Arbeitsplätze schaffen durch Roboter?

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Gespeichert von Volker Stößel am 9. Februar 2018

Arbeitsplätze schaffen durch Roboter?

Start-up fsk industries setzt auf intelligente Schweißzellen zur Sicherung des Standorts Deutschland.

Roboter verbessern die Produktion. Branchen, die auf Robotik und Automatisierung gesetzt haben, profitieren auch in Hochlohnländern wie Deutschland von einer langfristigen Sicherstellung von Arbeitsplätzen.
 
Nils Kühle (32) und Christian Sühwold (36), Gründer des Dienstleistungsunternehmens fsk engineering fokussieren seit April 2017 mit ihrem Start-up fsk industries auf den Maschinenbau und haben in Summe bereits zwölf Arbeitsplätze geschaffen.
 
Die beiden Unternehmensgründer haben sich durch ihre beruflichen Stationen bei Dienstleistern, Maschinenbauunternehmen und Automobilzulieferern ein breites Wissen und großen Erfahrungsschatz erarbeitet. Durch ihre langjährige Erfahrung im Bereich Robotik und Fügetechnik konnten sich die beiden ein umfangreiches Know-how aneignen, das sie bei der Gründung der fsk industries eingebracht haben. „Durch unser erstes Produkt, der Roboterschweißzelle SmartCell, ermöglichen wir unseren Kunden - auch ohne Programmierkenntnisse - selbst, schnell und unkompliziert flexible Schweißprogramme zu erstellen“, erläutert Nils Kühle.
 
Die beiden Gründer verbinden Roboterprogrammierung mit Prozessoptimierung und lassen diese Erfahrungen in die Konstruktion der Schweißvorrichtungen und -anlagen einfließen. Mit 3D-Simulation erlebt der Kunde sein Projekt in Virtual-Reality schon während der Konzeptionsphase.

Gründer-Duo profitiert vom Gründerland Nordrhein-Westfalen

Der Mut der Gründer wird belohnt: Neben Deutschland hat das im bergischen Gummersbach beheimate Unternehmen mit fsk engineering und fsk industries Kunden in den Niederlanden, Portugal, Spanien, Rumänien, Ungarn, Tschechien, Österreich, USA, Mexiko und China.
 
Zu den räumlichen Voraussetzungen für den Geschäftserfolg sagt Christian Sühwold: „Wir haben innerhalb von wenigen Wochen unsere Halle komplett mit dem Fokus auf Kundenorientierung und Optimierung der Geschäftsprozesse unter Berücksichtigung von gängigen Lean-Prinzipien eingerichtet und mit hochwertigem Werkzeug ausgestattet.“
Auf die Frage was war die Motivation ein Unternehmen zu gründen, antwortete Christian Sühwold spontan mit: „Selber zu entscheiden und Arbeitsplätze zu schaffen.“ „Die administrativen und operativen Herausforderungen die ein Maschinenbauunternehmen mit sich bringt, sind deutlich umfangreicher als bei einem Dienstleistungsunternehmen. Dennoch haben sich unsere Erwartungen erfüllt. Wir bewegen uns im Takt der Zeit und werden durch entsprechendes Feedback unserer Kunden belohnt“, ergänzt Nils Kühle.
 
Begeistert berichten die Zwei über den Standort Nordrhein-Westfalen. Christian Sühwold erklärt: „Dieser zeichnet sich durch die gute Infrastruktur, die gute Anbindung an Flughäfen und die hohe Dichte der Industrie aus. Für die fsk industries haben wir mit dem GTC Gründer- und Technologie-Centrum Gummersbach einen idealen Partner gefunden. Wir profitieren nicht nur durch seine Support-Leistungen sondern besonders auch durch die guten Räumlichkeiten. Aktuell setzen wir ein Projekt mit einem externen, auch im GTC angesiedelten Konstrukteur, um. Dreh- und Frästeile werden ebenfalls bei Spezialfirmen im Gründerzentrum angefertigt.“

Über die Serie #GründerzeitNRW

In der Serie #GründerzeitNRW kommen Gründerinnen und Gründer zu Wort, die mit ihren individuellen Lebenswegen und Geschäftsideen die Vielfalt der Start-up-Szene in Nordrhein-Westfalen  widerspiegeln und Mut zur Selbstständigkeit machen sollen. Ausgewählt wurden junge Unternehmen, die von Startercentern oder anderen Einrichtungen beraten oder für Auszeichnungen, wie den GRÜNDERPREIS NRW oder DWNRW-Award nominiert wurden.

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