Lemoos

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Gespeichert von Evelyn Binder am 11. November 2019

Lemoos

 

Gründerin: Helena Moos (37) aus Euskirchen

Das Konzept: Ich habe 2018 ein Brautkleid-Baukastensystem entwickelt und mit einem Gebrauchsmuster geschützt. Die Kollektion wird in 27 Partner-Brautmodengeschäften und in meinem eigenen Laden in Euskirchen vertrieben. Um die Kollektion europaweit vertreiebn zu können, erarbeite ich derzeit ein Franchise-Konzept. In einem dritten Schritt plane ich die Digitalisierung durch einen Konfigurator für mein Baukastensystem und durch einen Online-Beratungsassistenten. 

Die Idee zu gründen ist mir gekommen...

...als ich diese Marktlücke gesehen habe. Durch die Arbeit im Einzelhandel im Brautmodenbereich habe ich oft feststellen müssen, dass die fertigen Brautkleider nicht flexibel genug sind. Oft gefällt der Braut bei einem Kleid das Oberteil, beim anderen der Rock oder die Verzierung, etc. Da habe ich mich gefragt, ob man nicht auch ein Baukastensystem machen könnte wie bei IKEA-Küchen. Nach einigen Jahren des Experimentierens ist die Kollektion marktreif und hat bereits Proof of Concept durch diverse Brautmodengeschäfte und hunderte Hochzeiten.

Diesen Fehler sollte man auf keinen Fall machen:

Gründen, um schnell Geld zu verdienen. Denn die ersten Jahre investiert man immer weiter und alle Einnahmen gehen wieder in die Entwicklung.
 

NRW ist der beste Ort zum Gründen, weil...

...es hier sehr gute Projekte und Förder-, Unterstützungsprogramme sowie Bildungsmaßnahmen für Gründer gibt. Es gibt hier auch viele interessante Treffen, um sich ein Netzwerk aufbauen zu können. Dafür bin ich sehr dankbar.

Diesen Tipp würde ich anderen GründerInnen aus NRW geben:

Nehmt teil an diversen Veranstaltungen, die NRW für Gründer anbietet. Bei jeder Veranstaltung bekommt man Benefits. Ob ein neuer interessanter Kontakt, wichtige Infos, an die man früher nicht gedacht hat, oder einfach als Motivation, dass man nicht allein ist und es da draußen ganz viele andere Gründer gibt, die vielleicht gleiche Probleme haben. Geht raus, kommuniziert mit Gleichgesinnten (nicht nur mit der eigenen Familie und Freunden) und holt euch die Infos, die ihr braucht.

Das Wichtigste beim Gründen ist, dass

man auch in schlechten Zeiten motiviert bleibt und sich auf das Ziel konzentriert. Niemals aufgeben! Man sollte sich von Anfang an darauf einstellen, auf große Hindernisse zu stoßen – dann ist man darauf vorbereitet und nimmt Hindernisse als etwas Normales auf dem Weg zum erfolgreichen Unternehmen an.

Ich würde niemals gründen ohne...

...meinen Glauben an den Erfolg. Bei jedem Problem, ob finanzielle Schwierigkeiten, eine unendlich lange To-do-Liste, Schwierigkeiten mit Geschäftspartnern oder Mitarbeitern: Der Glaube an den Erfolg hält mich am Ball. Ich sage mir, das ist einfach mein Weg und den muss ich gehen, nicht stehen bleiben.  

Das Gründerstipendium hilft mir dabei,

...das Familienbudget, das durch die Aufgabe der Festanstellung sehr strapaziert wurde, wieder etwas aufzustocken.

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