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Nachhaltige Metropolregion: Sommertour der stellvertretenden Ministerpräsidentin Mona Neubaur im östlichen Teil der Region Köln-Bonn

Sommertour Tag 3 im östlichen Teil der Region Köln-Bonn_Besuch der Stadt Lohmar

Nachhaltige Metropolregion: Sommertour der stellvertretenden Ministerpräsidentin Mona Neubaur im östlichen Teil der Region Köln-Bonn

Ministerin Neubaur: Zukunftsregion mit starken Unternehmen, nachhaltigen Projekten und beeindruckendem Engagement

Zum Abschluss der Sommertour steht der östliche Teil der Region Köln-Bonn (18. Juli) auf dem Programm, die auch jenseits der namensgebenden Metropolen vielfältig ist.

Die stellvertretende Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen, Mona Neubaur, hat am letzten Tag ihrer Sommertour (16.-18. Juli) die Stadt Lohmar sowie die Gemeinden Nümbrecht und Windeck besucht.

Ministerin Neubaur: „Es ist toll zu sehen, wie vielfältig unser Land ist und wie aus dem Engagement vieler ein Ganzes wird - unsere Gesellschaft ist das Bündel all dieser vermeintlich kleinen Aktivitäten. Dies gilt umso mehr in Zeiten, in denen unsere Demokratie bedroht ist und wir gemeinsam Antworten auf aktuelle Probleme und Herausforderungen geben müssen. Die Menschen in der Metropolregion Köln-Bonn sind eng verbunden mit ihrer Heimat und zeigen mit starken Unternehmen, nachhaltigen Projekten und beeindruckendem Engagement, wie sie ihre eigene Zukunft vor Ort gestalten.“

Der Tag im östlichen Teil der Region Köln-Bonn startete in Lohmar mit einer Pflanzaktion. Die stellvertretende Ministerpräsidentin pflanzte symbolisch einen Baum an der Naturschule Aggerbogen. Die Aktion „NRW pflanzt“ hat sich zum Ziel gesetzt, spendenfinanziert eine Million Bäume in NRW zu pflanzen. Die Potenziale nachhaltiger Baustoffe im Infrastrukturbereich ließ sich Neubaur dann am Beispiel der eindrucksvollen Bogenbrücke über die Agger erläutern – von einem örtlichen Ingenieurbüro weitgehend aus Holz konzipiert. Beim anschließenden Besuch der Fullwood Wohnblockhaus - LK-Fertigbau GmbH informierte sich die stellvertretende Ministerpräsidentin über den Holzbau von Mehrfamilienhäusern, moderne Fertigungstechniken, regionale Holzwertschöpfung und die Rolle des Werkstoffs im klimafreundlichen Wohnungsbau.

Die Ökologische Station Oberberg in Nümbrecht setzt sich für den Erhalt der biologischen Vielfalt im Oberbergischen ein. Wie sich das in ihren Angeboten zur Umweltbildung niederschlägt und welche Konzepte daraus zur Betreuung, Pflege und Entwicklung von Schutzgebieten im Dialog mit Land- und Forstwirtschaft entstehen, ließ sich Mona Neubaur im Austausch mit der Geschäftsführung erläutern.

Ebenfalls in Nümbrecht besuchte Neubaur die panpan Brotmanufaktur Kraus GmbH: kurze Transportwege, am Tierwohl orientierte Einkaufspolitik und erneuerbar produzierter Strom sind die Eckpfeiler für die nachhaltigen Prozesse im hier praktizierten Bäckereihandwerk. Tagesbetriebsmodelle ohne lange Nachtarbeit und flexibel gestaltete Teilzeitmodelle in Verkauf und Ausbildung machen das Familienunternehmen zu einem attraktiven Arbeitsgeber im ländlichen Raum.

Ein weiteres Beispiel für regionale Wertschöpfung bot die Weber Fruchtsaftkelterei in Nümbrecht-Lindscheid, wo aus heimischem Apfelsorten, wie dem Seidenhemdchen, der Sternrenette und dem Siebenschläfer hochwertige Säfte produziert werden – mit einem klaren Bekenntnis zu einer extensiven, biodiversitäts-fördernden, ökologischen Landwirtschaft mit kurzer Lieferkette. Neben einer Verköstigung diskutierten Sophie und Ruben Weber bei einem Gang durch Betrieb und Produktion mit Ministerin Neubaur auch Herausforderungen einer naturnahen und standortangepassten Landwirtschaft.

Die Gemeinde Windeck stellte anschließend ihre Pläne zur touristischen Aufwertung der Burg Windeck und des Siegfalls vor. Im Anschluss ließ sich Neubaur beim Werkzeughersteller Yellotools an der Werkbank zeigen, wie die Firma maßgefertigte Speziallösungen für die Werbebranche herstellt – ein tolles Beispiel für innovative Produktion im ländlichen Raum, die Abnehmer in aller Welt findet.

Die letzte Station des Tourtages war die GreenGate AG, ein Unternehmen, das digitale Lösungen für Infrastrukturprojekte anbietet. Die Firma nutzt nicht nur erneuerbaren Strom für den eigenen Betrieb, sondern arbeitet an Softwarelösungen für die Instandhaltung von Off- und Onshore Windparks.

Informationen zur Sommertour

Die stellvertretende Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen, Mona Neubaur, ist drei Tage lang (16. bis 18. Juli) am Niederrhein, in Ostwestfalen-Lippe und in der Region Köln-Bonn auf Sommertour unterwegs, um Bürgerinnen und Bürger, Unternehmerinnen und Unternehmer und kommunale Akteure zu treffen, die sich mit großem Engagement für die Gemeinschaft einsetzen und einen wichtigen Beitrag für die Zukunft unserer Gesellschaft leisten.

Die Sommertour ist am 16. Juli am mittleren Niederrhein mit Stationen in den Städten Mönchengladbach, Nettetal und Rheinberg gestartet. Der zweite Tag führte die Ministerin am 17. Juli in den westlichen Teil der Region Ostwestfalen-Lippe. Zum Abschluss der Sommertour steht am 18. Juli ein Tag im östlichen Teil der Region Köln-Bonn auf dem Programm.