Vorteile für Bürgerinnen und Bürger

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Gespeichert von Mareike Sassens... am 21. August 2017
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Vorteile für Bürgerinnen und Bürger

Wir machen Verwaltung für die Bürgerinnen und Bürger einfacher, unkomplizierter und flexibler.

Ein zentrales Ziel von E-Government ist die Verbesserung der Servicequalität. Durch E-Government werden der Zugang zur Verwaltung und die Nutzung von Verwaltungsdienstleistungen wesentlich vereinfacht sowie die Qualität und Effizienz von Verwaltungsvorgängen erhöht. Ein wesentlicher Aspekt ist hierbei die Medienbruchfreiheit. Nutzerinnen und Nutzer von Verwaltungsleistungen empfinden es z.B. als aufwändig, ihre persönlichen Daten mehr-fach zu erfassen und Medienbrüche zu bewältigen. Unternehmen erwarten, dass ihre Anliegen durch die Verwaltung schnell und unbürokratisch erledigt werden. E-Government kann diesen Servicegedanken verbessern und die Verwaltung wirtschaftsfreundlich ausgestalten. Unabhängig von der konkreten Umsetzung einzelner Maßnahmen und E-Government-Vorhaben muss es ein weiteres Ziel sein, die bestehende Verlässlichkeit behördlichen Handelns - verbunden mit einem hohen Vertrauen in die rechtliche Qualität von Verwaltungsent-scheidungen - auch im Bereich des E-Government zu erhalten.

Hier finden Sie einige der Vorteile, die sich für Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der Verwaltungsdigitalisierung ergeben:

E-Payment

Nach § 7 EGovG NRW müssen im Rahmen eines elektronisch durchgeführten Ver-waltungsverfahren Gebühren oder sonstige Forderungen durch ein, der Art des Verfahrens entsprechendes, elektronisches Zahlverfahren bezahlt werden können. Hierzu soll eine Basiskomponente geschaffen werden, die in E-Government-Angebote integriert werden kann. Die Basiskomponente soll dabei insbesondere den Fall abdecken, dass ein Verwaltungsangebot durchgängig - in einer Session - abgewickelt werden kann.

Elektronischer Zugang zur Verwaltung

Zur Umsetzung des §3 (1) und (2) EGovG NRW müssen die Behörden des Landes die folgenden elektronischen Zugänge eröffnen:
•    Zugang für die Übermittlung von elektronischen Dokumenten, die auch mit einer qualifizierten elektronischen Signatur (qeS) versehen sein können,
•    Zugang für die Übersendung von De-Mails,
•    Zugang für elektronische Formulare mit Nutzung des neues Personalausweises,
•    Zugang über Portale.

Damit bekommen Bürgerinnen und Bürger, aber auch Unternehmen oder andere Institutionen die Möglichkeit Verwaltung digital zu kontaktieren und gesichert Informationen und Dokumente zu übersenden.
 

Abbau bürokratischer Hürden

Um die elektronische und ungehinderte Behördenkommunikation für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen zu erleichtern, verpflichtet das EGovG NRW die Landesregierung zur Durchführung eines „Normenscreenings“. Unter der Federführung der CIO-Stabsstelle wurde hierzu ein Projekt mit folgenden Zielen und Inhalten initiiert: Um die elektronische und ungehinderte Behördenkommunikation für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen zu erleichtern, verpflichtet das EGovG NRW die Landesregierung zur Durchführung eines „Normenscreenings“.

Zielsetzung dabei ist die Überprüfung von Schriftformerfordernissen und von Anordnungen des persönlichen Erscheinens in Landesvorschriften. Anträge oder Unterlagen sollen grundsätzlich ohne Unterschrift bzw. ohne dass Antragsteller sie persönlich abgeben müssen, eingereicht werden können.       Überprüfung von Schriftformerfordernissen und von Anordnungen des persönlichen Erscheinens in Landesvorschriften. Anträge oder Unterlagen sollen grundsätzlich ohne Unterschrift bzw. ohne dass Antragsteller sie persönlich abgeben müssen, eingereicht werden können.      

Servicekonto

Unter dem Begriff Servicekonto wird ein Konto einer Bürgerin, eines Bürgers oder eines Unternehmens verstanden, mit dem diese sich gegenüber der öffentlichen Verwaltung identifizieren können. Die Nutzung des Servicekontos kann dabei - je nach den Erfordernissen zugrundeliegenden Verfahren - mit Benutzername/Passwort oder der eID-Funktion des Personalausweises erfolgen. Das Servicekonto im E-Government ist vergleichbar mit einem Benutzerkonto im E-Business. Nutzerinnen und Nutzer wird die Möglichkeit angeboten, ihre einmal eingegebenen Daten für weitere Verwaltungsvorgänge zu einem späteren Zeitpunkt erneut nutzen zu können.
Derzeit arbeiten Bund und Länder an einem Verbund interoperabler Servicekonten, um so die Nutzung der Dienstleistungsangebote der Verwaltung für die Kunden der Verwaltung weiter zu vereinfachen. Dies ermöglicht Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen perspektivisch, sich in  Verwaltungsangeboten bundesweit gegenüber der Verwaltung sicher und auf einem angemessenen Vertrauensniveau zu identifizieren.

Open Government

Wir leben heute in einer „digitalen Gesellschaft“. An die 80 Prozent der Deutschen nutzen moderne Technik und das Internet mit seinen interaktiven Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten. Damit wünschen sich die Bürgerinnen und Bürger nicht nur einen schnelleren und besseren Zugang zu Informationen. Es gibt auch ganz neue Möglichkeiten, sich an den Vorhaben der Regierung zu beteiligen und das eigene Land mitzugestalten.

Open Government, was ist das überhaupt?

Open Government, das heißt, dass Regierung und Verwaltung sich gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern, der Zivilgesellschaft, Medien, Wissenschaft und Bildung, sowie der Wirtschaft öffnen. Sie werden transparenter, lassen die Bürger an ihren Überlegungen und Entscheidungen teilhaben und  wollen mit ihnen stärker zusammenarbeiten. Mit der Open.NRW-Strategie, die die Landesregierung  am 27. Mai 2014 verabschiedet hat, will sie den Open Government Gedanken auch für Nordrhein-Westfalen umsetzen.
Die Open.NRW-Strategie ist auf drei Säulen aufgebaut. Unter dem Titel Open Data veröffentlicht die Landesregierung aktiv auf dem Open.NRW Portal verschiedene Daten rund um das Leben in Nordrhein-Westfalen. Zweite Säule der Strategie ist die Partizipation. Die Landesregierung will noch stärker als bisher das Internet und Soziale Medien nutzen, um mit den Menschen in NRW zu diskutieren und sie an Entscheidungen zu beteiligen. Unter dem Motto „Zusammenarbeit“ können die Bürger die Arbeit der Landesverwaltung aktiv unterstützen.

 

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