eCommerce

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Gespeichert von Mareike Sassens... am 28. März 2017

eCommerce – Die digitale Transformation im Handel

Der Handel wird zunehmend digitalisiert, so dass der eCommerce zum Wachstumstreiber für die ganze Branche geworden ist. Dies gilt für den Online-Handel, der zunehmend auch von stationären Händlern für sich entdeckt wird, aber auch für die zunehmende Digitalisierung im Ladengeschäft und bei internen Unternehmensprozessen.

Die Digitalisierung ist augenscheinlich vor allem im Vertrieb beziehungsweise in der Kundenkommunikation spürbar. Hier profitiert der stationäre Handel durch Multi-Channel beziehungsweise Omni-Channel Konzepte (stationärer Handel gekoppelt mit Online-Handel bzw. Online-Kommunikation). Hinzu kommen aber auch immer mehr digitale Elemente im Ladengeschäft, wie zum Beispiel die virtuelle Anprobe, digitale Zahlungsoptionen oder auch digitale Loyalty-Konzepte sowie in den internen Unternehmensprozessen. Angefangen von in Nordrhein-Westfalen ansässigen, international agierenden Händlern, die nur über den Absatzkanal Internet vertreiben, bis hin zu kleinen Start-ups, die in speziellen Nischen der Branche tätig sind, tragen viele Unternehmen zum Umsatz und zur Beschäftigung in Nordrhein-Westfalen bei.

eCommerce im Einzelhandel (B2C)

Das Wirtschaftsministerium unterstützt den Einzelhandel bei der digitalen Transformation: Durch den jährlichen eCommerce-Tag NRW bieten wir eine kostenlose Dialog- und Ideenplattform. Zudem fördern wir Projekte im Rahmen des Projektaufrufes "Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken". Studien im Auftrag des Wirtschaftsministeriums bieten darüber hinaus Informationen, Anregungen und Tipps.

eCommerce-Tag NRW

Was sind die Auswirkungen des eCommerce auf lokale Wirtschaft und Stadtentwicklung?  Wie genau können Händler aus Nordrhein-Westfalen die Chancen des eCommerce für sich nutzen? Wie sehen die Zukunftskonzepte für den Einzelhändler von morgen aus?

Antworten darauf liefern Ihnen interessante Vorträge und vor allem zukunftsweisende Best Practices aus NRW auf dem jährlich stattfindenden eCommerce-Tag NRW.
Rückblick 2018 
Rückblick 2017
Rückblick 2016

Die Präsentationen des letzten eCommerce-Tages stehen - soweit verfügbar - rechts zum Download zur Verfügung.

Studien

Im Auftrag des Wirtschaftsministeriums hat das IFH Köln zwei Studien erstellt, die Denkanstöße geben, interessante Konzepte vorstellen und einen Blick in die Zukunft wagen.

Der "Digitalisierungsatlas Handel NRW" ist eine Übersicht zu Best Practices und kommt somit dem Wunsch aus der Händlerschaft nach, eine Sammlung zu gut funktionierenden Konzepten zu bieten. Die Praxisbeispiele sind dabei als Steckbrief aufbereitet und enthalten Informationen u.a. zum Kostenrahmen, Vorteilen aber auch zu Stolpersteinen. Die Auswahl der Praxisbeispiele erstreckt sich dabei von einfachen Lösungen bis hin zu komplexeren Ansätzen.

Wichtige Schlussfolgerung ist, dass aus der Vielzahl an digitalen Lösungen und Konzepten das passende ausgewählt werden muss. Die Lösung muss zum Geschäft und - noch viel wichtiger - zur anvisierten Zielgruppe passen. Dabei funktionieren auch manche stimmigen Geschäftskonzepte ohne digitales Warenwirtschaftssystem, Onlineshop oder digitaler Gutscheinkarte. Aber der Handlungsdruck auf Einzelhandel und Innenstädte steigt.

Das zeigt auch die zweite Studie: Die "Handelsszenarien NRW 2030" geben ein Gefühl dafür, wie sich der Handel in den nächsten zehn Jahren entwickeln kann, indem denkbare Zukunftsperspektiven für das Jahr 2030 sowie entsprechende Handlungsempfehlungen unter der Berücksichtigung von NRW-spezifischen Einflussfaktoren aufgezeigt werden.

Es werden vier Szenarien entwickelt, die auf auf den drei Einflussfaktoren "Grad der Verstädterung", "Onlinewachstum" und "Kanalpräferenz der Konsumenten" basieren. Für die beiden wahrscheinlichsten Szenarios werden Handlungsempfehlungen für den Einzelhandel, Innenstädte, Immobilienwirtschaft und Logistik sowie für die Politik und Verwaltung abgeleitet.

Beide Studien stehen rechts zum Download zur Verfügung.

Projektaufruf „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken“

Um die Zukunftsfähigkeit des stationären Handels zu stärken, hat die Landesregierung unter der Federführung des Wirtschaftsministeriums das Projekt „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken“ auf den Weg gebracht. Ziel ist, die digitale Transformation und die Wettbewerbsfähigkeit der Einzelhandelsbranche zu stärken und somit die Attraktivität der Innenstädte vor Ort zu sichern.

Die über diesen Aufruf geförderten Projekte sollen als "Modelle" Anregungen für eigene Digitalisierungsmaßnahmen geben.

15 Projekte aus den ersten beiden Calls des Aufrufs laufen bzw. stehen kurz vor dem Abschluss. Der 3. Call wurde am 9. Mai 2019 beim eCommerce-Tag NRW verkündet. Hier können bis zum 1. August 2019 Projektskizzen eingereicht werden. Mehr zum Projektaufruf finden Sie unter www.digihandel.nrw.

eCommerce im Großhandel (B2B)

Die Digitalisierung macht auch vor dem Großhandel nicht halt. Digitale Vertriebs- und Kommunikationskanäle werden beim Handel mit Geschäfts- und Firmenkunden immer wichtiger. Das geänderte Kunden- und Einkäuferverhalten verlangt von Herstellern und Großhändlern durchdachte (eCommerce-)Lösungen, um den Anforderungen der Kunden zukünftig gerecht zu werden und im nationalen und internationalen Wettbewerb zu bestehen.

Was die Digitalisierung für den Großhandel bedeutet und wie die Branche vor allem mit dieser Herausforderung umgehen kann, untersucht die vom Bund geförderte „Mittelstand 4.0-Agentur Handel“. Mehr unter http://handel-mittelstand.digital/

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