INTERREG Europe

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Gespeichert von Mareike Sassens... am 28. April 2016

INTERREG Europe – Interregionale Zusammenarbeit

Das INTERREG Europe Programm, ehemals INTERREG IVC, zu dem auch das Land Nordrhein-Westfalen gehört, hat das Ziel, die Effektivität regionaler Maßnahmen und Instrumente zu stärken und den Wissenstransfer zwischen Regionen zu mobilisieren. Das Programm fördert daher die Umsetzung von Kooperationsnetzen und den Erfahrungsaustausch innerhalb der gesamten Europäischen Union.

Zusätzlich zu neuen Prioritäten (siehe Programmschwerpunkte) sind, aufbauend auf INTERREG IVC, einige Änderungen eingeführt worden. So stehen nun sogenannte „Policy Plattforms“ zur Verfügung. Diese sollen den Austausch von Wissen erleichtern und Entscheidungsträgern die Möglichkeit geben, sich umfassend über erarbeitete Strategien und Maßnahmen zu informieren. Außerdem ermöglichen sie Organisationen, die sich mit regionaler Entwicklung beschäftigen, Lösungen zu finden, wie deren Maßnahmen besser gehandhabt und umgesetzt werden können. Ziel ist es, lokale und regionale Behörden darin zu unterstützen, ihre Maßnahmen effektiver und zum Nutzen der Bürger zu planen und umzusetzen.

Neu sind außerdem die Erstellung von konkreten Maßnahmenplänen, die dazu dienen, die erarbeiteten Maßnahmen in die regionalen Strategien zu integrieren und einzusetzen, insbesondere Investitionen in Wachstum und Beschäftigung und, wo zutreffend, Europäische Territoriale Zusammenarbeit, Wissensregionen, CIP, LIFE+, FP7. Weitere Informationen zum INTERREG Europe Programm finden Sie hier.

Programmgebiet
Das INTERREG Europe Programmgebiet umfasst alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sowie die Schweiz und Norwegen.
Programmschwerpunkte

Basis der Kooperationen bilden sogenannten Politikinstrumente.  Dabei müssen sich mindestens 50 Prozent der Politikinstrumente auf die Strukturfonds Programme beziehen. Projekte werden bis zu 85 Prozent gefördert
 
Das Programm bietet lokalen und regionalen Behörden den Austausch von Ideen und Erfahrungen im Rahmen von vier Prioritäten:

  1. Forschung, technologische Entwicklung und Innovation
  2. Wettbewerbsfähigkeit von KMUs
  3. Co2-arme Wirtschaft
  4. Umwelt und Ressourceneffizienz
Antragsstellung

Antragsberechtigt sind:

  • Lokale, regionale oder nationale Behörden
  • Öffentlich-rechtliche Einrichtungen (z.B. Universitäten, regionale Entwicklungsgesellschaften und Wirtschaftsförderungen)
  • Private gemeinnützige Institutionen

Das Sekretariat, mit Sitz in Lille (FR), veröffentlicht regelmäßig sogenannte „Call for Proposals“. Projektträger können dann innerhalb eines bestimmten Zeitraums Projektideen einreichen. Diese werden evaluiert und erhalten, sollten sie den Kriterien entsprechen, Förderung.

Interregionale Projektbeispiele

In der Projektdatenbank des INTERREG Europe Programms finden Sie weiterführende Informationen zu den bisher genehmigten Projekten und deren Aktivitäten. Mit Hilfe von INTERREG IV C konnten unter anderem, regionale Instrumente zur Fachkräftesicherung und zur Gewinnung neuer Fachkräfte entwickelt sowie Strategien zur Nutzung neuer Transportwege ausgearbeitet werden.

Ansprechpartner

Neben dem Wirtschaftsministerium unterstützt Sie das gemeinsame Sekretariat in Lille bei der Suche nach potentiellen Partnern und der Entwicklung Ihres Projektes:

Ansprechpartner

INTERREG Europe secretariat
„Les Arcuriales“, 5th Floor,
45, rue de Tournai, Entrée D
59000 Lille, Frankreich
Tel.: +33 328 144 100
Fax: +33 328 144 109
Web: http://www.interregeurope.eu
 
Eine Liste mit Ansprechpartnern finden Sie hier.

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