Daten und Fakten - Wirtschaft in NRW

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Gespeichert von Mareike Sassens... am 23. März 2016

Daten und Fakten zur Wirtschaft in NRW

Nordrhein-Westfalen ist das bevölkerungsreichste und am dichtesten besiedelte Flächenland Deutschlands. Auf einer Fläche von 34.113 Quadratkilometern leben 17,9 Millionen Menschen - das sind 524 Personen pro Quadratkilometer.

Grunddaten NRW
Grunddaten NRW    
  Einheit 2016
Fläche und Bevölkerung km2 34.113
Einwohner (Ende Juni 2016) Anzahl 17.875.813
weiblich % 50,9
männlich % 49,1
unter 20 Jahre % 18,9
über 20 Jahre bis unter 65 Jahre % 60,5
über 65 Jahre % 20,6
Ausländer % 11,8
Bevölkerungsdichte Einwohner/km2 524
Wirtschaftskraft    
Bruttoinlandsprodukt (BIP) Mrd. Euro 669,7
je Einwohner Euro 37.462
je Erwerbstätigen Euro 72.060
Anteil an der Bruttowertschöpfung    
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei % 0,4
Produzierendes Gewerbe % 27,5
Energie- und Wasserversorgung, Bergbau
% 3,7
Verarbeitendes Gewerbe
% 19,9
Baugewerbe
% 3,9
Dienstleistungsbereiche % 72,1
Handel, Verkehr und Lagerei, Gastgewerbe, Information und Kommunikation
% 21,8
Finanz-, Versicherungs- und Unternehmensdienstleister; Grundstücks- und Wohnungswesen
% 27,3
Öffentliche und sonstige Dienstleister, Erziehung und Gesundheit, Private Haushalte
% 23,0
Erwerbstätige    
Wirtschaftsbereiche insgesamt Tsd. 9.293,2
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei % 0,9
Produzierendes Gewerbe % 22,8
Dienstleistungsbereiche % 76,2

Quelle: IT.NRW

Bevölkerungsentwicklung

Bevölkerungsentwicklung in Nordrein-Westfalen 1970-2050

Nach Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011 hatte Nordrhein-Westfalen 2016 17.875.813  Einwohner.

Die aktuelle Prognose sagt bis zum Jahr 2050 einen allmählichen Bevölkerungsrückgang auf  17 Millionen Einwohner voraus.  Die aktuelle Flüchtlingsbewegung ist dabei noch nicht berücksichtigt.

 

 
Konjunkturelle Situation

Bruttoinlandsprodukt nach Bundesländern

Nordrhein-Westfalen steht für eine Wirtschaftsleistung von 670 Milliarden Euro im Jahr 2016. Damit ist Nordrhein-Westfalen das wirtschaftsstärkste Bundesland, vor Bayern und Baden-Württemberg. An der gesamten deutschen Wirtschaftsleistung hat NRW einen Anteil von einem Fünftel. Für einen Moment als eigenständiger Staat gedacht, stände Nordrhein-Westfalen an neunzehnter Stelle der Staaten der Welt, hinter der Türkei und vor der Schweiz.

Reales Wachstum des Bruttoinlandsprodukts nach Bundesländern

Nach den Berechnungen des „Arbeitskreises Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder“ ist die Wirtschaft Nordrhein-Westfalens im Jahr 2016 um real 1,8 Prozent gewachsen. Im Bundesdurchschnitt stieg die wirtschaftliche Leistung um 1,9 Prozent.

Gewerbliche Wirtschaft in NRW

Monatlich ermittelt das ifo-Institut den ifo-Geschäftsklimaindex in der gewerblichen Wirtschaft auch für Nordrhein-Westfalen. Eine Schnellmeldung erscheint etwa drei bis fünf Werktage nach Veröffentlichung des ifo-Geschäftsklimas für Deutschland, ein ausführlicher Bericht etwa sieben Werktage später.
Mehr Informationen zum NRW.BANK.ifo-Geschäftsklima
Arbeitsmarkt

Arbeitslose und sozialversichrungspflichtig Beschäftigte in NRW

Arbeitslosenquote in NRW

Strukturelle Entwicklung

Entwicklung der Wirtschaftbereiche in NRW

Seit Beginn der sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts schreitet der Prozess der „Tertiarisierung“ der Wirtschaft kontinuierlich voran; der Anteil der Dienstleistungen an der gesamtwirtschaftlichen Produktion ist inzwischen auf  über  72,1 Prozent gestiegen, der Anteil der Industrie liegt heute bei 27,5 Prozent, die Landwirtschaft spielt bei dieser Betrachtung fast keine Rolle mehr. Die Grafik spiegelt die Verlagerung der Gewichte während der letzten 46 Jahre.

Erwerbstätige im Produktions- und Dienstleistungssektor NRW

Parallel zur Veränderung der Wertschöpfungsanteile hat sich das Verhältnis der Beschäftigungsbereiche umgekehrt. Heute arbeitet der größte Teil der Erwerbstätigen im Dienstleistungsbereich, nur noch ein Viertel in der Industrie. Zugleich ist die Zahl aller Erwerbstätigen auf über neun Millionen gestiegen.
Verflechtungen mit dem Ausland

Außenhandel Nordrhein-Westfalens

60 Prozent aller Exporte gehen in EU-Länder. Die wichtigsten Handelspartner - gemessen am Außenhandelsvolumen - sind die Niederlande, Belgien, Frankreich, Grossbritannien, Italien, USA und Japan. Die wichtigsten Exportgüter sind Chemische Erzeugnisse, Maschinen, Kraftwagen und Kraftwagenteile, Eisen- und Stahlerzeugnisse, Nachrichtentechnik, Metallerzeugnisse, Geräte der Elektrizitätserzeugung und -verteilung, Gummi und Kunststoffwaren.

Die wichtigstens Exportgüter NRWs 2016

Die Struktur der Exportgüter ist Spiegelbild der Industriestruktur Nordrhein-Westfalens. Die wichtigsten Exportgüter Nordrhein-Westfallens sind chemische Erzeugnisse, Maschinen und Metalle.

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