Mittelstandsfreundliche Verwaltung

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Gespeichert von Mareike Sassens... am 28. Januar 2016

Mittelstandsfreundliche Verwaltung

Was kennzeichnet eine mittelstandsfreundliche Verwaltung? Bisher fehlte es an verbindlichen Kriterien, um Kompetenzen in diesem Bereich zu messen und zu vergleichen.

Das Gütezeichen Mittelstandsorientierte Kommunalverwaltung soll hier Abhilfe schaffen.

Seit 2007 können sich Kommunen in ganz Deutschland alle zwei Jahre nach einheitlichen Kriterien zertifizieren lassen. Das bundesweit gültige Gütezeichen bietet damit auch eine wichtige Orientierungshilfe für Unternehmen: Eine Kommune mit Gütezeichen ist als Standort besonders attraktiv.

Beschleunigte Verfahren

Die Gütekriterien enthalten vor allem Empfehlungen für die Bearbeitung von Anträgen. Hierfür wurde ein Grundstandard definiert, der unter anderem feste Fristen für Genehmigungsverfahren vorsieht: Beispielsweise sollen Kommunen innerhalb von sieben Arbeitstagen nach Eingang eines Antrags einen ersten Zeitplan erstellen, über das weitere Verfahren informieren und dem Antragsteller  möglicherweise noch fehlende Unterlagen benennen.

Die Prüfung der Kommunen erfolgt durch unabhängige Gutachter.

Die Zertifizierung ist „output-orientiert“; das heißt, dass Serviceversprechen der Kommunen überprüfbar und messbar sind. Auch mittelständische Unternehmen nehmen an der Bewertung teil.

Modellprojekt in NRW

Das Gütezeichen ist ein Ergebnis des Projekts "mittelstandsfreundliche Verwaltung NRW". Zwölf Kommunen im Land haben ein breites Spektrum an beispielhaften Instrumenten entwickelt, die die Zusammenarbeit zwischen mittelständischen Unternehmen und Verwaltungen deutlich verbessern. Kleine und mittlere Unternehmen waren in den gesamten Prozess eng eingebunden.

In der Bilanz des Projektes finden Sie Beispiele für erfolgreiche und übertragbare Maßnahmen.

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