Coronavirus - Informationen und Ansprechpartner für Unternehmen

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Gespeichert von Mareike Sassens... am 28. Februar 2020

Coronavirus - Informationen und Ansprechpartner für Unternehmen

Die Verbreitung des Corona-Virus gefährdet nicht nur die Gesundheit, sondern sie bereitet auch zunehmend der Wirtschaft Sorgen. Auch Unternehmen in Nordrhein-Westfalen sind mit unterbrochenen Lieferketten, verzögerten Zahlungen und sinkendem Konsum konfrontiert.

NRW-Soforthilfe 2020

Eine Antragstellung für das Soforthilfeprogramm ist nicht mehr möglich, da der Bewilligungszeitraum abgelaufen ist. Derzeit arbeiten Bund und Länder an einer Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen.

Zuwendungsempfängerinnen und -empfänger sind verpflichtet, den Anteil der Soforthilfe zurückzuzahlen, der höher ist als der tatsächliche Liquiditätsbedarf im Förderzeitraum. Dazu erhalten alle Soforthilfeempfängerinnen und -empfänger in Kürze eine E-Mail, in der sie über das weitere Vorgehen informiert werden und darüber, wie sie ihren Liquiditätsengpass ermitteln. Daraus können sich Rückzahlungen ergeben. Bitte überweisen Sie jetzt nicht selbstständig zu viel erhaltene Soforthilfe-Gelder, sondern warten Sie auf das offizielle Schreiben mit einem Vordruck für die Berechnung. Vorsicht: Fallen Sie nicht auf Betrüger rein! 

Fragen und Antworten zur NRW-Soforthilfe 2020 und zum Rückmeldeverfahren

Überbrückungshilfe

Die Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes Zuschussprogramm, das hilft Umsatzrückgänge während der Corona-Krise abzumildern.
 
Die Antragsfrist für die 2. Phase (September bis Dezember 2020) endet am 31.12.2020. Weitere Informationen und häufig gestellte Fragen und Antworten finden Sie auf unserer Informationsseite zur Überbrückungshilfe 2. Phase.

Weitere Unterstützungsmöglichkeiten

Die Auswirkungen belasten die Liquidität einiger Unternehmen. Die Landesregierung hält aber zur Bewältigung dieser Krise Unterstützungsmöglichkeiten bereit, die bereits jetzt allen Unternehmen in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung stehen:

Liquiditätssicherung (Finanzierung)

Für die Überbrückung von Liquiditätsengpässen stehen den Unternehmen in Nordrhein-Westfalen verschiedene öffentliche Finanzierungsangebote zur Verfügung: beispielsweise mit bis zu 100 Prozent haftungsbeschränkte Kredite im Rahmen der KfW-Corona-Hilfe oder der Universalkredit der NRW.BANK

Kredite zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen können bis 2,5 Mio. Euro durch die Bürgschaftsbank NRW und ab 2,5 Mio Euro das Landesbürgschaftsprogramm (Merkblatt zu Landesbürgschaften für KMU und Großunternehmen in der Corona-Krise) mit einer Verbürgungsquote von bis zu 90 Prozent besichert werden.

Des Weiteren ermöglicht die Bürgschaftsbank mit der SchnellBürgschaft 100 (100 Prozent Verbürgungsgrad) kleinen Unternehmen bis zu 10 Mitarbeitern für Kredite bis 250.000 Euro eine Besicherung von 100 Prozent bei festgeschriebenen Kreditkosten von max. 1 Prozent pro Jahr. Hinzu kommt eine Bürgschaftsprovision von 1,35 Prozent pro Jahr. Weitere Einzelheiten finden Sie auf der Internetseite der Bürgschaftsbank, beispielsweise auch wie Mitarbeiter, die nicht in Vollzeit arbeiten, zu zählen sind.
 
Kleine Unternehmen und Existenzgründer habe die Möglichkeit, aus dem Mikromezzaninfonds Beteiligungskapital von bis zu 75.000 Euro direkt bei der Kapitalbeteiligungsgesellschaft (KBG) in Neuss zu beantragen. Sicherheiten sind hierfür vom Unternehmen nicht zu stellen. Das führt nicht nur zur sofortigen Liquiditätsstärkung, sondern verbessert auch das Rating des Unternehmens und damit seine Kreditwürdigkeit. Start-ups (nicht älter als 36 Monate) können zur Stärkung ihres Eigenkapitals auch ein Wandeldarlehen des Förderprogramms NRW.Start-up akut beantragen.

Große Unternehmen mit besonderer realwirtschaftlicher Bedeutung für den Standort Deutschland, auf die in den letzten beiden Geschäftsjahren vor dem 1. Januar 2020 mindestens zwei der folgenden Kriterien zutreffen

  • Bilanzsumme > 43 Mio. Euro
  • Umsatz > 50 Mio. Euro
  • Beschäftigte > 249 (im Jahresdurchschnitt)

erfüllen die Grundvoraussetzung – hier: ausführliche Zugangskriterien und Ausnahmen für kleinere Unternehmen und Start-ups –, um Finanzhilfen aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) zu beantragen. Allgemeine Fragen zum WSF beantwortet das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (wsf-info@bmwi.bund.de, Tel.: 030 18615-6091), Fragen zur Antragstellung beantwortet PricewaterhouseCoopers (de_wsf@pwc.com, Tel: 030-26362030) als Mandatar des Bundes.

Sollten Sie sich nicht sicher sein oder allgemeine Informationen benötigen, hilft Ihnen die landeseigene Förderbank NRW.BANK gerne weiter:

  • NRW.BANK-Service-Center: 0211 91741 4800

Die Förderberater der NRW.BANK informieren und beraten individuell und diskret über die Förderinstrumente des Landes. Wichtig ist, sich so früh wie möglich zu melden, um gezielt und rechtzeitig alle Möglichkeiten auszuloten.
 
Bei notwendigen Überbrückungsfinanzierungen sollte zudem zeitnah das Gespräch mit der Hausbank gesucht werden, denn die Vergabe von Bürgschaften, Haftungsfreistellungen und günstigen Krediten erfordert immer die Begleitung durch eine Hausbank.

Liquiditätssicherung (steuerliche Maßnahmen)

Die Finanzverwaltung NRW kommt betroffenen Unternehmen auf Antrag mit Steuerstundungen und der Herabsetzung von Vorauszahlungen entgegen und nutzt ihren Ermessensspielraum zu Gunsten der Steuerpflichtigen weitestmöglich aus. Sollten Sie als Unternehmen oder Freiberufler davon Gebrauch machen wollen, wenden Sie sich bitte an das für Sie zuständige Finanzamt bzw. machen von dem Antragsformular Gebrauch. Weitere Informationen und das Formular finden Sie bei der Finanzverwaltung NRW.
 
Zwischen Bund und Ländern (u.a. im Rahmen des Katastrophenerlasses) haben wir wichtige Sofortmaßnahmen abgestimmt, die ab sofort in Kraft treten und bis 31.12.2020 gelten:

  • Zinslose Stundung der fälligen oder fällig werdenden Steuern (Einkommen- / Körperschaft- & Umsatzsteuer)
  • Absenkung der Steuervorauszahlungen bei Einkommen- / Körperschaftsteuer sowie (über gleichlautenden Ländererlass) auch bei Gewerbesteuer (nachträgliche Herabsetzung ist bei vernünftiger Begründung möglich)
  • Aussetzung von Vollstreckungsmaßnahmen einschließlich Erlass von Säumniszuschlägen

Hier finden Sie das Antragsformular für die steuerlichen Sofortmaßnahmen und weitere Informationen. Auf dringende Bitte der Unternehmen gehen wir in Nordrhein-Westfalen noch über die zuvor genannten steuerlichen Maßnahmen hinaus und setzen Sondervorauszahlungen für Dauerfristverlängerungen bei der Umsatzsteuer für krisenbetroffene Unternehmen auf null. Damit stellen wir den Unternehmen auf Antrag Mittel im Umfang von mehr als vier Mrd. EUR sofort zur Verfügung, die liquiditätsverstärkend wirken.

Kurzarbeitergeld

Erleiden Firmen in Deutschland durch die Folgen von Corona Auftragsengpässe, ist dafür ein Ausgleich über Kurzarbeitergeld (KUG) möglich. 

Ein aufgrund oder in Folge des Corona-Virus und/oder der damit verbundenen Sicherheitsmaßnahmen eingetretener Arbeitsausfall beruht im Regelfall auf einem unabwendbaren Ereignis oder auf wirtschaftlichen Gründen im Sinne des Paragraphen 96 Abs. 1 Nr. 1 SGB III. Ein Ausgleich des Arbeitsausfalls mit Hilfe des konjunkturellen Kurzarbeitergeldes ist damit grundsätzlich möglich.

Am 13. März 2020 haben Bundestag und Bundesrat angesichts der Corona-Krise eine umfangreiche Anpassung des Kurzarbeitergeldes beschlossen, darunter beispielsweise die Absenkung des Anteils der Beschäftigten eines Betriebs, die von Entgeltausfall mindestens betroffen sein müssen, auf 10 Prozent oder die je nach Fall vollständige oder teilweise Erstattung der von den Arbeitgebern allein zu tragenden Beiträge zur Sozialversicherung für die von Kurzarbeit betroffenen Beschäftigten.

Die Erleichterungen werden rückwirkend zum 1. März in Kraft treten und auch rückwirkend ausgezahlt. Diese Anpassung des Kurzarbeitergeldes ist bis zum 31. Dezember 2020 befristet.
Wichtig ist, dass Betriebe und Unternehmen im Bedarfsfall bei ihrer zuständigen Agentur für Arbeit Kurzarbeit anzeigen. Informationen zum Kurzarbeitergeld

  • Servicehotline für Arbeitgeber:  0800 45555 20
Entschädigung für Personalkosten bei von Quarantäne betroffenen Beschäftigten

Sollte wegen des Corona-Virus für Beschäftigte eine Quarantäne angeordnet worden sein, können Arbeitgeber für Arbeitnehmer bzw. Selbständige eine Entschädigung des Verdienstausfalls beantragen. Zuständig in Nordrhein-Westfalen sind der Landschaftsverband Rheinland (Regierungsbezirke Köln und Düsseldorf) und der Landschaftsverband Westfalen Lippe (Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster). Insbesondere auf der Seite des Landschaftsverbandes Rheinland finden Sie umfangreiche Informationen zur Entschädigung des Verdienstausfalls.

Kein Verdienstausfall wird gewährt wegen Umsatzeinbußen infolge von Betriebs- und Schulschließungen oder Absagen von Veranstaltungen.

Kontakt zu den Landschaftsverbänden Rheinland und Westfalen-Lippe
Kostenfreie Servicenummer: 0800 9336397 (Montag bis Samstag von 7 bis 20 Uhr)

Überblick über diverse Informations- und Unterstützungsmöglichkeiten der Partner in Nordrhein-Westfalen

Portal der Landesregierung

Wichtige Fragen und Antworten zum Corona-Virus sind zu den folgenden Themenkomplexen in der FAQ-Liste auf dem Landesportal aufbereitet:

Grundsätzliche Informationen, Situation in Nordrhein-Westfalen, Unternehmen, Arbeitnehmer, Kinderbetreuung, Schulen, Hochschulen, Krankenhäuser/Pflege- und Altenheime, Justiz, Kultureinrichtungen, Verbraucher

Ansprechpartner/Hotlines, Aktuelle Meldungen, gesammelte Informationen etc. sind auf der Corona-Seite des Landes zusammengestellt: 

Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW

Erlasse des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales Nordrhein-Westfalen:
Die relevanten Erlasse zur Bekämpfung der Corona-Pandemie finden Sie hier in chronologischer Reihenfolge:

Aktuelle Fallzahlen für NRW sind hier zu finden:

Informationen der ESF-Verwaltungsbehörde für zuwendungsempfangende arbeitspolitische Programme finden Sie hier:

Ministerium der Finanzen NRW (FM NRW)

Hier finden Sie das aktuelle Formular für einen Antrag auf Steuererleichterungen (Steuerstundung / Herabsetzung von Vorauszahlungen) aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus. Außerdem finden Sie hier eine Anleitung zur Erstattung der Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung:

Bundesagentur für Arbeit (BA)

Aktuelle Informationen der Bundesagentur für Arbeit für Unternehmen zum Kurzarbeitergeld finden Sie unter nachfolgendem Link:

Weitere aktuelle Informationen der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit finden Sie unter folgendem Pfad: 

Industrie- und Handelskammer NRW (IHK NRW)

Der Coronavirus stellt die gesamte Wirtschaft vor eine große Herausforderung: Wie gehe ich als Unternehmer mit den Problemen um, was gilt es zu tun? Hilfreiche Links und Tipps für Unternehmen hat IHK NRW hier zusammengestellt: 

Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks (LGH)

Die Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks (LGH) fasst auf Ihrer Corona-Serviceseite schwerpunktmäßig Informationen für Handwerksunternehmen in Form einer Linkliste zusammen. Das Angebot wird mehrmals täglich aktualisiert. Ergänzt wird das Informationsangebot durch eine Service-Hotline für die NRW-Handwerksorganisationen sowie eine Übersicht der Service-Hotlines der NRW-Handwerkskammern für Ihre Mitgliedsbetriebe: 

Unternehmer NRW

unternehmer nrw stellt hier die wichtigsten Informationen zur aktuellen Entwicklung aus arbeitsrechtlicher und wirtschaftspolitischer Perspektive zur Verfügung.

Deutscher Gewerkschaftsbund NRW (DGB NRW)

Was Beschäftigte wissen müssen: Arbeitsrecht, Home Office, Kurzarbeitergeld
14 Fragen und Antworten für Arbeitnehmerinnen und ArbeitnehmerZusätzliche Informationen bei Entlassung und Arbeitslosigkeit aber auch zur betrieblichen Pandemieplanung finden Sie hier: 

Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW (MSB NRW)

Informationen des Schulministeriums des Landes NRW finden Sie auf folgender Seite:

Finanzierung von Investitionen und Innovationen

Ungeachtet der aktuellen Sorgen wegen der Ausbreitung des Corona-Virus steht die Wirtschaft unseres Landes vor großen strukturellen Herausforderungen. Dies sollte bei aller Sorge nicht aus den Augen verloren und für die Zukunft in Angriff genommen werden.
Für die Bewältigung dieser Aufgaben, wie Digitalisierung, Mobilitätswende, Einsatz von KI, stehen Förderangebote des Landes zur Verfügung.
 
Informationen zur Unterstützung beispielsweise von Digitalisierungsvorhaben finden Sie hier.
 
Auch hier berät die NRW.BANK umfassend und individuell über die Angebote, die nordrhein-westfälischen Unternehmen zur Verfügung stehen.
 
Die Wiederaufnahme des Programms Mittelstand.Innovativ! befindet sich in der unmittelbaren Vorbereitung. Informationen dazu werden folgen, wenn das Programm wieder zur Verfügung steht.

Aktuelle gebündelte Informationen der gesamten Landesregierung sowie Fragen und Antworten finden Sie unter www.land.nrw/corona.

Video

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Statement von Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart zum Rettungsschirm des Landes Nordrhein-Westfalen © MWIDE NRW/Vorschaubild: Land NRW
Video: 
Landesregierung sichert Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen volle Unterstützung zu / Krise unbekannten Ausmaßes verlangt Hilfe in bisher nicht dagewesener Höhe.

Antworten auf Detailfragen in Zusammenhang mit der Corona-Krise

In Zusammenhang mit der Corona-Krise kommt es auch zu sehr spezialisierten Fragen. Die hier aufgeführten Informationen werden fortlaufend aktualisiert und erweitert.

Stundung der Sozialversicherungsbeiträge

Alle von der Corona-Krise betroffenen Unternehmen können sich unter bestimmten Voraussetzungen die Sozialversicherungsbeiträge für die Monate März und April 2020 stunden lassen. Für die Stundung im März gilt: Die betroffenen Unternehmen müssen sich bis spätestens Donnerstag, 26. März, formlos unter Bezug auf ihre Notlage durch die Corona-Krise und Paragraf § 76 SGB IV direkt an ihre jeweils zuständige Krankenkasse wenden, die ihre Sozialversicherungsbeiträge erhebt.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrer Krankenkasse.

Erleichterungen im Vergaberecht im Zusammenhang mit der Coronavirus (SARS-CoV-2) - Pandemie

Damit die Behörden des Landes Nordrhein-Westfalen in der aktuellen Corona-Krise Beschaffungen für den Gesundheitsschutz und zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes schneller und unbürokratischer abwickeln können, ist für diese Leistungen die Unterschwellenvergabeordnung befristet bis zum 30.06.2020 ausgesetzt worden.

Darauf einigten sich das Ministerium der Finanzen und das Wirtschaftsministerium. Beide Ministerien wollen damit in der aktuellen Sondersituation eine zügige und unkomplizierte Umsetzung von Beschaffungsmaßnahmen ermöglichen. Um Unternehmen zu entlasten, sind die Behörden für alle anderen Beschaffungen angehalten, nur unumgängliche Nachweise und Erklärungen im Vergabeverfahren zu fordern. Die Liquidität der Unternehmen wird aufrechterhalten, da die Behörden Zahlungen für abgewickelte Aufträge zügig zahlen werden. Das ist auch eine wichtige Unterstützung für Mittelstand und Handwerk, denn der öffentliche Einkauf wird unbürokratisch weiter fortgeführt. 

Zentrale Kontaktstelle Lieferketten für Unternehmen eingerichtet

Aufgrund gestörter Lieferketten ist es in den letzten Wochen in produzierenden Betrieben in Deutschland und Nordrhein-Westfalen zu Produktionsproblemen und teils Stillständen gekommen. Die Landesregierung hat daher in Abstimmung mit den Industrie- und Handelskammern sowie den Unternehmer- und Handwerksverbänden eine zentrale Kontaktstelle eingerichtet, an die sich Unternehmen wenden können, die politische Unterstützung bei der Wiederherstellung von Lieferketten benötigen. 

Die zentrale Kontaktstelle Lieferketten arbeitet in engem Austausch mit den Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen – IHK NRW, der Landesvereinigung der Unternehmensverbände Nordrhein-Westfalen e.V. – unternehmer NRW und der Interessensvertretung des Handwerks in Nordrhein-Westfalen – Handwerk.NRW sowie mit den Landesministerien und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Betroffene Unternehmen können sich an die zentrale Mailadresse lieferketten@mwide.nrw.de wenden.

Schutzausrüstung in der Corona-Pandemie – Information für Unternehmen zu Produktion und Beschaffung

Das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium informiert und unterstützt die Wirtschaft bei der Produktion und Beschaffung von persönlichen Schutzausrüstungen (PSA), um die Versorgungslage mit diesen wichtigen Gütern in der Coronavirus-Pandemie zu verbessern. 
Unternehmen in Nordrhein-Westfalen, die am Aufbau von entsprechenden Produktionskapazitäten interessiert sind, können sich bei Fragen zu Investitionsfördermöglichkeiten wenden

  • an die landeseigene Förderbank NRW.BANK, insbesondere bei Kreditfinanzierungen (www.nrwbank.de)
  • an die Bürgschaftsbank NRW (www.bb-nrw.de) bei der Absicherung durch Bürgschaften
  • an ihre lokalen Wirtschaftsförderungen oder die landeseigene Wirtschaftsförderung NRW.Invest (www.nrwinvest.com) .

Bei allgemeinen Fragen zum Aufbau heimischer Produktionskapazitäten wenden Sie sich bitte an das zuständige MWIDE-Fachreferat unter Gesundheitswirtschaft@mwide.nrw.de

Unterstützung seitens der Bundesregierung

Um privatwirtschaftliche Investitionen in Produktionskapazitäten von Schutzausrüstungen zu bündeln und zu fördern, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ein Förderangebot für Produktionsanlagen von Schutzausrüstung gestartet. Gefördert werden Investitionen in den Auf- und Ausbau von Anlagen zur Produktion von Filtervlies im Meltblown-Verfahren sowie von Anlagen zur Produktion von Schutzmasken (Medizinische Gesichtsmasken gemäß EN 14683, FFP2, FFP3). Die Antragstellung erfolgt über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

Technische und rechtliche Anforderungen an Schutzprodukte 

Hersteller, Importeure und Vertreiber von persönlicher Schutzausrüstung finden hier Informationen zu den spezifischen Anforderungen: 

Verschiedene Online-Plattformen unterstützen bei der Beschaffung bzw. dem Vertrieb von Schutzgütern und bieten für Unternehmen und Gesundheitswirtschaft aktuelle Informationen zur Corona-Pandemie. Dazu gehören unter anderem in Nordrhein-Westfalen

  • Plattform PROTECT[X]: In der Online-Datenbank können sich Hersteller und Lieferanten von Schutzausrüstung und Hygieneprodukten eintragen. Schulen und andere Institutionen, aber auch Unternehmen können damit Anbieter vor Ort identifizieren, bei denen sie Schutzprodukte erwerben können. Die Plattform wird von der IHK Nord Westfalen (Münster) betrieben und von den Bezirksregierungen NRW und den weiteren Industrie- und Handelskammern in NRW unterstützt. 
  • Corona.KEX.net: Die digitale Plattform unterstützt die Beschaffung und Verteilung von medizinischen Engpassartikeln wie Schutzkitteln, Desinfektionsmitteln oder Masken. Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen sowie Industrieunternehmen können sich hier kostenlos registrieren und ihre Bedarfe für Schutzausrüstung anmelden. Ebenso können Anbieter von Schutzausrüstung hier ihre Produkte eintragen. Die Plattform wird von der KEX AG in Zusammenarbeit mit dem INC Invention Center des RWTH Aachen Campus betrieben. 
  • Das Biotechnologienetzwerk BIO.NRW bietet Unternehmen und Wissenschaftlern in Nordrhein-Westfalen eine Plattform mit aktuellen Informationen im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie. Diese beinhaltet Unterstützungsprogramme und Fördermittel von Land, Bund und der EU sowie relevante Meldungen aus Unternehmen und der Wissenschaft sowie Kooperations- und Kontaktanfragen. 
  • Weitere Plattformen sind zum Beispiel auf der Sonderseite der Germany Trade & Invest (GTAI) für Unternehmen der Gesundheitswirtschaft vernetzt. 
Produktionssicherheit in Nordrhein-Westfalen

Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen stehen angesichts der aktuellen „Coronavirus-Lage“ vor vielfältigen Herausforderungen.

Wichtig ist aber, dass auch in dieser besonderen Situation keine Produktionseinschränkungen für die Unternehmen in Nordrhein-Westfalen bestehen. Die Verordnungen und Rechtsgrundlagen für die Tätigkeit unserer Unternehmen bleiben stabil und werden nicht verändert. Die Grundlage unternehmerischen Handelns ist gewährleistet.

Lesen Sie hier den gesamten
Hinweis zur Produktionssicherheit in Nordrhein-Westfalen (Stand: 25.03.2020), PDF
Production reliability in North Rhine-Westphalia (Issued 25 March 2020), PDF
Productieveiligheid in Noordrijn-Westfalen (Aantekeningen van 25.03.2020), PDF
La sécurité de production en Rhénanie du Nord-Westphalie (Informations du 25.03.2020), PDF

Umsetzung von EFRE-Vorhaben in Zeiten der Corona-Pandemie

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus wirken sich auch auf die Umsetzung von Vorhaben des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Nordrhein-Westfalen aus. Vor diesem Hintergrund hat das Wirtschaftsministerium Nordrhein-Westfalen die Zuwendungsempfänger*innen aufgefordert, sich an die Zwischengeschalteten Stellen zu wenden, wenn sich Schwierigkeiten bei der Umsetzung ihrer Vorhaben ergeben.
Eine hierzu ergangene Mitteilung und weitere Informationen finden Sie hier.

Diese Seite wird fortlaufend aktualisiert! Wir arbeiten kontinuierlich daran, die Formulierungen weiter zu präzisieren.
(Stand: 8. Mai 2020)

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