Plattform-Ökonomie

Plattform-Ökonomie

Die digitale Transformation ist einer der zentralen Herausforderungen der Zukunft, gerade auch für das Industrieland Nordrhein-Westfalen. Wesentlicher Bestandteil dieser digitalen Transformation ist das Entstehen der „Plattform-Ökonomie“. Bekannte Beispiele für diese Entwicklung sind die sozialen Netzwerke, Online-Handelsplätze, Reise- und Mobilitätsplattformen – digitale Plattformen gibt es darüber hinaus auch in vielen anderen Bereichen.

Die Hauptaufgabe einer Plattform ist die Vermittlung von Transaktionen zwischen Kunden und konkurrierenden Anbietern im Internet. Es handelt sich also um Markt- und Austauschplätze. Je mehr Teilnehmer es gibt und je mehr Teile der Wertschöpfungskette abgebildet werden, desto eher wird von einer „Plattform“ gesprochen.

Der Nutzen von Plattformen besteht vor allem in der im Vergleich höheren Reichweite und der größeren Transparenz zu Angeboten und Bedarfen von Kunden und Anbietern. Wer so Angebote auf bündelt und damit einen transparenten und intuitiv funktionierenden Marktplatz schafft, erzeugt Mehrwerte für seine Kunden und bindet sie an diesen Marktplatz. Das bedeutet für viele Unternehmen allerdings auch, neue Wege zu gehen. Denn eine echte Plattform integriert auch Angebote von Drittanbietern und maximiert so die Vorteile der Nutzer.

Es gibt unterschiedliche Typen digitaler Plattformen. Insbesondere ist es sinnvoll, zwischen Plattformen mit einem Fokus auf Endverbrauchern (Business-to-Consumer – B2C) und Plattformen für die Kooperation von Unternehmen (Business-to-Business – B2B) zu unterscheiden.

Digitale Plattformen in Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-westfälische, deutsche und europäische Unternehmen sollten die weitere Entwicklung der Plattformökonomie prägen. Angesichts unserer traditionellen Stärke als Exportnation, der starken und vielfältigen Landschaft von mittelständischen Unternehmen und großen Industriekonzernen stehen dafür die Chancen für gut, insbesondere auch im B2B-Bereich. Hinzu kommt, dass die Märkte – anders als in den schon weitgehend erschlossenen B2C-Märkten – sich hier noch im Aufbau befinden.

Die Landesregierung bringt sich in die Weiterentwicklung der Plattformökonomie ein. Konkret geschieht das im Bereich der Blockchain-Technologie. Die Blockchain-Technologie wird künftig eine der Schlüsselkomponenten für B2B-Plattformen sein, die es ermöglicht, dass Unternehmen untereinander auf Augenhöhe Daten teilen und jederzeit die volle digitale Souveränität wahren können. Um das Potenzial der Blockchain-Technologie für die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen zu erschließen, fördert das Land Nordrhein-Westfalen den Aufbau des Blockchain-Reallabors im Rheinischen Revier.

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