INTERREG A

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INTERREG A – Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Nordrhein-Westfalen ist traditionell an den INTERREG A-Programmen Deutschland-Nederland und Euregio Maas-Rhein beteiligt, mit denen grenzüberschreitende Projekte unterstützt werden.

Schon seit Einführung der INTERREG Programme ist die regionale Zusammenarbeit mit den Nachbarländern Belgien und den Niederlanden für das Land Nordrhein-Westfalen von besonderer Bedeutung. Durch die Mitfinanzierung der INTERREG-Programme beteiligt es sich neben der Europäischen Union an der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Belgien und den Niederlanden. Damit wird die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Grenzregionen seit Anfang der 90er Jahre unterstützt.

Für das Land Nordrhein-Westfalen sind besonders die Kooperationen interessant, die sich mit den identifizierten Leitmärkten des Landes decken. Diese umfassen folgende Schwerpunkte: Produktion, neue Werkstoffe, Mobilität und Logistik, IKT, Energie- und Umweltwirtschaft, Medien und Kreativwirtschaft, Gesundheit und Life Sciences. Vor allem in diesen Bereichen machen sich die globalen wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Herausforderungen bemerkbar. Um ihnen entgegenwirken zu können, sind daher Projekte, die entsprechende Lösungen und Arbeitsansätze entwickeln und somit das Innovationspotential der Region stärken, gefragt. Mehr Informationen zur NRW Clusterpolitik finden Sie hier.

INTERREG A Deutschland-Nederland

Mit dem INTERREG VA-Programm 2014 – 2020 wird die Entwicklung der vorherigen INTERREG Programme im deutsch-niederländischen Grenzraum fortgesetzt und vertieft. Mit einer vereinfachten Struktur und einer Schwerpunktsetzung auf zwei Prioritäten wird die Innovationsstärke des Programmgebiets weiter erhöht und ein Beitrag zum Abbau der Barrierewirkung der deutsch-niederländischen Grenze geleistet. Um dies zu erreichen, sind die verfügbaren EU Mittel um 60 Prozent gesteigert worden. Mit dem INTERREG-Programm wird die EU 2020-Strategie für ein intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum gestaltet. Inhaltlich soll stärker auf Ziele und Ergebnisse fokussiert werden. Eine Vereinfachung der Vorschriften und mehr Flexibilität für Antragssteller soll die Projektentwicklung außerdem attraktiver machen.  

Durch die Fördermittel der EU und die finanzielle Unterstützung von nationaler und regionaler Seite werden bis 2020 rund 440 Millionen Euro in deutsch-niederländische Vorhaben investiert. Das Wirtschaftsministerium ist als Verwaltungsbehörde verantwortlich für die konkrete Umsetzung des Förderprogramms. Mehr Informationen zum INTERREG-Programm Deutschland-Nederland finden Sie unter www.deutschland-nederland.eu.

Programmgebiet
Das Fördergebiet für die deutsch-niederländische Zusammenarbeit erstreckt sich von der Nordseeküste bis zum Niederrhein. Das sind etwa 460 Kilometer entlang der Grenzlinie. Das Programmgebiet umfasst Teile der deutschen Bundesländer Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen und Gebiete der niederländischen Provinzen Friesland, Groningen, Drenthe, Flevoland, Overijssel, Gelderland, Noord-Brabant und Limburg.

 

Programmschwerpunkte

Das INTERREG A Deutschland-Nederland Programm beinhaltet zwei inhaltliche Schwerpunkte, in deren Rahmen Projekte finanziell und technisch unterstützt werden. Das übergeordnete Ziel der einzelnen Maßnahmen ist die wirtschaftliche Stärkung des gesamten Programmgebietes.

Die Schwerpunkte sind:

  • Stärkung der Innovationskraft von KMU
  • Verstärkung der sozial-kulturellen und der territorialen Kohäsion des Grenzgebiets
Antragsstellung

Antragsberechtigt sind Gemeinden, Gemeindeverbände, Vereine und sonstige juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts und natürliche Personen, die ein Unternehmen betreiben.

Hat der Projektträger seinen Sitz im Gebiet des INTERREG A Deutschland-Nederland Programms ist der Antrag auf Bezuschussung eines Projekts bei dem entsprechenden regionalen Programmmanagement einzureichen. Diese haben ihren Sitz bei den vier deutsch-niederländischen Euregios/ Grenzregionen. Das Programmmanagement ist bei der Vorbereitung des Antrags und bei der Projektbegleitung behilflich. Über den Antrag entscheidet ein Ausschuss, der sich aus Vertretern der zuständigen Regierungen, Regionen und Provinzen zusammensetzt.

Grenzüberschreitende Projektbeispiele

Die Mittel aus den INTERREG-Programmen werden eingesetzt, um die Position der Grenzregionen im weltweiten Wettbewerb zu stärken. Darum steht vor allem die Förderung von Kooperationen zwischen kleinen und mittleren Unternehmen und den zahlreichen Forschungseinrichtungen im Mittelpunkt. Außerdem werden im Rahmen des grenzüberschreitenden Förderprogrammes wichtige weiche Standortfaktoren, wie eine intakte Natur und eine hochwertige Lebensumwelt, gefördert.

Projekte der letzten Förderphase haben unter anderem ein Netzwerk an Berufsausbildungen und Unternehmen auf beiden Seiten der Grenze initiiert, eine internationale Marketingkampagne im Tourismusbereich für die Region entwickelt sowie Maßnahmen erarbeitet, die darauf abzielen, den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln zu beschränken.

Eine vollständige Übersicht über alle INTERREG-Projekte aus dem INTERREG-Programm Deutschland-Nederland finden Sie hier.

Ansprechpartner

Abhängig von dem Gebiet, in dem Sie angesiedelt sind, können Sie das entsprechende regionale Programmmanagement kontaktieren, um Informationen und Beratung zum INTERREG A Deutschland-Nederland Programm zu erhalten:

Regionale Programmmanagements

Euregio Rhein-Waal
Emmericher Straße 24
47533 Kleve
Tel.: +49 2821 7930 38
Fax: +49 2821 793030
E-Mail: info@euregio.org

Ems Dollart Region
Postfach 1202
26828 Bunde
Tel.: +31 597 5215 818
Fax: +31 597 5225 11
E-Mail: edr@edr.eu

EUREGIO
Enscheder Straße 362
48599 Gronau
Tel.: +49 2562 702 18
Fax: +49 2562 70259
E-Mail: info@euregio.org

euregio rhein-maas-nord
Konrad-Zuse-Ring 6
41179 Mönchengladbach
Tel.: +49 2161 6985 505
Fax: +49 2161 6985 555
E-Mail: info@euregio-mn.de

 

INTERREG A Euregio Maas-Rhein

Auch für den deutsch-niederländisch-belgischen Programmraum wurde für die Strukturfondsperiode 2014-2020 ein neues operationelles Programm eingereicht.
In diesem Programm arbeiten die deutschen Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, das Königreich der Niederlande, Flandern und die Wallonische Region sowie die deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens zusammen. Mehr Informationen und Kontaktpersonen zum INTERREG-Programm Euregio Maas-Rhein finden Sie unter www.interregemr.eu

Programmgebiet
Das Programmgebiet der Euregio Maas-Rhein umfasst in der Förderperiode 2014 - 2020 die Provinz Limburg (NL), die Regio Aachen (D), die Provinz Limburg (B), die Provinz Lüttich (B); die deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens (B), die rheinland-pfälzischen Kreise Bitburg-Prüm und Vulkaneifel (D), die Arrondissements Leuven (B) und Huy-Waremme (B) sowie Zuidoost Noord-Brabant (NL).
Programmschwerpunkte

In der Förderperiode 2014-2020 sind die Schwerpunkte des deutsch-niederländisch-belgischen Programms der Euregio Maas-Rhein:

  • Innovation 2020
  • Wirtschaft 2020
  • Soziale Inklusion und Bildung
  • Territoriale Entwicklung

Weitere Informationen über das Programm finden Sie hier: www.interregemr.eu/site_de1/projekteinreichung/projekt.php

Antragsstellung

Antragsberechtigt sind öffentlich-rechtliche Körperschaften, sonstige juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts sowie natürliche Personen, die ein Unternehmen betreiben. Als Projektträger reichen Sie Ihren Antrag bei Ihrer entsprechenden regionalen Antenne ein. Diese Partnerregion begleitet Sie durch die verschiedenen Durchführungsphasen des Projekts und unterstützt Sie bei Bedarf bei der Suche nach Partnern oder der Kofinanzierung.

Das Programm INTERREG A Maas-Rhein bietet Akteuren aus der Euregio die Möglichkeit, über die Landesgrenzen hinweg im Rahmen von Projekten zu unterschiedlichen Themen zusammenzuarbeiten und sich gemeinsam Herausforderungen zu stellen. Bisherige Projektergenisse umfassen zum Beispiel die Entwicklung eines Technologieatlasses, der Unternehmen eine euregionale Austauschplattform im Technologiebereich bietet, eine Winterschool zum Thema „Photovoltaik“ sowie die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Rettungsdiensten, Gesundheitsämtern, Krankenhäusern und Feuerwehren aus den Niederlanden, Belgien und Deutschland.

Eine vollständige Übersicht über alle INTERREG-Projekte aus dem INTERREG-Programm Deutschland-Nederland- Belgien der Euregio Maas-Rhein finden Sie hier.

Ansprechpartner

Abhängig von dem Gebiet, in dem Sie angesiedelt sind, können Sie die entsprechende regionale Antenne kontaktieren, um Informationen und Beratung zum INTERREG A Maas-Rhein Programm zu erhalten:

Regionale Antennen

Region Aachen
Dennewartsstraße 25 – 27
52068 Aachen
Tel.: +49 241 96 31 945
Fax: +49 241 96 31 959
E-Mail: zierstedt@regionaachen.de

Regio Trier
Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion
Kurfürstliches Palais
Willy-Brandt-Platz 3
Postfach 1320
54203 Trier
Tel: + 49 651 94 94 203
Fax: +49 651 94 94 175
E-Mail: dieter.mueller@add.rlp.de

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