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Gespeichert von Kim-Anh Nguyen am 27. November 2019

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Gründer: Marcel Brassat, Angelo Buscemi, Malte Säger (alle 41 Jahre alt) aus Essen

Das Konzept: Warum kann man sich eigentlich gegen jede Lücke, die in die staatliche Absicherung gerissen wurde – also gegen Berufsunfähigkeit, im Pflegefall oder bei zu geringer Rente – versichern, aber nicht gegen Hartz IV?  Wir machen unsere Kunden fit für den digitalen Wandel – und wenn das nicht reicht, sichern wir sie gegen die finanziellen Folgen ab: mit dem ersten Grundeinkommen per Versicherung.

  Die Idee zu gründen ist uns gekommen, als …

… wir eine Lücke gesehen haben. Wir widmen uns der Absicherung eines existenziellen Risikos – was mal der ursprüngliche Gedanke von Versicherungen war. Deshalb auch der Name: „ewa“ steht für Ernst Wilhelm Arnoldi, den Begründer des Gegenseitigkeitsprinzips in der deutschen Versicherungswirtschaft.

 Diesen Fehler sollte man auf keinen Fall machen …

Man sollte nicht glauben, dass man alles selbst machen kann. In der Versicherungsbranche ist unglaublich viel Know-how, das Startups nicht so ohne Weiteres selbst aufbauen können. Müssen wir aber auch gar nicht: Mit dem InsurLab Germany haben wir ein tolles Netzwerk gefunden, das uns regelmäßig die Chance bietet, mit Experten aus der Branche in Kontakt zu kommen.

 NRW ist der beste Ort zum Gründen, weil ….

Wir haben bisher nur hier gegründet und können deshalb eigentlich nicht sagen, ob es hier besser oder schlechter klappt als anderswo. Sicherlich hat unsere Herkunft aus dem ‚Pott‘ aber bei der Ideenfindung geholfen. Wenn das Schlimmste, das du dir vorstellen kannst, ist, dass dir dein Fahrrad aus dem WG-Keller gestohlen wird, dann erfindest du eben eine Fahrradversicherung inkl. passender App. So wie es eine Handvoll Berliner Startups machen. Versicherungsschutz für Fahrräder gibt’s zwar schon längst, klingt aber gut. Im Ruhrgebiet kommt es aber auf die Substanz an – und darauf, dass man etwas wirklich Neues macht. Vielleicht sind ein paar Jahrzehnte Strukturwandel einfach nicht ganz spurlos an uns vorübergegangen … ;-)

Diesen Tipp würden wir anderen GründerInnen aus NRW geben:

Lasst Euch nicht von jedem reinreden. Das eigene Konzept regelmäßig zu überprüfen und nachjustieren ist gut. Wer aber versucht, es jedem recht zu machen, verliert schnell den roten Faden.

Das Wichtigste beim Gründen ist …

… eine gute, eigene Idee. Lust, etwas selbst zu gestalten. Und: Durchhaltevermögen!

Wir würden niemals gründen ohne …

…das passende Team. Wenn man so viel Zeit miteinander verbringt, wie es beim Gründen nötig ist, sollten nicht nur die Skills passen. Fast noch wichtiger ist es, dass das Team wirklich gut miteinander kann.

Das Gründerstipendium hilft uns dabei, …

… sichtbar zu werden. Wir setzen das Fördergeld in erster Linie für Messen und Innovationsveranstaltungen ein. Einen weiteren Teil reinvestieren wir direkt – in Kombination mit dem ebenfalls großartigen NRW-Fördermittel „Mittelstand.innovativ / Innovationsgutschein“ in die Forschung – und entwickeln gemeinsam mit der FH Dortmund das erste datengestützte Risikomodell zur Einschätzung des individuellen Jobverlustrisikos für Beruf A in Branche B und Region C.

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