07.04.2011

Minister Voigtsberger: „Probleme mit Kraftstoff E 10 dauern an. Bund und Wirtschaft sind gefordert, umzusteuern“

Auch Monate nach der Einführung des neuen Kraftstoffs E 10 dauern die Probleme an. Die Nachfrage ist anhaltend gering, ein Automobilclub hat inzwischen unter öffentlicher Zustimmung der Bundesministerin für Verbraucherschutz Klage gegen wichtige Mineralölanbieter eingereicht.

Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr teilt mit:

Auch Monate nach der Einführung des neuen Kraftstoffs E 10 dauern die Probleme an. Die Nachfrage ist anhaltend gering, ein Automobilclub hat inzwischen unter öffentlicher Zustimmung der Bundesministerin für Verbraucherschutz Klage gegen wichtige Mineralölanbieter eingereicht. „Das neue Kraftstoffangebot wird von den Verbrauchern nicht ange­nommen. Sie sehen nach wie vor keine Sicherheit, ob ihr Wagen den Kraftstoff verträgt, ob Schäden am Motor zu erwarten sind – und ob sich Mehrkosten aufgrund des höheren Verbrauchs ergeben“, sagte Minister Voigtsberger heute am Rande der Konferenz der Länderverkehrsminis­ter in Potsdam.

„Die eigentlichen Ziele, nämlich den CO2-Ausstoß zu verringern und weniger vom Erdöl abhängig zu sein, treten völlig in den Hintergrund. Es ist dringend erforderlich, das die Autofahrer verständliche, leicht er­reichbare und belastbare Informationen erhalten. Bundesregierung und Wirtschaft sind gefordert, das sicherzustellen. Deshalb muss das Thema auch auf der nächsten Verkehrsministerkonferenz Anfang Oktober in Köln wieder auf die Tagesordnung“, so Voigtsberger. Dieser Forderung haben die Länderverkehrsminister zugestimmt.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums  für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr, Telefon 0211 3843-1015.