6 - Start-ups in Zukunftsbranchen gezielt fördern

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Gespeichert von Moritz Mais am 12. Juli 2019

6 - Start-ups in Zukunftsbranchen gezielt fördern

Nordrhein-Westfalen soll künftig deutschlandweit der führende B2B-Standort für Start-ups sein. Ihr Wachstumspotenzial werden wir in ausgewiesenen Branchen und Technologien durch gezielte Investitionen in Infrastruktur fördern. Start-ups sollen so gut wie möglich von den Stärken Nordrhein-Westfalens profitieren.

 

Wo wir herkommen

Branchen mit Zukunft finden in Nordrhein-Westfalen ein bundesweit einmaliges Umfeld, um wachsen zu können: 18 Millionen potenzielle Kundinnen und Kunden, 70 Hochschulen mit jährlich 38.100 MINT-Absolventinnen und -Absolventen, zehn DAX-Unternehmen, zahlreiche mittelständische Weltmarktführer sowie 750.000 kleine und mittlere Unternehmen. Besondere Anknüpfungspunkte bietet hierbei die Industrie. Mit 1,2 Millionen Beschäftigten und 350 Milliarden Euro Umsatz findet sich in unserem Land so viel Industrie in einem Ballungsraum wie nirgendwo sonst in Europa.
 
Nachdem sich die Start-up-Szene in Nordrhein-Westfalen bis vor wenigen Jahren eher zurückhaltend entwickelte, hat sie seit der DWNRW-Initiative im Jahre 2016 und den in der Zwischenzeit erzielten Fortschritten deutlich an Schwung gewonnen. Ihr Schwerpunkt liegt dabei anders als in anderen Start-up-Regionen Europas im B2B-Bereich und hat damit im Zuge der nun dynamisch voranschreitenden Digitalisierung der Wirtschaft ein zukünftig erhebliches Potential. Bereits heute machen die hier ansässigen Start-ups mit 73,4 Prozent (bundesweit nur 67,7 Prozent) den Großteil ihres Umsatzes im B2B-Bereich und dies vor allem mit Geschäftskunden in der Region.
 
Unsere exzellenten Wissenschaftseinrichtungen und die Entwicklungsabteilungen der Unternehmen erforschen seit vielen Jahren die digitale Zukunft. Fast jedes dritte Start-up ist in der Informations- und Kommunikationstechnologie angesiedelt (vgl. Abbildung). Sie verändern mit ihren innovativen Produkten das gesamte Branchenspektrum.

 

Wo wir hinwollen

Nordrhein-Westfalen soll künftig deutschlandweit der führende B2B-Standort für Start-ups sein. Ihr Wachstumspotenzial werden wir in ausgewiesenen Branchen und Technologien durch gezielte Investitionen in Infrastruktur fördern. Start-ups sollen so gut wie möglich von den Stärken Nordrhein-Westfalens profitieren.

Was wir tun

  • Start-ups im Bereich der Nano- und Mikrotechnologien sowie der Werkstoffe und Photonik (NMWP) haben aufgrund des hohen Kapitalbedarfs und der oftmals langen „time to market“ einen besonderen Unterstützungsbedarf. Das von uns geförderte Cluster NMWP.NRW konzentriert sich daher auf solche hardware-basierten, skalierbaren Hightech-Gründungen aus dem Bereich der Schlüsseltechnologien und bietet maßgeschneiderte Unterstützung an.
  • Mit dem NMWP Business Accelerator entsteht in Kürze das erste landesweite Akzelerator-Programm für Hightech Gründer im Bereich der Nano- und Mikrotechnologien sowie der Werkstoffe und Photonik. 
  • Wir errichten im Rheinischen Revier eine zentrale Infrastruktur für Start-ups und KMU. Ein Digital Hardware Hub Aachen ergänzt das vorhandene softwareorientierte Digital Hub und ermöglicht die Umsetzung von Zukunftsthemen wie künstliche Intelligenz, Quantentechnologie, Smart Cities, autonome Mobilität, dezentrale Energieversorgung und personalisierte Gesundheitsversorgung.
  • Wir errichten am Forschungsflugplatz Merzbrück ein Technologiezentrum und ein Testzentrum für alternative Flugantriebe Aachen (ZANTAC), die die notwendige Infrastruktur für Start-ups in diesem Bereich bereitstellen.
  • Wir prüfen den Aufbau einer Infrastruktur für Start-ups und Ausgründungen aus der Chemie an der Ruhr-Universität Bochum, um den kosten- und forschungsintensiven Gründungsprozess landesweit zu unterstützen. Zudem unterstützen wir die geplante Initiative der Chemie-Industrie in Nordrhein-Westfalen, eine „Erstkontaktstelle“ für Chemie-Start-ups ins Leben zu rufen und kostenlos Mentoren zur Verfügung zu stellen. Damit werden Start-ups auf ihrem Weg zur Kommerzialisierung und Markterschließung aktiv zu begleitet.
  • Mit dem Projekt Quick Innovation in Catalysis (QuinCat) an der RWTH Aachen fördern wir Gründungen im Bereich Green Chemistry und Engineering.
  • Der Life Science Incubator in Bonn ermöglicht Gründungswilligen in den Lebenswissenschaften zu forschen, Schutzrechtsstrategien zu formulieren, Coaching zu erhalten und die eigentliche Gründung vorzubereiten. Ein Fonds hilft bei der ersten Finanzierung.
  • Das Netzwerk BIO.NRW – The home of Biotech begleitet Start-ups vom akademischen Umfeld bis zur Unternehmensgründung und ersten Finanzierung.
  • Die EnergieAgentur.NRW unterstützt Gründerinnen und Gründer bei der Umsetzung innovativer Geschäftsmodelle. Mit der neuen Innovationsplattform.NRW können sich Start-ups, Wirtschaft und Wissenschaft leichter vernetzen.
  • Mit dem KI Accelerator-Programm der DWNRW-Hubs fördern wir ein auf Start-ups mit Fokus Künstliche Intelligenz zugeschnittenes intensives Förderprogramm. Als Teil einer Masterclass erhalten die ausgewählten Start-ups Know-how, ein Netzwerk und Feedback durch Mentoren. 

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