Braunkohle

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Gespeichert von Mareike Sassens... am 1. Februar 2016

Braunkohlenbergbau in NRW

Nordrhein-Westfalen verfügt im Rheinland über ein sehr umfangreiches Braunkohlevorkommen. Im Rheinischen Revier wird im Bereich des Städtedreiecks Köln, Aachen, Mönchengladbach an drei Standorten Braunkohle gefördert: Garzweiler II, Hambach und Inden. Für die unter Aufsicht der Bergbehörde betriebenen Tagebaue liegen längerfristige planungsrechtliche und genehmigungsrechtliche Entscheidungen vor.

Im Jahr 2018 betrug die Fördermenge im Rheinischen Revier 86,3 Millionen Tonnen. Das Rheinische Revier erbrachte damit einen Anteil von 51,9 Prozent der Braunkohleförderung in der Bundesrepublik (2018).

Weitere Informationen zum Thema Braunkohle finden Sie hier: Gewinnung und Veredelung. Die Braunkohle ist für Nordrhein-Westfalen von besonderer energiewirtschaftlicher Bedeutung. Die Bruttostromerzeugung in Deutschland betrug im Jahr 2018 circa 647 TWh, davon wurden 22,5 Prozent (entsprechend 145,5 TWh) aus heimischer Braunkohle erzeugt. Daneben werden jährlich etwa 4,6 Millionen Tonnen Veredelungsprodukte erzeugt (Briketts, Staub, Koks).

Die RWE Power AG ist als Betreiber der Tagebaue und Kraftwerke ein wichtiger Arbeitgeber; in den Tagebauen, in Kraftwerken und Fabriken waren 2018 rund 7.560 Beschäftigte tätig (davon im Tagebau etwa 4.700). Die Zahl der Auszubildenden lag bei 371 (Jahr 2018).

Die Landesregierung hat 2016 eine weitere Leitentscheidung zur Zukunft des Rheinischen Braunkohlenreviers nach 2030 erarbeitet. Der langfristig erkennbare Rückgang der Braunkohleverstromung hat eine Neubewertung der Notwendigkeit des nach 2030 geplanten Umsiedlungsverfahrens erforderlich gemacht. Nähere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter www.leitentscheidung-braunkohle.nrw.

Einhaltung von Grenz- und Richtwerten

Der Braunkohlenbergbau ist mit unvermeidlichen Eingriffen in den Lebensraum von Mensch und Natur verbunden und führt daher auch zu Auswirkungen auf die Umwelt etwa durch Staub- und Geräuschemissionen. Die Bergbehörde trägt in den Genehmigungsverfahren und mit ihrer Aufsicht über die bergbaulichen Tätigkeiten dafür Sorge, dass die dazu geregelten Grenz- und Richtwerte eingehalten werden. Nähere Informationen zum Thema Umweltschutz im Bergbau und Ergebnisse von Immissionsmessungen der Staub- und Geräuschbelastung finden Sie auf der Internetseite der Bergbehörde.

Zudem gilt es, die mit der notwendigen Grundwasserabsenkung verbundenen Umweltauswirkungen durch entsprechende vorsorgende Maßnahmen soweit wie möglich zu begrenzen oder durch Ersatz- und Ausgleichsmaßnahmen zu mindern. Dennoch führen die Sümpfungsmaßnahmen im Rheinischen Braunkohlenbergbau auch zu Bodenbewegungen, die in besonderen Fällen auch zu Bergschäden führen können. Nähere Informationen zum Thema Bergschäden finden Sie hier und unter: 
www.rwe.com/bergschaeden
www.schlichtungsstelle-braunkohle-nrw.de

Hinweis: Eine Übersicht und den Abschlussbericht der Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung finden Sie hier.
 

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