern am Standort Harsewinkel. Den zweiten Preis mit 7.500 Euro bekam die Gebrüder Ahle GmbH & Co.KG aus Lindlar für ein ganzheitliches Abwärme-Nutzungskonzept bei der Pulverbeschichtung. 
  • In der offenen Kategorie Energieeffizienz vergab die Jury zwei erste Preise, beide mit 10.000 Euro dotiert.Einen Preis erhielt die Ferrum Edelstahlhärterei GmbH aus Augustdorf (Kreis Lippe) für die Flexibilisierung des Stromeinkaufs im Rahmen des Projektes „Happy Power Hour II“ der Bergischen Universität Wuppertal. Ersparnis: bis zu 83 Prozent der Stromkosten.
  • Ebenfalls einen ersten Preis gewann das Modehaus Ebbers e.K. aus Warendorf für die ganzheitliche Betrachtung seiner energieeffizienten Haustechnik. Das Unternehmen setzt damit einen neuen Standard für kleinere Einzelhandelsgeschäfte.
  • Einen Sonderpreis ohne Preisgeld erhielt die thyssenkrupp Steel Europe AG (Duisburg) für ihr digitales Mobilitätskonzept. Eine Logistik-Software sorgt dafür, dass weniger Lokomotiven auf dem Firmengelände eingesetzt werden müssen. Das spart über 35.000 Liter Diesel pro Jahr und senkt den CO2-Ausstoß um jährlich 93 Tonnen. 

Ausführliche Beschreibungen der erfolgreichen Projekte sowie ab 19 Uhr auch die Fotos der Preisträger finden sich auf der Internetseite der EnergieAgentur.NRW
(www.energieagentur.nrw).

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