Deutschfuchs

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Gespeichert von Evelyn Binder am 4. November 2019

Deutschfuchs

 

Deutschfuchs - Gesellschaft für digitalen Unterricht

Gründer: Carolin Aschemeier (26), Simon Aschemeier (30) aus Bielefeld

Das Konzept: Ein Lehrer steht vor einer Klasse mit 20 Schülern aus verschiedenen Herkunftsländern, mit verschiedenen Muttersprachen und keinen bis wenig Deutschkenntnissen - das ist der Alltag im DaF-/DaZ-Unterricht an deutschen Schulen und Sprachschulen. Wir haben ein komplett digitales Lehrwerk für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache entwickelt, welches ganz einfach die Binnendifferenzierung im Klassenzimmer ermöglicht. Die Schüler sind durch den Einsatz moderner Technologie motivierter und die Lehrer haben mehr Zeit, um auf individuelle Bedürfnisse einzugehen.
 

Die Idee zu gründen ist mir gekommen, als …

 …ich, Carolin, über Jahre hinweg in meinem Beruf als Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache nach Möglichkeiten der Individualisierung gesucht habe. Durch eine sinnvolle Vernetzung aller Inhalte ermöglicht die Digitalisierung des Lehrwerks, viele Prozesse zu automatisieren, die man sonst mühsam per Hand machen müsste: Lehrmaterial auf verschiedenen Niveaustufen erstellen, einzelne Vokabeln in die Muttersprachen der Schüler übersetzen, jedem Schüler auf ihn zugeschnittenes Zusatzmaterial empfehlen, Hausaufgaben korrigieren… All das ist im normalen Lehreralltag häufig kaum zu bewältigen, wenn man allen gleichermaßen gerecht werden möchte.
 

Diesen Fehler sollte man auf keinen Fall machen:

Sich selbst unterschätzen! Wir waren in der Anfangsphase viel zu zögerlich und hatten ehrlich gesagt häufig Angst vor den Reaktionen. Ist unser Produkt gut genug? Vielleicht könnte man am Design noch etwas ändern, bevor wir es jemandem zeigen? Können das alle anderen nicht sowieso besser? Schwachsinn! Einfach loslegen! Oft macht man sich nämlich nur selbst verrückt – und letztendlich sind nun fast alle total begeistert von dem, was wir machen.
 

Ich wäre fast gescheitert, als …

 …die erste Lehrerin, der wir einen Testzugang erstellt haben, alles (ja, wirklich alles!) in der Luft zerrissen hat. Wir waren zwei Wochen lang total niedergeschlagen – bis wir herausgefunden haben, dass sie die Software gar nicht getestet hatte…

NRW ist der beste Ort zum Gründen, weil ….

…es hier viele spannende Städte gibt, die alle dicht beieinander liegen. Wir pendeln momentan zwischen den Start-up-Szenen in Bielefeld und Köln hin und her und sind der Meinung: Köln ist das neue Berlin!
 

Diesen Tipp würde ich anderen GründerInnen aus NRW geben:

Informier dich sofort, wenn du eine Idee hast, über Fördermöglichkeiten. Wir haben das leider erst gemacht, als unser Produkt schon fast fertig war – da sind wir bei vielen Förderprogrammen direkt durchs Raster gefallen.

Das Wichtigste beim Gründen ist, dass…

...du deine potentiellen Kunden und deren Bedürfnisse kennst. Der übergeordnete Zweck einer Unternehmensgründung ist immer, Gewinne zu erwirtschaften. Das geht nur, wenn es für dein Angebot auch wirklich Abnehmer gibt und du diese erreichen kannst.
 

Ich würde niemals gründen ohne…

...eine finanzielle Rücklage, von der ich mein privates Leben über einen gewissen Zeitraum weiter finanzieren kann, ohne auf Einnahmen aus meiner neuen Firma angewiesen zu sein.
 

Das Gründerstipendium hilft mir dabei, dass...

...Miete, Lebensmittel und Krankenversicherung für 12 Monate gedeckt sind und wir uns zumindest darüber keine Gedanken machen müssen, sondern uns voll auf unser Unternehmen konzentrieren können.
 
 

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