„Kooperationen finden Stadt”: eCommerce-Tag NRW 2017

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Gespeichert von Moritz Mais am 21. Februar 2017
22. Februar 2017

„Kooperationen finden Stadt”: eCommerce-Tag NRW 2017 mit Minister Duin und Minister Groschek zum zukunftsfähigen Handel

Welche Zukunftskonzepte gibt es für den Handel? Was bedeutet die digitale Transformation für die Stadtentwicklung? Wie kann Politik unterstützen? Diese Fragen diskutierten Wirtschaftsminister Garrelt Duin und Stadtentwicklungsminister Michael Groschek beim zweiten eCommerce-Tag NRW in Wuppertal mit Vertretern aus Handel, Politik, Wirtschaft, Kommunen, Hochschulen und Verbänden.

 

Minister Duin: „Einzelhändler und Innenstädte müssen sich auf die neuen Einkaufsgewohnheiten einstellen. Gerade der rasant wachsende Online-Handel erfordert, bestehende Geschäftsmodelle zu erweitern und neue Allianzen zu schließen. Nur so kann der stationäre Handel die Digitalisierung zum eigenen Vorteil nutzen.“
 
Wie Politik, Städte und Handel auf die neuen Rahmenbedingungen reagieren können, zeigten Best-Practice-Beispiele aus Nordrhein-Westfalen auf. Dabei wurden unter anderem die Gewinnerprojekte aus dem landesweiten Förderaufruf „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken” vorgestellt. Schwerpunkt der Kooperationsprojekte von Einzelhändlern, Kommunen und weiteren lokalen Akteuren ist der Aufbau von Multi-Channel-Angeboten.

Minister Groschek: „Attraktive Innenstädte integrieren den boomenden Onlinehandel. Das sind keine Gegensätze. Wie gut der digitale und der stationäre Handel in unseren Städten zusammen funktionieren und neue Nahversorgung und Lieferangebote entwickeln, zeigen die Beispiele aus ganz NRW. Das Land unterstützt die Kommunen, damit die Stadtentwickler und die Händler künftig noch besser kooperieren.“

Projektübersicht

ONLEIN versorgt, Düren: Drei Nahversorgungsläden der DORV Quartier GmbH werden online erreichbar und zur Pick Up – Station erweitert. In Kooperation u.a. mit dem HIT-Verbrauchermarkt Aachen können so die Sortimentsgröße vervielfacht und eine 24-Stunden-Abholung gewährleistet werden.
 
F.O.R.U.M. Wuppertal: Komplementär zum Vorhaben „Online City Wuppertal“ wollen die Wirtschaftsförderung Wuppertal AöR und der TalMarkt – Online City Wuppertal e.V. die Organisationsstrukturen zur Revitalisierung urbaner Lebensräume durch den Multi-Channel-Handel stärken. Dabei werden auch die über den Handel hinausgehenden Akteure im Rahmen einer „Qualitätsoffensive Innenstadt“ zusammenarbeiten.
 
Digitalisierung Ibbenbüren: Die Stadtmarketing Ibbenbüren GmbH sensibilisiert Händler für online-affine Kunden und unterstützt sie bei der Einführung eigener Angebote und Lieferdienste auf einem bestehenden lokalen online-Marktplatz. Begleitmaßnahmen sollen die Attraktivität und Funktionalität der Innenstadt und der Zentren in den Ortsteilen steigern.
 
Bochumer Originale: Unter diesem Namen führen 17 inhabergeführte Facheinzelhändler seit 2015 gemeinsame Aktionen durch. Deren bestehenden digitalen Auftritt möchte die Bochum Marketing GmbH nun aufgreifen und zu einer umfassenden Digitalisierungsstrategie ausbauen, die perspektivisch die gesamte Innenstadt im Wettbewerb stärkt.
 
Digitaler Einkaufserlebnisführer Lippstadt: Die Wirtschaftsförderung Lippstadt GmbH beabsichtigt ein digitales Einkaufserlebnisportal umzusetzen, auf dem über 450 Handels-/Gastronomie- und Dienstleistungsunternehmen ihre Multi-Channel-Aktivitäten miteinander vernetzen können. Als Basis dafür dient die Datenbank eines bislang in Papierform erstellten Shoppingplans.
 
Stationär-digitaler Erlebnisraum, Langenfeld: Mit drei Bausteinen möchte die Stadtentwicklungsgesellschaft Langenfeld GmbH die Stärken des stationären Einzelhandels mit den vielfältigen Möglichkeiten der Digitalisierung verbinden. Ein Ladenlokal wird als „WHITE BOX“ zum digitalen Erlebnisraum ausgebaut. Eine „SMARTSPHÄRE“-Plattform ermöglicht die Bündelung und Verknüpfung digitaler Informationen und Anwendungen. Ein „DIGITALES MANAGEMENT“ betreibt die Plattform und betreut den Aufbau möglicher Geschäftsmodelle.
 
Bad Honnef hat’s!: Die Stadt Bad Honnef wird eine Dachmarke inklusive einer übergreifenden Plattform für eine Vielzahl von Angeboten aufbauen (Einkaufsportal, Stadtentwicklung, Tourismus, Kultur, Veranstaltungen usw.). Damit ist das Ziel verbunden, die Zusammenarbeit untereinander durch ein neues Vertriebskonzept zu stärken.
 
shopping lab Aachen: Das in einem leerstehenden Ladenlokal verortete lab besteht aus einer Reihe miteinander verbundener Einzelmaßnahmen zum digitalen Wandel wie z.B. Veranstaltungen zu lokalen Best Practice-Beispielen, eCommerce-Schulungen, App-Nutzung, 3D-Druck-Demonstration, Geschäftsmodell-Entwicklung und Vernetzung. Kooperationspartner sind die Stadt Aachen, die FH Aachen, das Institut für Unternehmenskybernetik e.V., die Laserkatze GbR, das Institut für Werkzeuglose Fertigung GmbH und die AIXhibit AG.
 
Digitalisierungsstrategie Solingen: Die Stadt Solingen will die Einzelinteressen der Werbegemeinschaften in den Zentren zusammenführen. In einem ergebnisoffenen Prozess unter Beteiligung der Dachverbände und sonstiger Akteure werden eine gesamtstädtischen Digitalisierungsstrategie mit dem Ziel einer „Marke Solingen“ sowie Umsetzungsprojekte mit hoher Akzeptanz entwickelt.

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