OpenNRW

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Gespeichert von Denes Kücük am 21. August 2017

OpenNRW

Regierung und Verwaltung transparent machen.

NRW hat sich zu den Prinzipien des sogenannten Open Government bekannt. Open Government bedeutet, dass sich Regierung und Verwaltung gegenüber der Bevölkerung öffnen. Sie werden zum Beispiel transparenter, veröffentlichen aktiv Daten oder bieten den Bürgerinnen und Bürgern Möglichkeiten der Beteiligung und Zusammenarbeit an.

Wir leben heute in einer „digitalen Gesellschaft“. An die 80 Prozent der Deutschen nutzen moderne Technik und das Internet mit seinen interaktiven Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten. Damit wünschen sich die Bürgerinnen und Bürger nicht nur einen schnelleren und besseren Zugang zu Informationen. Es gibt auch ganz neue Möglichkeiten, sich an den Vorhaben der Regierung zu beteiligen und das eigene Land mitzugestalten.

Open Government, was ist das überhaupt?

Open Government, das heißt, dass Regierung und Verwaltung sich gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern, der Zivilgesellschaft, Medien, Wissenschaft und Bildung, sowie der Wirtschaft öffnen. Sie werden transparenter, lassen die Bürger an ihren Überlegungen und Entscheidungen teilhaben und  wollen mit ihnen stärker zusammenarbeiten. Mit der Open.NRW-Strategie, die die Landesregierung  am 27. Mai 2014 verabschiedet hat, will sie den Open Government Gedanken auch für Nordrhein-Westfalen umsetzen.
Die Open.NRW-Strategie ist auf drei Säulen aufgebaut. Unter dem Titel Open Data veröffentlicht die Landesregierung aktiv auf dem Open.NRW Portal verschiedene Daten rund um das Leben in Nordrhein-Westfalen. Zweite Säule der Strategie ist die Partizipation. Die Landesregierung will noch stärker als bisher das Internet und Soziale Medien nutzen, um mit den Menschen in NRW zu diskutieren und sie an Entscheidungen zu beteiligen. Unter dem Motto „Zusammenarbeit“ können die Bürger die Arbeit der Landesverwaltung aktiv unterstützen.

Das Zukunftsforum Digitale Bürgerbeteiligung

Schon zu der Entstehung der Open.NRW-Strategie haben interessierte Bürgerinnen und Bürger eine ganze Menge beigetragen. Im Mai 2013 hat die Landesregierung zum „Zukunftsforum Digitale Bürgerbeteiligung“  eingeladen. Rund 400 Teilnehmer/innen, unter anderem aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft, haben in verschiedenen Workshops über die Eckpunkte der Strategie diskutiert. Viele der Ideen und Anregungen sind  in die Open.NRW-Strategie mit eingeflossen.

Warum macht die Landesregierung das eigentlich?

Mit der Bekenntnis zum Open Government und der jetzt beschlossenen Open.NRW-Strategie geht die Landesregierung mit großen Schritten auf diejenigen zu, die mehr Offenheit und Beteiligung fordern, sich für mehr Demokratie durch mehr Transparenz einsetzen und die Erwartung haben, dass hierfür die richtigen Weichen gestellt werden.

Mithilfe des Internets und Sozialer Medien soll zwischen der Landesregierung und den Menschen in Nordrhein-Westfalen ein Dialog auf Augenhöhe entstehen. Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger soll gleichzeitig helfen, die Regierungs- und die Verwaltungsarbeit effizienter zu gestalten und wirtschaftliche und wissenschaftliche Potentiale für den Standort NRW besser nutzbar zu machen.

Umsetzung der Strategie nicht von heute auf morgen

All das wird nicht von heute auf morgen gelingen. Um die Open.NRW-Strategie erfolgreich umzusetzen, ist es wichtig, dass alle Ministerien und alle Behörden der Landesverwaltung Hand in Hand zusammenarbeiten. Eine erste Struktur ist bereits geschaffen. Es wurde eine Open.NRW Geschäftsstelle eingerichtet, die sich um die Gestaltung des Portals und die damit verbundene Öffentlichkeitsarbeit kümmert. Sie ist die zentrale Stelle, an der alle Daten und Informationen zusammenkommen. Gleichzeitig gibt es in jedem Ministerium einen Ansprechpartner, der sich dort um die Umsetzung der Strategie kümmert und die anfallenden Daten sammelt und strukturiert. Der Start des Open.NRW Portals ist ein ganz wichtiger Schritt, die Umsetzung der Open.NRW-Strategie geht damit aber erst richtig los.
 

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