Innovation und Identifikation: Sommertour der stellvertretenden Ministerpräsidentin Mona Neubaur in Ostwestfalen-Lippe
Ministerin Neubaur: Mit großartigem Engagement, starken Unternehmen und innovativen Projekten wird hier Zukunft gestaltet
In Ostwestfalen-Lippe trifft Bodenständigkeit auf Innovationsgeist: Die Region ist Heimat von Hidden Champions und profitiert von einer engagierten Zivilgesellschaft. Lokale Unternehmen schaffen die Grundlage für Wohlstand und Arbeit und sind dabei eng verbunden mit ihrer Heimat und regionalen Identität.
Die stellvertretende Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen, Mona Neubaur, hat am zweiten Tag ihrer Sommertour (16.-18. Juli) Station im westlichen Ostwestfalen-Lippe gemacht und dabei Unternehmen in Verl und Langenberg sowie eine ehrenamtliche Kulturinitiative in Neubeckum besucht.
Ministerin Neubaur: „Es ist toll zu sehen, wie vielfältig unser Land ist und wie aus dem Engagement vieler ein Ganzes wird - unsere Gesellschaft ist das Bündel all dieser vermeintlich kleinen Aktivitäten. Dies gilt umso mehr in Zeiten, in denen unsere Demokratie bedroht ist und wir gemeinsam Antworten auf aktuelle Probleme und Herausforderungen geben müssen. Die Menschen in Ostwestfalen haben das Herz am richtigen Fleck und zeigen mit großartigem Engagement, starken Unternehmen und innovativen Projekten, wie sie ihre eigene Zukunft vor Ort gestalten.“
Zum Einstieg in den Tag besuchte die stellvertretende Ministerpräsidentin die Gedenkstätte Stalag 326 (VI K) Senne in Schloß Holte-Stukenbrock, während der Zeit des Nationalsozialismus ein Rekrutierungs- und Durchgangslager für Hundertausende von Kriegsgefangenen. Die Gedenk- und Dokumentationsstätte wird in den kommenden Jahren stetig erweitert.
Bei der Hermann Bock GmbH in Verl, einem führenden Unternehmen für Pflegebetten in Deutschland, setzte Neubaur ihre Tour fort. Das innovative Traditionsunternehmen hat sich der Ressourcenschonung in der Gesundheitswirtschaft verschrieben. In einem Wiederaufbereitungs-Center werden Pflegebetten generalüberholt und erhalten anschließend über den Fachhandel ein zweites Leben. Das ist nachhaltig und schont natürliche Ressourcen.
Lokale Wertschöpfung und Nachhaltigkeitsbewusstsein prägt auch die in der sechsten Generation familiengeführten Privat-Brauerei Hohenfelder GmbH in Langenberg. Im Jahr des 180-jährigen Bestehens präsentierte Sophia Schütze, Mitglied der Geschäftsleitung, das Unternehmen mit Mehrwegkonzept, Ökostrom und Bio-Zertifizierung nachhaltig und zukunftsorientiert.
Ein ehrenamtlich getragenes Stadtteilwohnzimmer für Begegnung, Kultur, Kaffee & Kulinarik – klingt nach Großstadt? Nein, der Verve! Gemeinschaft, Kultur & Schwung für Neubeckum e.V. betreibt mit Herzblut im Ehrenamt diesen offenen Treff im Ortsteil Neubeckum der Stadt Beckum und setzt sich damit für mehr Lebensqualität, Gemeinschaft und lokale Identifikation von Anwohnerinnen und Anwohnern mit ihrem Stadtteil ein. Mit dem Verein diskutierte Ministerin Neubaur auch über Herausforderungen in der Kultur- und Ehrenamtsförderung.
Informationen zur Sommertour
Die stellvertretende Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen, Mona Neubaur, ist drei Tage lang (16. bis 18. Juli) am Niederrhein, in Ostwestfalen-Lippe und in der Region Köln-Bonn auf Sommertour unterwegs, um Bürgerinnen und Bürger, Unternehmerinnen und Unternehmer und kommunale Akteure zu treffen, die sich mit großem Engagement für die Gemeinschaft einsetzen und einen wichtigen Beitrag für die Zukunft unserer Gesellschaft leisten.
Die Sommertour ist am 16. Juli am mittleren Niederrhein mit Stationen in den Städten Mönchengladbach, Nettetal und Rheinberg gestartet.
Der zweite Tag führt die Ministerin am 17. Juli in den westlichen Teil der Region Ostwestfalen-Lippe. Zum Abschluss der Sommertour steht am 18. Juli ein Tag im östlichen Teil der Region Köln-Bonn auf dem Programm.