Das Programm "Digitale Verwaltung NRW"

Das Programm "Digitale Verwaltung NRW"

Den digitalen Wandel strukturiert gestalten

Das Gesetz zur Förderung der elektronischen Verwaltung in Nordrhein-Westfalen“ (EGovG NRW) aus dem Jahr 2016 bildet den rechtlichen Rahmen für den Weg in die digitale Landesverwaltung. Die Landesregierung will diesen Prozess aber beschleunigen und bis zum Jahr 2025 abschließen.

Ein zentrales Ziel von E-Government ist die Verbesserung der Servicequalität, da der Zugang zur Verwaltung sowie die Nutzung von Verwaltungsdienstleistungen wesentlich vereinfacht und die Qualität und Effizienz von Verwaltungsvorgängen erhöht wird.

Unabhängig von der konkreten Umsetzung einzelner Maßnahmen und E-Government-Vorhaben muss es ein weiteres Ziel sein, die bestehende Verlässlichkeit behördlichen Handelns -– verbunden mit einem hohen Vertrauen in die rechtliche Qualität von Verwaltungsentscheidungen -– auch im Bereich des E-Government zu erhalten.

Die erfolgreiche Gestaltung dieses Prozesses bedingt darüber hinaus ein strukturiertes Programm- und Projektmanagement. Dabei geht es um die Planung, Koordination und Steuerung sowie Kooperation hinsichtlich inhaltlicher und zeitlicher Abläufe als auch hinsichtlich Fragen des Ressourceneinsatzes.

Das Programm „Digitale Verwaltung NRW“ verfolgt das Ziel der konsequenten Digitalisierung der Landesverwaltung Nordrhein-Westfalens. Damit sollen Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Verwaltung möglichst von vermeidbarem Verwaltungsaufwand entlastet werden. Weiterhin werden durch das Programm moderne Arbeitsplätze in der Verwaltung geschaffen und die Landesverwaltung auf dem Weg der Digitalisierung unterstützt.

E-Government ist aber nicht allein aus Sicht der Erwartungen von Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen zu sehen, sondern eng mit den Zielen der Prozessoptimierung und der Qualitätssteigerung in der Verwaltung verbunden. Im Ergebnis sollen die Innovationsfähigkeit und der Impuls von E-Government genutzt werden, um Verwaltungshandeln effizienter zu gestalten. Viele E-Government-Verfahren richten sich an die Verwaltung selbst mit dem Auftrag, interne und ebenenübergreifende Prozesse zu modernisieren und digital zu gestalten.

Um die genannten Ziele zu erreichen, ergeben sich für die Digitalisierung der Verwaltung vier Handlungsfelder:

Optimierung der Landesverwaltung im Rahmen der Digitalisierung

Die elektronische Verwaltungsarbeit soll durchgängig etabliert und die zugrunde liegenden Verwaltungsprozesse sollen optimiert werden. Hierzu gehören zum Beispiel die Einführung der Basiskomponenten E-Akte und E-Rechnung sowie die Dokumentation, Analyse und Optimierung der Verwaltungsabläufe.

Schaffen von neuen Möglichkeiten für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen

Für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen sollen beispielsweise elektronische Zugänge über De-Mail eröffnet, das Servicekonto NRW und ein Serviceportal angeboten werden. Ziel ist es, Bürger und Unternehmen nahtlos in elektronische Verwaltungsverfahren einzubinden.

Nachhaltige Verankerung der Digitalisierung

Ein professionelles Veränderungsmanagement wird die Digitalisierung in der Verwaltung begleiten und nachhaltig verankern. Dazu werden Aus- und Fortbildungen konzipiert und die Beteiligten frühzeitig auf Veränderungen in den Arbeitsprozessen vorbereitet.

Steuerung und Messen von Erfolgen der Digitalisierung

Hierzu gehört unter anderem die Überprüfung von Normen, die Unterstützung von ressortübergreifender Zusammenarbeit und das Aufzeigen von Einsparpotenzialen.

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