Mittelstandspolitik

Nordrhein-Westfalen ist das Land des Mittelstands:

Mittelständische Unternehmen sind das wirtschaftliche Rückgrat von NRW.

Sie beschäftigen rund 80 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Land und schaffen die meisten neuen Arbeitsplätze. Die Mittelstandspolitik des Wirtschaftsministeriums zielt darauf ab, die Rahmenbedingungen für kleine und mittlere Betriebe sowie für Neugründungen weiter zu verbessern und bürokratische Hürden abzubauen. Die 16 Industrie- und Handelskammern (IHK) und sieben Handwerkskammern (HWK) als organisierte Vertreter der Industrie, der gewerblichen Wirtschaft und des Handwerks in Nordrhein-Westfalen bündeln die Interessen der Wirtschaft vor Ort. 

In Nordrhein-Westfalen gibt es rund 730.600 kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Das sind 99,3 Prozent aller Unternehmen im Land mit Umsatz aus Lieferungen und Leistungen und/oder Beschäftigten.

Etwa 52 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sind in kleinen und mittleren Unternehmen und rund 71 Prozent der Auszubildenden in Betrieben mit weniger als 250 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten tätig. Das Handwerk ist dabei der größte Arbeitgeber im Land. Der Mittelstand in Nordrhein-Westfalen erwirtschaftetet 2019 mit rund 530,12 Milliarden Euro 33,4 Prozent des gesamten Umsatzes der umsatzsteuerpflichtigen nordrhein-westfälischen Unternehmen (IFM Bonn, Daten aus 2019).

STARTERCENTER NRW

Besondere Bedeutung für Nordrhein-Westfalen haben Unternehmensgründungen. Sie geben der Wirtschaft neue Impulse – zum Beispiel durch die Entwicklung innovativer Produkte und Dienstleistungen und Schaffen von Arbeitsplätzen. Im Jahr 2016 gab es in NRW etwa 64.800 gewerbliche Existenzgründungen, was weiterhin den Spitzenplatz unter allen Bundesländern bedeutet. Rund jede Vierte gewerbliche Existenzgründung wurde dabei von den STARTERCENTER NRW begleitet.